Aufstiegs-BAföG

Handwerkskammer Ulm fordert mehr Wertschätzung

Die Aufstiegs-BAföG und Begabtenförderung wird von der Handwerkskammer Ulm begrüßt.

Die berufliche Bildung und das Handwerk solle mehr von der Politik wertschätzt werden, so die Handwerkskammer Ulm. Aktuell setzt die Politik ein solches Zeichen der Wertschätzung. Die beruflichen Bildung soll mit dem Gesetzentwurf zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gestärkt werden. Darin sind höhere Zuschussanteile, Freibeträge und Darlehenserlasse für Handwerker in Aus- und Weiterbildung vorgesehen.

Finanzielle Unterstützung für junge Menschen

Vergangenes Jahr haben zwischen Ostalb und Bodensee knapp 2.300 junge Menschen erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen. Im Landkreis Heidenheim knapp 180, im Ostalbkreis fast 400, im Landkreis Ravensburg über 450, im Bodenseekreis knapp 200, im Landkreis Biberach 300, im Alb-Donau-Kreis 415 und Stadt Ulm knapp 340. „Für eben diese jungen Menschen ist die finanzielle Unterstützung gedacht. Denn diese Förderung sichert die Fort- und Weiterbildung für qualifizierte Fachkräfte von morgen und junge Existenzgründer im Handwerk. Hier geht die Bundespolitik jetzt einen Schritt weiter. Wir würden uns wünschen, dass die Landespolitik beispielsweise mit der Meisterprämie nachzieht“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Bundeshaushalt wird verhandelt

Auch der Bundeshaushalt wird derzeit diskutiert. Für akademische Begabtenförderung sind 300 Mio. Euro vorgesehen, für Förderungen der beruflichen Bildung 61 Mio. Euro. Mehlich: „So was geht doch eigentlich gar nicht.“ Seine Qualifikation kostet einen Meisterstudent im Schnitt mindestens 8.000 Euro mehr als einen Bachelorstudent. „Geldströme ziehen Bildungsströme nach sich. Wo Geld fließt, gehen die Menschen hin. Wenn die Politik also den Schwerpunkt klar auf die akademische Bildung setzt, braucht sie sich nicht wundern, wenn nach zehn Jahren der Handwerker fehlt und damit die Menschen, die für den Wohlstand in unserer Gesellschaft sorgen, fehlen und natürlich Handwerkerleistungen auch teurer werden“, betont Mehlich.

Förderung in beruflicher Weiterbildung

Zum sechsten Mal in Folge ist es den Betrieben im Kammergebiet gelungen, mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Die Ausbildungszahlen sind gestiegen. Das regionale Handwerk begrüßt in diesem Zuge den von der FDP-Fraktion in den Bundestag eingebrachten Antrag „Spitzen-Azubis fördern“. Damit würden talentierte Menschen in beruflicher Aus- und Weiterbildung eine finanzielle Förderung erhalten. Hierzu zählen zum Beispiel Vorbereitungskurse oder Prüfungen. Die Handwerkskammer Ulm fördert im laufenden Jahr 32 junge Menschen in ihrem beruflichen Werdegang mit einem Stipendium. Davon fünf im Alb-Donau-Kreis und fünf im Landkreis Biberach, im Bodenseekreis drei, im Landkreis Heidenheim einer, im Ostalbkreis fünf und im Landkreis Ravensburg acht.

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Vergangenes Jahr haben zwischen Ostalb und Bodensee knapp 2.300 junge Menschen erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen. Im Landkreis Heidenheim knapp 180, im Ostalbkreis fast 400, im Landkreis Ravensburg über 450, im Bodenseekreis knapp 200, im Landkreis Biberach 300, im Alb-Donau-Kreis 415 und Stadt Ulm knapp 340. „Für eben diese jungen Menschen ist die finanzielle Unterstützung gedacht. Denn diese Förderung sichert die Fort- und Weiterbildung für qualifizierte Fachkräfte von morgen und junge Existenzgründer im Handwerk. Hier geht die Bundespolitik jetzt einen Schritt weiter. Wir würden uns wünschen, dass die Landespolitik beispielsweise mit der Meisterprämie nachzieht“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Bundeshaushalt wird verhandelt

Auch der Bundeshaushalt wird derzeit diskutiert. Für akademische Begabtenförderung sind 300 Mio. Euro vorgesehen, für Förderungen der beruflichen Bildung 61 Mio. Euro. Mehlich: „So was geht doch eigentlich gar nicht.“ Seine Qualifikation kostet einen Meisterstudent im Schnitt mindestens 8.000 Euro mehr als einen Bachelorstudent. „Geldströme ziehen Bildungsströme nach sich. Wo Geld fließt, gehen die Menschen hin. Wenn die Politik also den Schwerpunkt klar auf die akademische Bildung setzt, braucht sie sich nicht wundern, wenn nach zehn Jahren der Handwerker fehlt und damit die Menschen, die für den Wohlstand in unserer Gesellschaft sorgen, fehlen und natürlich Handwerkerleistungen auch teurer werden“, betont Mehlich.

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