B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Grundstücksbilanz: Ulm gegen Preisspekulation
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Stadt Ulm

Grundstücksbilanz: Ulm gegen Preisspekulation

 Ein Bild vom Geplanten Wohnquartier im Lettenwald - Hier sollen rund 300 neue Wohnungen entstehen, Foto: Stadt Ulm

Die Stadt Ulm besitzt immer mehr Grundstücke. Die Größe der besessenen Fläche stieg um rund 6.000 Quadratmeter an. Kauf und Verkauf von Grünstücken soll vor allem schädlichen Preisspekulationen einen Riegel vorschieben.

Traditionell besitzt die Stadt Ulm eine große Menge an Grundbesitz. Schon seit rund 110 Jahren betreibt die Stadt eine systematische Bodenpolitik. Flächen werden auf Vorrat aufgekauft und gezielt eingesetzt und verkauft, um die Aufgaben der Stadt Ulm zu erfüllen. Die wichtigsten Daten zu diesen Tätigkeiten im Jahre 2012 wurden jetzt in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Demnach verkaufte die Stadt und ihre verwaltete Hospitalstiftung im letzten Jahr 249.000 Quadratmeter Grund. Dagegen steht der Erwerb von 255.000 Quadratmetern, ein Plus von 6.000 Quadratmetern. Somit besitzt die Stadt insgesamt 4.466 Hektar Land.

Die Stadt kauft für die Zukunft

Durch den Erwerb und Verkauf der Grundstücke soll vor allem die steigende Preisspekulation im Immobiliengeschäft bekämpft werden. Bürger und Betriebe sollen mit bezahlbaren Bauland und Gewerbeflächen versorgt werden. Aus diesem Grund stand der Erwerb von 12 Hektar Bauerwartungsland sowie landwirtschaftliche Flächen und Wald im Vordergrund. Besonders in den Gewerbegebieten Ulmer Norden an der A8, im Science Park III am Oberen Eselsberg und in Eggingen wurde zugekauft. Von den neu erworbenen Flächen "Unter dem Hart" in Jungingen, "Im Greut"in Ermingen, aber auch im Sanierungsgebiet "Dichterviertel" westlich des Hauptbahnhofs werden von den zukünftigen Wohngebieten Häuslebauer profitieren. In Wiblingen, am Oberen Kuhberg und in Mähringen wurden zukünftige landwirtschaftliche Flächen erworben.

Bürger und Gewerbe profitieren

Jeweils 4,2 Hektar Wohnflächen und Gewerbeflächen wurden veräußert. 16,5 Hektar an landwirtschaftliche Fläche wurden getauscht oder verkauft. Auch einige bebaute Grundstücke fanden einen Käufer, wie die Nüblinturnhalle oder das Haus „unter der Metzig 14“, in Donaustetten. Auf den meisten dieser Grundstücke werden neue Wohnungen entstehen. Auch in den Ulmer Neubaugebieten ist die Nachfrage groß. Insgesamt wurden 65 Wohnungsgrundstücke verkauft. Sie bieten Platz für rund 180 neue Wohnungsgebäude. Auch acht Gewerbe- und Industriegrundstücke mit einer Fläche von 4,2 Hektar kamen unter den Hammer. Das Industriegebiet Donautal und das Gewerbegebiet Einsingen waren hier die Schwerpunkte.

Auch für die nächsten Jahre gibt es viele Aufgaben

Auch für 2014 stehen viele Verkäufe im Wohnungssektor an. Unter anderem sollen in Einsingen (Hagäcker), Mähringen (Kreuzsteig/Dornstadter Weg), Lehr (Wohnen beim Wengenholz) und Donaustetten (Brückle) Wohnungsgrundstücke zum Verkauf angeboten werden. Vor allem Böffingen mit seinen 14 Geschossbaugrundstücken im Lettenwald soll die Wohnungssituation in Ulm entscheidend verbessern. Nach Ulrich Soldner, Leiter der Abteilung Liegenschaften und Wirtschaftsförderung, sollen durch diese „Geschossbauoffensive“ allein 300 neue Wohnungen geschaffen werden. Für 2015/16 soll die Lindenhöhe im Vordergrund stehen. Der Grunderwerb für den dritten Bauabschnitt wurde gerade abgeschlossen. Hier ist Platz für 30 Bauplätze und 20 Geschossbauwohnungen. Dann würden auch die Haupterschließungsstraße und die Lärmschutzwand entlang der Westtangente in Angriff genommen, so Soldner. 

Artikel zum gleichen Thema