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HWK Ulm bestätigt starke Handwerkskonjunktur
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Handwerkskammer Ulm

HWK Ulm bestätigt starke Handwerkskonjunktur

 Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Foto: Handwerkskammer Ulm

Auch in den Wintermonaten hält die Binnennachfrage die Handwerkskonjunktur auf einem hohen Niveau. Handwerkliche Dienstleistungen sind auch in der kalten Jahreszeit sehr gefragt. Grund dafür sein die sinkenden Ölpreise. Dadurch wird die wirtschaftliche Situation in den Betrieben zwischen Jagst und Bodensee gefestigt. Allgemein herrscht eine positive Stimmung im Handwerk. 

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Stimmung im Handwerk ist positiv. Auch in diesem Winter stagnieren die Aufträge nicht, sondern stiegen sogar um 4 Prozent im Vergleich zum wärmeren Herbstquartal. Die Binnennachfrage hält die Handwerkskonjunktur also auf einem hohen Niveau. Der sinkende Ölpreis fördert die Nachfrage an handwerklichen Dienstleistungen. Damit wird die wirtschaftliche Situation in den Betrieben zwischen Jagst und Bodensee gefestigt.

Handwerk ist auch im Winter gut Ausgelastet

„Die milden Wochen vor Weihnachten haben uns zusätzliche Aufträge eingebracht. Diese haben sich über den Jahreswechsel aufgestaut und müssen jetzt in den kommenden Wochen abgebaut werden“, betont Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Mit einem Auftragsminus rechnen im Handwerk 22 Prozent der Betriebe. Der Großteil geht weiter von einer wachsenden Nachfrage aus. Durchschnittlich hat jeder zweite Handwerker aber zurzeit genug Aufträge für sechs bis acht Wochen.

Auslastung führt zu Herausforderungen auf der Personalseite

Diese Auslastung hat auch Auswirkungen auf der Personalseite. „Den Winter nutzen die Handwerksbetriebe eigentlich immer zum Abbau unserer Stundenkontingente. Dies war im vergangenen Jahr schon eine Herausforderung und ist es in diesem Jahr erneut“, so Mehlich. Die wärmeren Tage ermöglichten vielen Betrieben das Arbeiten im Winter.

Wirtschaftliche Situation beim Großteil der Betriebe gelichbleibend positiv

Die momentane wirtschaftliche Situation wird vom Großteil der Firmen als gelichbleiben positiv beschrieben. 63 Prozent der rund 18.000 Betriebe sind zufrieden. Nur 9,6 Prozent gaben eine negative Bewertung der letzten Wochen ab. 6 Prozent rechnen mit einer sinkenden Wirtschaftsentwicklung in den kommenden Wochen.

Mehlich kritisiert die Politik

Allerdings bemängelt das Handwerk die Entscheidungen aus der Politik. „Dort wo die Politik einen tatsächlichen Handlungsdruck hat, geht es nicht voran. Dort wo kurzfristige Erfolge winken, herrscht der Aktionismus“, kritisiert Mehlich. Besonders beim der Beschlussfassung zur Rente mit 63 und bei der Mindestlohn Bürokratie hält er die Politik für Kurzsichtig. „Der Verteilungsspielraum der Politik resultiert aus der Leistungsfähigkeit seiner Bürger und seiner Betriebe. Der Gesetzgeber sollte diese Leistungsfähigkeit nicht noch zusätzlich negativ beeinträchtigen", schoss Mehlich ab.

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