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Handwerkskammer Ulm integriert WBZU
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Handwerkskammer Ulm

Handwerkskammer Ulm integriert WBZU

Dr. Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Foto: Handwerkskammer Ulm
Dr. Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Foto: Handwerkskammer Ulm

Die Handwerkskammer Ulm integriert das Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien in Ulm (WBZU). Das Weiterbildungszentrum wird zentraler Baustein im Bildungssektor des Handwerks.

Die Handwerkskammer Ulm übernimmt das Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien in Ulm (WBZU). Dies wurde von der Vollversammlung in ihrer vergangenen Sitzung beschlossen. Damit entschied sich das Parlament des Handwerks für eine grundlegende Weiterentwicklung des eigenen Bildungsangebotes. Zudem entschied es sich für die Integration des WBZU in die bestehende Bildungsakademie. Die Handwerkskammer Ulm ist damit bundesweit die erste Kammer, die ein Institut zur anwendungsorientierten Forschung betreibt.

Übernahme eine gute Entwicklung für Ulm und Handwerk

„Für Ulm und das Handwerk ist diese Übernahme eine gute Entwicklung“, betont Dr. Tobias Mehlich. Er ist Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Somit könne das Handwerk ab sofort selbst den Transfer aus der Wissenschaft und Forschung in die betriebliche Praxis leisten. „Wir verzahnen komplexe Ideen mit den Händen, die diese ausführen und kommen dem Gedanken der Ulmer Wissenschaftsstadt vollumfänglich nach“, so Dr. Mehlich.

Integration durch Handwerk als einmalige Chance

Professor Dr. Werner Tillmetz sieht die Integration durch das Handwerk als einmalige Chance. Er ist Leiter des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Zudem ist er bisheriger Vorstandsvorsitzender des WBZU. „Die frühzeitige Einbindung der Praxis ist für den Markterfolg neuer Technologien entscheidend. Dies war die Kernaussage bei der Gründung des WBZU vor zehn Jahren“, so Tillmetz.

Neue Chancen bei der Umsetzung innovativer Technologien

Bei der Umsetzung und Anwendung innovativer Umwelt- und Energietechnologien eröffneten sich mit der neuen Konstellation ganz neue Chancen. „Wir Wissenschaftler sollten uns viel mehr mit den ganz konkreten Fragestellungen des Handwerks auseinandersetzen“, so Tillmetz. Als Beispiel nennt er die aktuelle Markteinführung von Brennstoffzellen. Zudem nennt er Lithium-Ionen Batterien im Bereich der Elektromobilität und der Energieversorgung.

Überführung des WBZU in das Handwerk

Bisher wurde das WBZU als gemeinnütziger Verein geführt. Im vergangenen Jahr hatte es seine Auflösung und Übertragung an die Handwerkskammer Ulm beschlossen. Nun wird es in das Handwerk überführt. Zuständig hierfür ist das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen. Die Handwerkskammer Ulm gewinnt damit einen Standort inmitten der Wissenschaftsstadt hinzu.

Grundausrichtung des WBZU bleibt unverändert

Laut Mehlich werden die bisherigen Aktivitäten des WBZU und die Nähe zum Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) bestehen bleiben. „Wir führen den Auftrag des früheren Vereins weiter. An der Grundausrichtung ändert sich nichts“; betont Mehlich. Die universitäre Nutzung der Labore sowie die Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Arbeiten werden in einem gemeinsamen Kooperationsvertrag geregelt.

Ermöglichung zusätzlicher Premium-Bildung

Nun eröffne sich die Perspektive, dem eigenen Handwerk zusätzliche Premium-Bildung zu ermöglichen. „Energiewende, Intelligente Netze, Elektromobilität und Energieeffizienz gelingen nur mit dem Handwerk“, so Mehlich. Die Erfindungen und Ideen der Wissenschaft könnten durch die Bildungsaktivitäten des Handwerks nun in die Breite hin zum Kunden transportiert werden. „Das viele Gute, was erforscht, entdeckt und erfunden wird, bleibt damit nicht Theorie, sondern gelangt über den Handwerker zum Kunden und wird dort Realität“, betont Mehlich.

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