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Hensoldt übertrifft Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021
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Jahresbilanz

Hensoldt übertrifft Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021

 Thomas Müller, CEO von HENSOLDT. Foto: HENSOLDT
Thomas Müller, der CEO von Hensoldt. Foto: Hensoldt.
Von Ellen Köhler

Die Hensoldt AG hat im Geschäftsjahr 2021 ihre Prognose für alle relevanten Kennziffern erreicht oder übertroffen. Ein genauerer Blick in die Jahresbilanz des Unternehmens sowie ein Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022.

Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 3.171 Millionen Euro (Vorjahr: 2.541 Millionen Euro) und führt damit zu einem Auftragsbestand von 5.092 Millionen Euro – ein Plus von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (3.424 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse kletterten um 22 Prozent auf 1.474 Millionen Euro (Vorjahr: 1.207 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA verbesserte sich mit einem Plus von 19 Prozent auf 261 Millionen Euro (Vorjahr: 219 Millionen Euro).


 Das sagt der CEO zur Jahresbilanz

Thomas Müller, CEO der Hensoldt AG, sagt: „2021 war für Hensoldt erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Mit einem Plus im Auftragsbestand von 49 Prozent, einem Umsatzwachstum von 22 Prozent und einer bereinigten EBITDA-Marge von 19,4 Prozent vor dem Geschäftsvolumen mit geringem Wertschöpfungsanteil haben wir unsere Wachstumsdynamik in allen wichtigen KPIs ausgebaut. Gleichzeitig haben wir unser Unternehmen strategisch weiterentwickelt und führen Hensoldt als Anbieter integrierter Sensorlösungen aus einer Hand in die Zukunft. Dabei setzen wir nicht nur auf unser Kerngeschäft im Bereich der Verteidigungselektronik und Sensorik, sondern auch auf vielversprechende Zukunftsfelder wie Data Analytics, Artificial Intelligence und Cyber Security.“

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Wachstum entlang vier definierter Vektoren

Hensoldt wird sein Geschäft weiterhin entlang von vier strategischen Vektoren ausbauen: Als Antwort auf die immer komplexer werdenden Herausforderungen seiner Kunden entwickelt sich Hensoldt zunehmend zu einem Sensor Solutions House, das ganzheitlich-integrierte Lösungen anbietet und digitale Technologien von morgen vorantreibt.  Zudem will Hensoldt sein Geschäft global weiter ausbauen, um Kunden weltweit noch besser bedienen zu können. Ein klarer Fokus liegt dabei auf Europa und der Region Asien-Pazifik. Darüber hinaus wird das Unternehmen weiterhin Lösungen für Sicherheitsbereiche entwickeln, die technologisch an den Verteidigungssektor angrenzen. Übergeordnetes Ziel bleibt, die Position von Hensoldt als Technologieführer zu stärken und die Basis für profitables Wachstum durch den Ausbau der technologischen Kernkompetenzen und gezielte Investitionen in Schlüssel- und Zukunftstechnologien zu legen.


Nachhaltigkeit im Unternehmensfokus

Als eines der führenden Unternehmen in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie hat Hensoldt den Anspruch, branchenweite Standards im Bereich der Nachhaltigkeit zu setzen und Anstrengungen zu forcieren, um den CO2-Ausstoß zu verbessern und nachhaltige Energiekonzepte zu entwickeln. Laut einem ESG-Rating von Sustainalytics ist Hensoldt bereits führend innerhalb der Branche. Künftig wird das Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit noch stärker in den Unternehmensfokus nehmen und hat dafür eine konzernweite ESG-Strategie ausgerollt. 

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Diversität im Unternehmen soll gefördert werden

Darüber hinaus fokussiert sich die ESG-Strategie auch auf die Förderung von Diversität innerhalb des Unternehmens. Ein wichtiger Schritt war in diesem Zusammenhang die Ein-führung eines konzernweiten Diversity & Inclusion-Programms. Konkret soll unter anderem bis 2024 der Frauenanteil in globalen Führungspositionen auf 25 Prozent und im Executive Committee auf 35 Prozent erhöht werden.

 


Die Hensoldt Zentrale in Taufkirchen. Bild: Hensoldt.



Starker Auftragseingang zu verzeichnen

In einem hochkompetitiven Marktumfeld hat Hensoldt im Jahr 2021 konsequent den eingeschlagenen Weg zum Lösungs- und Systemanbieter weiterverfolgt. Mit der Entwicklung neuer Technologien, insbesondere im Bereich zukunftssicherer Plattformen sowie in der Datenanalyse, konnte Hensoldt wichtige nationale und internationale Aufträge gewinnen. Dazu gehörten unter anderem die Entwicklung und Produktion von Aufklärungstechnologie für das Pegasus-Programm, Radar- und Selbstschutzsysteme für das Quadriga-Programm, die Lieferung von Weitbereichsradaren für die Fregatten F-124 sowie optronische Mastsysteme für U212-Unterseebote.


Umsatz- und Ergebniswachstum im zweistelligen Bereich

Der starke Auftragseingang wird auch in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung sichtbar. Im Berichtsjahr 2021 stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 1.474 Millionen Euro (Vorjahr: 1.207 Millionen Euro). Analog zum Umsatzwachstum konnte auch eine Steigerung des bereinigten EBITDA erzielt werden. Mit einem Plus von 19 Prozent verbesserte sich das bereinigte EBITDA auf 261 Millionen Euro (Vorjahr: 219 Millionen Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge vor dem Geschäftsvolumen mit geringem Wertschöpfungsanteil belief sich dabei auf 19,4 Prozent und verbesserte sich um knapp einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahreswert von 18,6 Prozent.


Starke Cash-Flow Entwicklung treibt weitere Rückführung der Verschuldung

Hensoldt kann auf eine anhaltend starke operative Entwicklung blicken. Der bereinigte Free-Cash-Flow vor Steuern und Zinsen von 252 Millionen Euro lag 2021 signifikant über dem Vorjahreswert (196 Millionen Euro) und damit trotz geplanter Investitionen in das Working Capital deutlich über den Erwartungen. Die positive Entwicklung ermöglichte eine weitere Reduzierung des Verschuldungsgrads, der per Ende des Jahres 2021 bei rund 1,6x steht. Die Nettoverschuldung konnte im Jahresverlauf um etwa 146 Millionen Euro verringert werden.


Dividendenvorschlag verdoppelt

Aufgrund der starken operativen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2021 beabsichtigt der Vorstand von Hensoldt, dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung von 0,25 Euro pro Aktie vorzuschlagen.


 Ausblick für 2022

Für das Geschäftsjahr 2022 rechnet Hensoldt mit einer weiterhin positiven Geschäfts-dynamik und erwartet einen Konzernumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von 285 Millionen bis 300 Millionen Euro. Zudem plant Hensoldt, den Verschuldungsgrad auf unter 1,4x zu senken. Mittelfristig geht das Unternehmen von einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 19 Prozent vor dem Geschäftsvolumen mit geringem Wertschöpfungsanteil aus.

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