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Eine Anleitung für das Geschäftsleben
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Handwerkskammer Ulm

Eine Anleitung für das Geschäftsleben

 Liqui-Moly-Inhaber Ernst Prost gibt zwei neuen Netzwerken eine Anleidung für das Geschäftsleben: Foto: HWK Ulm/k-mediaFoto

Mit Anstand, Fleiß und Können kommt Erfolg automatisch. Bei einem Vortrag zum Start der beiden Junge Netzwerke der „Perspektivenschaffer“ und „Handwerksjunioren“ erklärte Liqui-Moly-Inhaber, warum dies kein Widerspruch im normalen Geschäftsleben ist.

Für den Start der beiden neuen Netzwerke – „Die Perspektivenschaffer“ der Handwerkskammer Ulm und der „Handwerksjunioren Ulm/Alb-Donau e.V.“ - hätte es keinen besseren Start geben können. Mit einem stimmungsvollen Vortrag gab Liqui-Moly-Inhaber Ernst Prost den jungen Zuhörern gute Anleitungen für das Geschäftsleben an die Hand. Die beiden neuen Netzwerke richten sich an die Jungmeister des Handwerks. Sie konnten bei dem Vortrag zahlreiche Tipps für das Handeln im Unternehmen aus dem Erfahrungsschatz des 55-Jährigen gebürtigen Niederbayerns mitnehmen.

Prost war bisher nur mit seiner Firma verheiratet

„Erfolg ist das Ergebnis von Anstand, Respekt und Liebe“, scheinbar ein Widerspruch im normalen Geschäftsleben, aber war das Credo und der Titel des Vortrags von Ernst Prost. Dass der 55-jährige für sein Privatleben zugibt, er sei bislang nie verheiratet gewesen – („Mit meiner Firma schon.“), sagt er offen, ist aber seine Sache. Dass er im täglichen Umgang mit seinen Mitarbeiter sehr wohl nach seinem Credo handelt, ehrt ihn und lässt ihn nebst Handwerkskammer zu einem begehrten Gast in zahlreichen Fernsehtalkshows werden. Ernst Prost wirtschaftet mit seinen Schmiermitteln und Additivprodukten nicht anders als andere, und gegenüber seiner Konkurrenz extrem hart, sagt er. Er hat es in jedem seiner 20 Firmenjahre durchschnittlich zu 20 Prozent Umsatzwachstum gebracht. Mittlerweile erwirtschaften seine Betriebe  400 Millionen Euro Umsatz im Jahr, 50 Prozent davon durch den Export in über 100 Ländern.

Prost handelt anders

Ernst Prost handelt im Wirtschaftsleben aber anders als andere, vor allem anders als viele Manager, sagt er. Prost steht trotz anderer schwieriger Beispiele mit persönlicher Haftung für seinen Betrieb ein und lebt diesen seinen Mitarbeitern 14 bis 16 Stunden am Tag vor. „Wenn jemand seinen Job gut gemacht hat und abends mit der Stechuhr Feierabend macht, ist das auch okay“, sagt Prost.

Man muss Mensch bleiben

Mit seiner direkten Art konnte Ernst Prost schnell einen Zugang zu den jungen Handwerksmeistern herstellten, was schon allein durch seine Berufsausbildung klar war. Er selbst ist auch Handwerker. Gelernt hat er KfZ-Mechaniker. „Im Gegensatz zu ihnen habe ich es aber nur zum Gesellen gebracht“, erklärte Ernst Prost, dessen 19-Jähriger Sohn derzeit eine Maurer-Ausbildung absolviert. „Suchen Sie sich Nischen, hören Sie auch auf ihr Bauchgefühl, seien Sie Mensch im Arbeitsleben, suchen Sie den direkten Weg zu den Menschen, denn Geschäfte werden von Mensch zu Mensch gemacht“, sagte Prost in seinem frei gehalten Vortrag, „dann stellt sich mit Anstand, Fleiß und Können der Erfolg fast von alleine ein.“

Die Möglichkeit anders zu wirtschaften

Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm lobte Ernst Prost sowie die jungen Handwerksmeister: „Das Handwerk ist zu 100 Prozent Mittestand, der macht unsere Region stark und bildet das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie haben in Ihren Betrieben die Möglichkeit anders zu wirtschaften. Es ist anspruchsvoller, menschlich und ökonomisch zu handeln als nur betriebswirtschaftlich korrekt.“ Silke Mayländer, 1. Vorsitzender der neuen Handwerksjunioren unterstrich: „Wir sind neu und haben noch viel vor, ein Abend mit Ernst Prost gibt einem zusätzliche Motivation für die Arbeit in unseren Betrieben und beim Umgang mit unseren Mitarbeitern.“ Die persönlichen Gespräche standen im Anschluss an einen kurzweiligen Abend im Mittelpunkt einer gelungenen Auftaktveranstaltung der beiden neuen Netzwerke.

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