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Die Harder Logistics GmbH & Co. KG konnte im Geschäftsjahr 2025 steigende Einnahmen bei einer konstanten Ertragslage verzeichnen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Zentrale in Neu-Ulm im November 2025 beendet das Logistikunternehmen ein mehrjähriges Investitionsprogramm. Ziel war die Transformation zum Komplettanbieter für Industriemontagen sowie Objektumzüge.
Der Logistiker verbuchte in den vergangenen zwölf Monaten ein finanzielles Wachstum. Hierzu erklärt Geschäftsführer Marcello Danieli: „Wir schließen das Jahr 2025 mit einem Umsatzplus von rund zehn Prozent bei einer stabilen Ertragssituation ab. Gleichzeitig ist der Markt von einer angespannten Auftragslage mit einem Trend zu deutlich längeren Vergabeprozessen geprägt.“ Parallel durchlief der Betrieb den Wandel zum Komplettanbieter für Firmenumzüge. Für diesen Prozess flossen insgesamt 18 Millionen Euro in den Standort. Durch den Ausbau des eigenen Fuhrparks sowie die Anschaffung neuer Krantechnik übernehme das Unternehmen nun vermehrt Aufgaben in Eigenregie.
Das Kerngeschäft der Unternehmensverlagerungen habe im vergangenen Geschäftsjahr spürbar angezogen und schließt damit an die Entwicklung aus 2024 an. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sei der Wegzug inländischer Fabriken ins Ausland gewesen, mit einem besonders hohen Anteil aus dem Automobilsektor. Infolgedessen seien 70 Prozent der realisierten Projekte auf internationale Destinationen, darunter Indien, Mexiko, Rumänien oder Bulgarien, entfallen.
Gleichzeitig setzte der Logistiker Vorhaben um, bei denen Deutschland weder Start- noch als Zielort war. Solche länderübergreifenden Aufträge werden über ein bestehendes Kooperationsnetzwerk abgewickelt. Neben dem reinen Transport trugen der Immobilienrückbau sowie die Demontage fabrikneuer Maschinen zum Gesamtresultat bei.
Die neuen Hallen am Hauptsitz verzeichnen laut Harder aktuell eine Belegung von 75 Prozent. Auf einer Fläche von knapp 5.000 Quadratmetern finden Industrieanlagen oder Bauteile Platz. Geschäftskunden würden zudem stark auf eine vollautomatisierte Anlage zurückgreifen, die Raum für insgesamt 250 Container bietet. Dies liegt an dem hohen Bedarf an sicherer Zwischenlagerung bei einem Standortwechsel, erklärt der Geschäftsführer. Vergrößert wurde ferner der gesicherte Bereich für das Dokumentenmanagement, welcher nun Bestände auf einer Regallänge von 14 Kilometern aufnehmen kann.
Für das Jahr 2026 verzeichne das Logistikunternehmen einen umfassenden Auftragsbestand. Laut aktuellen Berechnungen reiche das absehbare Projektvolumen bereits bis in das erste Quartal 2027 hinein. Ein wachsendes Segment sollen in diesem Zusammenhang Anfragen aus dem medizinischen Sektor bilden, konkret für den Komplettumzug von Krankenhäusern oder Kliniken. Aufgrund bisheriger Referenzen erwartet der Betrieb in diesem Spezialgebiet eine zunehmende Marktrelevanz und richtet interne Abläufe gegenwärtig auf diese Nische aus. Danieli schließt ab: „Wir sehen einen steigenden Bedarf und bereiten uns gezielt darauf vor.“