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Handwerkskammer entlastet Mitgliedsbetriebe, Handwerkskammer Ulm
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Handwerkskammer Ulm

Handwerkskammer entlastet Mitgliedsbetriebe, Handwerkskammer Ulm

 Die Handwerkskammer Ulm hat eine Senkung der ÜBA-Umlage beschlossen. Fotos: Handwerkskammer Ulm

Auf der diesjährigen Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm wurde beschlossen, dass die Mitgliedsbetriebe ab 2013 finanziell entlastet werden sollen. Nahezu alle Betriebe sollen dann weniger überbetriebliche Ausbildungs-Umlage zahlen.

„Unsere Bildung ist anspruchsvoll, modern und werthaltig“, betonte Anton Gindele, Präsident der Handwerkskammer Ulm. Deshalb freue es ihn sehr, dass die Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm für neue Investitionen in die Bildungsakademie der Handwerkskammer Ulm gestimmt habe.

Entlastung für die Betriebe

Gleichzeitig sollen die einzelnen Betriebe weniger überbetriebliche Ausbildungs-Umlage zahlen. Der Mitgliedsbeitrag setzt sich derzeit aus einem Grundbetrag und einem Zusatzbetrag zusammen. Der Grundbetrag berechnet sich nach dem Gewerbeertrag, beziehungsweise dem Gewinn 2010. Die überbetriebliche Ausbildungsumlage (ÜBA-Umlage), die die Handwerkskammer Ulm nun gesenkt hat, ist handwerksspezifisch und kommt denjenigen Auszubildenden zugute, die in ihrem Betrieb nicht alle Berufsinhalte gelehrt bekommen können. Lediglich die Gewerke der Betonstein- und Terrazzo-Hersteller, der Klempner und der Konditoren werden nicht entlastet. Für alle anderen reduziert sich die Umlage um durchschnittlich 15 Prozent.

Personal im Fokus

Ein weiteres Thema auf der Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm war die Personalentwicklung und Personalhaltung. „Personalentwicklung und Personalbindung werden das A und O für unsere Handwerksbetriebe sein“, so Gindele. Die Handwerkskammer Ulm stelle deshalb eine Ausbildungsberaterin für türkische Jugendliche ein. Außerdem steigere die Handwerkskammer Ulm die Anzahl ihrer Bildungs-Kooperationen, beispielsweise mit Schulen. Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, verdeutlichte anschließend die Herausforderungen im Bereich der Schulpolitik.

Die „Wirtschaftsmacht von Nebenan“

Immer kleiner werdende Klassen könne der Staat auf längere Sicht nicht mehr finanzieren, so Mehlich. Es liege an der Handwerkskammer nun geeignete Vorschläge zu bringen. Denkbar seien handwerksübergreifende Klassen oder Landesklassen. Auch die Fortführung der Imagekampagne, die das Handwerk als „die Wirtschaftsmacht von Nebenan“ darstellt, wurde von der Handwerkskammer Ulm beschlossen. „In Zeiten des Fachkräfte-Bedarfs müssen wir weiterhin fleißig für das Handwerk werben“; sagte Mehlich.

Neues Vorstandsmitglied gewählt

Im Verlauf der Sitzung wurde zudem ein neues Mitglied in den Vorstand der Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm gewählt. Joachim Krimmer ist der Nachfolger des verstorbenen Franz Daiber. Krimmer ist seit 2004 Mitglied der Vollversammlung. Sein Betrieb gehört der Sanitär- Heizung- und Klimatechnik an und umfasst insgesamt 22 Mitarbeiter.  

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