Corona-Krise

Handwerkskammer Ulm: Auszahlung der Soforthilfe

Die Handwerkskammer Ulm bereitet sich auf die Bearbeitung der Anträge von Handwerksbetrieben aus sieben Stadt- und Landkreisen für die „Corona-Soforthilfe“ vor. Die Landesregierung hat eine entsprechende Richtlinie erlassen.

Mit der neuen Richtlinie der Landesregierung werden die in Aussicht gestellten Bundesmittel zur „Corona-Soforthilfe“ nun vergeben. Die Antragsstellung an die Kammer kann ab 25. März online über die Seite des Wirtschaftsministeriums erfolgen. Von dort werden die Anträge an die Handwerkskammer Ulm zur Bearbeitung weitergeleitet. Diese hilft mit einem extra für diesen Zweck zusammengestellten Team von Mitarbeitern mit, dass über die Anträge unbürokratisch und schnell entschieden und Soforthilfe an die L-Bank (Landesförderinstitut von Baden-Württemberg) empfohlen werden kann. Dadurch sollen die Gelder möglichst schnell bei den Handwerksbetrieben ankommen - und deren Existenz sichern.

Große Verunsicherung im Handwerk


„Die Verunsicherung bei den Handwerksbetrieben ist enorm. Auch bei Betrieben, die noch geöffnet sein dürfen, brechen Umsätze weg, Aufträge werden storniert oder für die kommenden Wochen nicht mehr erteilt. Die Betriebe haben Sorge um ihr Personal und das ständige Risiko einer Betriebsschließung“, erklärt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. „Wir wollen unseren Betrieben jetzt zeigen, was schnell und unbürokratisch ist.“

Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten, 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

Die Kammer bearbeitet die Antragsflut mit rund 40 Mitarbeitern, um das jetzt schnell und unbürokratisch zu leisten. „Wir wollen, dass die L-Bank ab nächster Woche möglichst am Folgetag der Antragsstellung auszahlen kann. Das ist ein Kraftakt für uns alle, aber es wird gehen“, betont Mehlich.

Voraussetzungen für die Soforthilfe


Mehlich macht aber auch darauf aufmerksam, dass es Voraussetzungen gebe für eine positive Empfehlung seiner Kammer zur Auszahlung der Soforthilfe: „Die Soforthilfe muss für das Unternehmen dringlich sein und es muss ein Liquiditätsengpass gegeben sein. Das muss in Folge der Corona-Krise geschehen sein und nicht andere Ursachen haben. Wir haben die Bürokratie und Nachweispflichten so weit wie möglich runtergefahren. Trotzdem werden alle Angaben gegebenenfalls irgendwann nachgeprüft werden können.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Corona-Krise

Handwerkskammer Ulm: Auszahlung der Soforthilfe

Die Handwerkskammer Ulm bereitet sich auf die Bearbeitung der Anträge von Handwerksbetrieben aus sieben Stadt- und Landkreisen für die „Corona-Soforthilfe“ vor. Die Landesregierung hat eine entsprechende Richtlinie erlassen.

Mit der neuen Richtlinie der Landesregierung werden die in Aussicht gestellten Bundesmittel zur „Corona-Soforthilfe“ nun vergeben. Die Antragsstellung an die Kammer kann ab 25. März online über die Seite des Wirtschaftsministeriums erfolgen. Von dort werden die Anträge an die Handwerkskammer Ulm zur Bearbeitung weitergeleitet. Diese hilft mit einem extra für diesen Zweck zusammengestellten Team von Mitarbeitern mit, dass über die Anträge unbürokratisch und schnell entschieden und Soforthilfe an die L-Bank (Landesförderinstitut von Baden-Württemberg) empfohlen werden kann. Dadurch sollen die Gelder möglichst schnell bei den Handwerksbetrieben ankommen - und deren Existenz sichern.

Große Verunsicherung im Handwerk


„Die Verunsicherung bei den Handwerksbetrieben ist enorm. Auch bei Betrieben, die noch geöffnet sein dürfen, brechen Umsätze weg, Aufträge werden storniert oder für die kommenden Wochen nicht mehr erteilt. Die Betriebe haben Sorge um ihr Personal und das ständige Risiko einer Betriebsschließung“, erklärt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. „Wir wollen unseren Betrieben jetzt zeigen, was schnell und unbürokratisch ist.“

Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten, 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

Die Kammer bearbeitet die Antragsflut mit rund 40 Mitarbeitern, um das jetzt schnell und unbürokratisch zu leisten. „Wir wollen, dass die L-Bank ab nächster Woche möglichst am Folgetag der Antragsstellung auszahlen kann. Das ist ein Kraftakt für uns alle, aber es wird gehen“, betont Mehlich.

Voraussetzungen für die Soforthilfe


Mehlich macht aber auch darauf aufmerksam, dass es Voraussetzungen gebe für eine positive Empfehlung seiner Kammer zur Auszahlung der Soforthilfe: „Die Soforthilfe muss für das Unternehmen dringlich sein und es muss ein Liquiditätsengpass gegeben sein. Das muss in Folge der Corona-Krise geschehen sein und nicht andere Ursachen haben. Wir haben die Bürokratie und Nachweispflichten so weit wie möglich runtergefahren. Trotzdem werden alle Angaben gegebenenfalls irgendwann nachgeprüft werden können.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben