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Hensoldt Optronics gewinnt Preis für Laser- Höhenmessgerät
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Auszeichnung

Hensoldt Optronics gewinnt Preis für Laser- Höhenmessgerät

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Hensoldt Optronics und das Fraunhofer-Institut IOF erhalten den Preis für die Entwicklung metalloptischer Präzisionsinstrumente für satellitengebundene Beobachtung und Kommunikation. Foto: Lothar-Späth-Award-Stiftung/Klaus Hepp.
Von Ellen Köhler

Für das Laser-Höhenmessgerät „Gala“ (Ganymede Laser Altimeter), welches 2023 mit an Bord der europäischen Raumfahrt-Mission „Juice“ zum Jupiter sein wird, hat Hensoldt den dritten Preis des Lothar-Späth-Awards 2021 gewonnen. Wie das Messgerät genau funktioniert und warum es den Preis gewonnen hat.

Der Wirtschaftspreis der gleichnamigen Stiftung wird für Innovationen aus den Bundesländern Baden-Württemberg und Thüringen vergeben. Für Hensoldt nahm Kai Weidlich als Gala-Programm-Manager den Preis in der Zentrale der Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart entgegen.

 

 Enge Zusammenarbeit mit den Fraunhofer-Institut
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Vom Innovationspartner, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena, wurden Dr.-Ing. Stefan Risse (Abteilungsleiter Präzisionsoptische Komponente und Systeme), Henrik von Lukowicz (System-Ingenieur), Dr. Johannes Hartung (Entwickler Freiformoptik) ausgezeichnet. Zwischen Hensoldt Optronics und dem Fraunhofer IOF besteht seit circa fünf Jahren eine sehr enge Kooperation, wobei schrittweise innovative Entwicklungen in übergreifenden Konsortien mit weiteren Partnern, wie zum Beispiel Testat, Zeiss und Spaceoptix, gestartet wurden.

 

 Das leistet das neue Laser- Höhenmessgerät
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Ausgehend von dieser Expertise wurde für das Ganymed Laser Altimeter (Gala) ein optisches Empfangs-Teleskop entwickelt, welches extreme Umweltanforderungen erfüllt, wie sie durch Temperaturwechsel, hohe Temperaturgradienten, Ultrahochvakuum und extreme kosmische Strahlungsbelastung gestellt werden. „Gala“ ist eines von elf wissenschaftlichen Instrumenten der Esa-Mission „Juice“ (Jupiter Icy Moon Explorer), deren Ziel es ist, die Eismonde des Jupiters zu erkunden. Besonderes Interesse gilt dem Mond Ganymed, welcher aufgrund der Atmosphäre, dem Magnetfeld und dem Wasservorkommen der Erde ähnelt. Das Laser-Höhenmessgerät wird die Oberflächen-Topografie des Jupiter-Mondes mit einer Auflösung von circa 15 Centimetern vermessen. Dazu benötigt es eine hochpräzise Laser-Empfangs-Einheit, die vom Fraunhofer IOF gemeinsam mit Hensoldt Optronics entwickelt wurde und die in der Lage ist, Laserpulse aufzufangen, die von der 500 Kilometer entfernten Mondoberfläche zum Satelliten zurückgestreut werden.

 

 Fokus auf kooperativer Zusammenarbeit in der Wissenschaft
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Der Lothar-Späth-Award zielt auf kooperativ entstandene Innovationen bei Produkten, Verfahren und Dienstleistungen in Baden-Württemberg und Thüringen ab. Er zeichnet die dahinterstehenden Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft aus. Damit unterstreicht der Lothar-Späth-Award 2018 erstmals die Bedeutung von partnerschaftlichem, zukunftsorientiertem Denken und Handeln für Deutschlands Spitzenposition in der Welt. Im Sinne von Prof. Dr. h. c. Lothar Späth (Ministerpräsident von Baden-Württemberg von 1978 bis 1991) würdigt und fördert der Preis besondere Entwicklungen zum Wohle der Gesellschaft. Zu den Jury-Mitgliedern des Preises zählen unter anderem Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder und der ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger.

 

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