Konjunkturumfrage

Die Wirtschaft in Neu-Ulm steht vor neuen Herausforderungen

Die Wirtschaft in Neu-Ulm ist nach der Corona-Krise schwabenweit gut aufgestellt. Nun drohen aber neue Schwierigkeiten den Aufschwung einzutrüben. Wie die Unternehmen selbst ihre Lage einschätzen.

Die Wirtschaft im Landkreis Neu-Ulm hat das Corona-Tal überwunden und sich weiter erholt. Das ist das Ergebnis der IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2021. Der IHK Konjunkturindex für die Region ist um sechs Punkte im Vergleich zum Frühjahr dieses Jahres auf einen Wert von 136 Punkten gestiegen. Damit erreicht die Region zusammen mit dem Landkreis Aichach-Friedberg den höchsten Wert in Bayerisch Schwaben.

Insgesamt ein krisensicherer Wirtschaftsstandort

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 „Das unterstreicht, wie robust unser Wirtschaftsstandort selbst in solch schweren Zeiten ist. Unsere Unternehmen haben sich erfolgreich gegen die Krise gestemmt“, sagt Gerd Stiefel, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Neu-Ulm. Allerdings dämpfen nun Unsicherheiten vom Fachkräftemangel bis zu den Energiepreisen die Erwartungen der Unternehmerinnen und Unternehmer. Mit einem Wert von 136 Punkten hat der IHK-Konjunkturindex für die Region sowohl das Vorkrisen-Niveau aus dem Herbst 2019 als auch den langjährigen Durchschnitt übertroffen. 52 Prozent der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer berichten von einer aktuell guten Geschäftslage. Das sind drei Prozentpunkte weniger als noch im Frühjahr 2021. Gleichzeitig ist aber auch der Anteil der Unternehmen, die eine schlechte Situation beklagen, um sechs Prozentpunkte auf acht Prozent gesunken.

Trotz nachlassendem Infektionsgeschehen Vorsicht walten lassen

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„Es ist positiv zu sehen, dass sich eine Erholung quer durch alle Branchen zeigt“, sagt IHK-Vizepräsident Bernd Mack. „Durch das nachlassende Infektionsgeschehen und die Lockerung der Corona- Maßnahmen konnten endlich auch besonders betroffene Branchen wie das Reise- und Gastgewerbe oder der Handel profitieren“, so Mack. „Dennoch ist kein Nachlassen in der Beachtung der Hygienemaßnahmen angebracht, um weiterhin die Beschäftigten angemessen zu schützen und die wirtschaftliche Erholung durch erneutes Infektionsgeschehen nicht zu gefährden.“ Das Auftragsvolumen aus dem In- und Ausland ist bei der Mehrheit der Unternehmen über den Sommer gestiegen.

Warum Unternehmen sorgenvoll in die Zukunft blicken 

Allerdings blicken die Unternehmerinnen und Unternehmer im Landkreis Neu-Ulm trotz der vielen positiven Nachrichten nur verhalten optimistisch in die Zukunft. 43 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage. Der identische Anteil der befragten Unternehmen rechnet mit keiner Veränderung ihrer Situation. Die Mehrheit der Unternehmerinnen und Unternehmer geht von einer gleichbleibenden Entwicklung aus. Unsicherheiten beispielsweise über das weitere Infektionsgeschehen und mögliche weitere Corona-Restriktionen dämpfen die Erwartungen der Betriebe ebenso wie die globale Rohstoff- und Lieferkettenproblematik. „Es ist wichtig, dass die Politik hier für verlässliche Rahmenbedingen sorgt, um den Unternehmen die nötige Sicherheit zu geben, damit der Aufschwung nicht gänzlich abgewürgt wird“, sagt Stiefel.

 So ist die Lage in Westschwaben

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Ein ähnliches Bild wie im Landkreis Neu-Ulm zeigt sich in der gesamten Region Westschwaben. Der Konjunkturindex für die Region ist um acht Punkte im Vergleich zum Frühjahr 2021 angestiegen und liegt nun bei 131 Punkten. Das Vorkrisen-Niveau aus dem Herbst 2019 wurde ebenso übertroffen wie das langjährige Mittel. Ein positives Bild zeigt sich auch bei der aktuellen Geschäftslage. 54 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer bewerten ihre gegenwärtige Situation als gut. Das sind vier Prozentpunkte mehr als noch im Frühjahr. Lediglich neun Prozent der Befragten finden in ihrem Unternehmen gegenwärtige eine schlechte Situation vor. Im Mai lag dieser Wert noch bei 19 Prozent. 45 Prozent der Unternehmen rechnet mit keiner Veränderung ihrer Geschäftslage. 37 Prozent erwarten eine Verbesserung, 19 Prozent eine Verschlechterung. Auch mit Blick auf das erwartete Auftragsvolumen aus dem In- und Ausland, den Inlandsinvestitionen und der Beschäftigungszahl sind die Unternehmerinnen und Unternehmer verhalten. Die Mehrheit rechnet jeweils mit einer gleichbleibenden Situation.

Rohstoff- und Lieferkettenproblematik bremsen Industrie aus

Ein Blick in die Branchen zeigt: Im Gegensatz zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich die Lange in der westschwäbischen Industrie wieder verschlechtert. Der branchenspezifische Index ist im Vergleich zum Frühjahr um acht Punkte auf einen Wert von 135 gesunken. Er liegt damit jedoch weiterhin über dem Vorkrisen-Niveau aus dem Herbst 2019 und dem langjährigen Durchschnitt. Die Erwartungen der Industrie sind allerdings gedämpft. 61 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit keiner Veränderung der Situation. Grund dafür sind die Unsicherheiten, welche aus der Pandemie, aber insbesondere aus der globalen Rohstoff- und Lieferkettenproblematik entstehen.

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Warum Unternehmen sorgenvoll in die Zukunft blicken 

Allerdings blicken die Unternehmerinnen und Unternehmer im Landkreis Neu-Ulm trotz der vielen positiven Nachrichten nur verhalten optimistisch in die Zukunft. 43 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage. Der identische Anteil der befragten Unternehmen rechnet mit keiner Veränderung ihrer Situation. Die Mehrheit der Unternehmerinnen und Unternehmer geht von einer gleichbleibenden Entwicklung aus. Unsicherheiten beispielsweise über das weitere Infektionsgeschehen und mögliche weitere Corona-Restriktionen dämpfen die Erwartungen der Betriebe ebenso wie die globale Rohstoff- und Lieferkettenproblematik. „Es ist wichtig, dass die Politik hier für verlässliche Rahmenbedingen sorgt, um den Unternehmen die nötige Sicherheit zu geben, damit der Aufschwung nicht gänzlich abgewürgt wird“, sagt Stiefel.

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