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Ingenics überrascht mit neuem Format
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Ingenics AG

Ingenics überrascht mit neuem Format

Ingenics überraschte bei den Ulmer Gesprächen mit einer prominenten Runde und neuem Programm. Foto: Bettina Theisinger

Talkrunde, Prominente und Filmausschnitte statt Powerpoint-Fachpräsentationen und Unternehmens Statements. Ingenics überrascht erfolgreich mit einem neuen Format der Ulmer Gespräche.

Wer frühere Ulmer Gespräche der Ingenics AG miterlebt hatte, mag sich gewundert haben. Diesmal gab es keine Fachvorträge. Stattdessen erlebten die zahlreichen Gäste im Ulmer Stadthaus ein ganz neues Veranstaltungsformat. In einem gestrafften Programm spielte nicht Ingenics, sondern prominente Gäste die Hauptrolle. Außerdem wurden Ausschnitte aus einer Literaturverfilmung der ARD gezeigt. Dem erfolgreichen Zweiteiler „Der Turm“ nach Uwe Tellkamps gleichnamigen Beststeller. Um es vorweg zu nehmen: Das neue Format kam bestens an.

Umbrüche sind immer von bestimmten Situationen abhängig

„Veränderungen erkennen – Chancen nutzen“ stand in der Einladung der Ingenics AG. So lud sie zu den Ulmer Gesprächen 2013 mit dem Untertitel „Die Kunst, sich in volatilen Märkten Wettbewerbsvorteile zu verschaffen“ ein. Die AG hat deutlich gemacht, welche Idee hinter dem Konzept stand: Am Beispiel von Situationen, die auf den ersten Blick nicht mit Wirtschaft zu tun haben, wurde gezeigt, dass Umbrüche immer von bestimmten Situationen geprägt sin. Und zwar von Situationen, in denen alles neu überdacht werden muss, weil Gewohntes nicht mehr funktioniert. Man hat versucht dies an einem historischen Beispiel zu zeigen: Am Ende der DDR.

Ute Brucker und Claudia Michelsen ergänzten die Talkrunde

Im Gespräch mit der SWR-Weltspiegel-Moderatorin Ute Brucker berichtete Claudia Michelsen, wie sie selbst den November 1989 und die Jahre danach erlebte. Die Schauspielerin ist gebürtige Dresdnerin. Außerdem spielte sie die weibliche Hauptrolle in „Der Turm“. Den Filmausschnitten wurden persönliche Erfahrungen von Michelsen gegenübergestellt.

Einen neuen Pioniergeist erzeugen

Anschließend fand eine Talkrunde statt, die um zwei weitere Personen erweitert wurde. So kamen Dr. Peter Kulitz, Vorsitzender des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertages, und der Ingenics Aufsichtsrat Jörg Herkommer mit dazu. Mit ihnen wurde dann der Bezug zur Wirtschaft und damit zum Ingenics Jahresthema „Volatile Märkte“ hergestellt. Folgende Erkenntnisse wurden vermittelt: Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des vermeintlichen Wirtschaftsthemas muss ein neues Bewusstsein schaffen. Und auch die spürbaren Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Akteure müssen einen neuen Pioniergeist erzeugen.Mit Hilfe der Schauspielerin konnte durch ihre eigenen Erfahrungen und ihre Rolle im „Turm“ einiges verdeutlicht werden. Nämlich das eine umfassende Umwälzung und Neuorientierung einem Menschen viel abverlangt. Das ein Mensch durch derartige Erfahrungen verändert wird. Und das man an solchen Erfahrungen auch wachsen kann. Michelsen äußerte dazu: „ In der DDR gab es viele Limits, man musste einfach schlauer sein, und es gab viel Langeweile, die die Phantasie förderte.“ Diese Phantasie habe ihr im neuen Leben nach der Wende bei der Neuorientierung geholfen.

Signale vor Veränderungen

„Wie in gesellschaftlichen Systemen findet man sich auch in unternehmerischen Systemen zu oft mit Zwängen ab und versäumt es, sich auf überlebenswichtige Veränderungen vorzubereiten“, bestätigt Jörg Herkommer aus seiner Sicht die Erfahrungen der Schauspielerin. „Vor Situationen, die einschneidende Veränderungen mit sich bringen, gibt es in aller Regel Signale – bei uns in Form von Zahlen. Aber die schaffen nicht zwangsläufig ein Bewusstsein für den Wandel.“ So habe auch er oft Menschen erlebt, die wider besseres Wissen als notwendig erkannte Veränderungen scheuten. „Es gilt: erkennen – entscheiden – sofort umsetzen.“, fügte Kulitz hinzu. Man muss über den Tellerrand hinausschauen. „Die alleinige Ausrichtung auf das Materielle, wie ich es gerade wieder in Korea erlebt habe verhindert letztlich die Innovationsfähigkeit. Denn nur wer Fehler machen darf, kann kreativ sein.“, erläutert er weiter. Die Talkrunde endete mit Herkommers Appell, die Kreativität von Kindern zu fördern. Kulitz plädierte für die Beibehaltung der dualen Ausbildung und die Abkehr von einer Politik, die auf Kosten von Industrie und Handwerk 50 % Akademiker fordert. Die 8 Stellhebel zur Bewältigung von Volatilität sind in einer Sonderausgabe des Ingenics Magazins „Future News“ zu finden.

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