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Fachkräftemangel in Metall- und Elektroindustrie weitet sich aus
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Südwestmetall

Fachkräftemangel in Metall- und Elektroindustrie weitet sich aus

Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm. Foto: Südwestmetall

Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie stoßen immer öfter auf Probleme, geeignete Fach- und Arbeitskräfte zu finden – so auch in Ulm. Dies belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW).

„Unternehmen müssen immer mehr Engagement aufbringen, um geeignete Fachkräfte und Kandidaten für Ausbildungsplätze zu finden“, erklärt Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm. Dieses Problem rückt besonders angesichts der sinkenden Arbeitslosen-Zahlen in den Vordergrund. Werden keine Maßnahmen zur Sicherung der Fachkräfte eingeleitet, würde die Anzahl der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT)-Fachkräfte weiter sinken. Laut IW gäbe es dann bis 2025 deutschlandweit rund eine Million erwerbstätige Fachkräfte weniger.

Bezirksgruppe Ulm unterstützt Unternehmen bei der Einstellung von Flüchtlingen

„Ein Lösungsansatz ist die Weiterqualifizierung von an- und ungelernten Mitarbeitern zu Facharbeitern“, bekräftigt Maier. Darüber hinaus rät Maier, dass besonders Flüchtlinge möglichst rasch in Arbeit vermittelt und ausbildungsreif gemacht werden sollen. Hierbei engagiert sich die Bezirksgruppe Ulm des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall selbst in einem regionalen Flüchtlingsprojekt. Die Bezirksgruppe unterstützt gemeinsam mit einem Integrationslotsen Unternehmen bei der Einstellung von Flüchtlingen.

Unternehmen sind angehalten, Flüchtlinge einzustellen

In diesem Zuge fordert die baden-württembergische CDU-Landesgruppe im Bundestag, Unternehmen zu erlauben, bei der Einstellung von Flüchtlingen den ortsüblichen Lohn zu unterschreiten. Diese Forderung begrüßte Südwestmetall. „Mit der aktuellen Regelung könne es passieren, dass ein Arbeitgeber einem Flüchtling eventuell einen höheren Lohn zahlen muss als seinen anderen Mitarbeitern“, erklärt Maier. Dies hemme die Bereitschaft, Flüchtlinge einzustellen.

Interesse für MINT-Berufe soll schon bei Jugendlichen geweckt werden

Ein weiterer Lösungsansatz wäre es, die Ganztagsangebote in Kindergärten und Schulen weiter auszubauen. So könnten vor allem Frauen wieder verstärkt ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. „Diese Projekte müssen weiter verstärkt forciert werden“, führt Maier aus. Um die MINT-Lücke zu schließen, soll demnach schon bei den Jugendlichen das Interesse für Technik wecken, so Maier. Südwestmetall ist hier seit Jahren mit zahlreichen Projekten vom M+E-InfoTruck bis hin zu Bildungsmessen aktiv. Der InfoTruck kann für Informations-Veranstaltungen gebucht werden und informiert über die zahlreichen Ausbildungsberufe der Metall- und Elektroindustrie.

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