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Ingenics: Industrie 4.0 muss sich in der Praxis beweisen
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Ingenics AG

Ingenics: Industrie 4.0 muss sich in der Praxis beweisen

 Oliver Herkommer, CEO Ingenics AG. Foto: Ingenics

Egal ob nun „Smart Factory“, „Made in China 2025“ oder „Industrie 4.0“ – die Welt wandelt sich und Deutschland will ganz vorne mit dabei sein. So stellte auch die Ingenics AG bereits 2013 das Zukunftsthema in den Mittelpunkt für die folgenden Jahre. Mit der Studie „Industrie 4.0 – Eine Revolution der Arbeitsgestaltung – Wie Automatisierung und Digitalisierung unsere Produktion verändern werden“ führten die Ingenics AG und das Fraunhofer-Institut eine wichtige Untersuchung der aktuellen Situation durch. CEO Oliver Herkommer und sein Team ziehen nun Zwischenbilanz.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Was erwartet die Welt, was erwartete Deutschland? Der Begriff „Industrie 4.0“ hält die Wirtschaft seit geraumer Zeit auf Trapp. International bezeichnet man den Wandle als „Smart Factory“, in China als „Made in China 2015“. Doch egal wie man es nennt, betreffen wird es uns alle. Das hat auch die Ingenics AG schon 2013 erkannt. Damals wählten die Vorstände „Industrie 4.0“ zum Schwerpunktthema für die kommenden Jahre. Ein Jahr nachdem die groß angelegte Studie von Ingenics und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) ziehen CEO Oliver Herkommer und seine Industrie 4.0-Experten nun eine Zwischenbilanz.

Ingenics Studie zeigt: „Industrie 4.0“ wird immer relevanter

Mit der Studie „Industrie 4.0 – Eine Revolution der Arbeitsgestaltung – Wie Automatisierung und Digitalisierung unsere Produktion verändern werden“ untersuchten Ingenics und IAO die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt. CEO Oliver Herkommer und sein Expertenteam konnten durch die Studie deutlich machen, dass und wie die „Smart Factory“ die Industrie grundsätzlich verändern wird. So häufen sich auch Einladungen zu Vorträgen auf Kongressen und Symposien. Das Thema „Industrie 4.0“ wird immer relevanter. „Wie groß das Interesse ist, haben wir unlängst in Shanghai erlebt, wo wir mit Persönlichkeiten aus internationalen Unternehmen, darunter zwei Drittel Chinesen, diskutiert haben“, erklärte Oliver Herkommer.

Mittelstand nimmt „Industrie 4.0“ besser an als erwartet

Die durchweg positive Reaktion auf die Studie stimmt die Verantwortlichen bei Ingenics optimistisch. „Das Interesse von Politik, Wirtschaft und Medien war und ist enorm“, so Oliver Herkommer. Eine positive Entwicklung lässt sich beispielsweise durch die Akzeptanz im Mittelstand feststellen. Dadurch schreitet die intelligente Vernetzung schneller voran, als viele es für möglich hielten. Effizienzsteigerungspotenziale gibt es nämlich in allen Bereichen von Produktion, Logistik und Supply Chain. Aber Hemmnisse konnten deswegen noch nicht vollends überwunden werden.

Ingenics bietet Kunden mit Strategy Roadmap neues Beratungsprodukt für Elemente der Zukunftsfabrik

Um seinen Kunden eine kompetente Stütze sein zu können, arbeitet Ingenics mit einem neuen Beratungsprodukt: „Unter Einsatz unserer Strategy Roadmap bringen wir den Kunden in die Lage, zu ermitteln, welche Elemente der Industrie 4.0 für sein Unternehmen wichtig sind“, erklärte Oliver Herkommer. „Wo man noch vor wenigen Jahren gesagt hat, wir bauen jetzt mal eine neue Fabrik und erst im Laufe der Zeit feststellen konnte, wie sich Produktionskapazitäten, Stückzahlen et cetera im Detail entwickelten, leiten wir jetzt aus der Strategy Roadmap effiziente Unternehmensstrategien ab und stellen dabei fest, an welcher Stelle Elemente der Industrie 4.0 das Wertschöpfungssystem optimieren können.“ Auch Andreas Hoberg, Partner und Director Business Unit bei der Ingenics AG, ist von der neuen Strategi überzeugt: „Mit diesem Instrument kann jedes Unternehmen seine spezifische Position finden“, erklärt Hoberg, „Allerdings können die Unternehmen nicht einen Hebel umlegen und auf Industrie 4.0 umstellen, sie müssen sich herantasten.“

„Industrie 4.0“ ist nicht für alle

Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Leiter R&D, warnt allerdings vor Aktionismus: „Definitiv unsinnig wäre es, Industrie 4.0 in allen Facetten mit Gewalt in ein Unternehmen zu drücken, wenn sich der Bedarf nicht aus dem Geschäftsmodell herleiten lässt.“ Bei der Studie kam zudem heraus, dass es bei vielen Diskussionsbedarf gibt, was Anwendungsfälle in einzelnen Branchen und Betrieben angeht. Auch Fragen zur Transparenz und Datensicherheit beschäftigen noch viele.

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