Er soll die Klinik-Krise beenden

Das ist der neue Direktor der Kreisspitalstiftung Weißenhorn

Marc Engelhard, der künftige Direktor der Kreisspitalstiftung Weißenhorn. Foto: Kreisspitalstiftung Weißenhorn
Bereits im Frühjahr hat der bisherige Direktor der Kreisspitalstiftung Weißenhorn sein Amt vorzeitig abgelegt. Nach der kommissarischen Leitung durch Ernst Peter Keller, Direktor der Donauklinik Neu-Ulm, ist nun der offizielle Nachfolger bekannt: Marc Engelhard.

Engelhard wird seine neue Position zum 1. Januar 2018 angetreten. Er folgt damit auf Michael Gaßner, der bereits zum 25. November 2016 von seinen Aufgaben entbunden wurde und sein Arbeitsverhältnis mit dem 30. April 2017 vorzeitig beendet hat. Grund dafür war die Situation der Kliniken. So war zwar bekannt, dass sich die Betriebs-Ergebnisse in den letzten Jahren verschlechtert hätten. Doch die Höhe der Summe von rund 13 Millionen Euro Defizit für 2015 und 2016 wurde erst im November 2016 mitgeteilt. Abhilfe soll nun Marc Engelhard schaffen. Der studierte Betriebswirt ist bereits seit 1998 in leitender Funktion im Gesundheitsbereich tätig. Seit 2009 ist Engelhard sogar Geschäftsführer. Engelhard konnte bereits mehrere Einrichtungen erfolgreich auf dem Weg durch eine betriebswirtschaftliche Neustrukturierung begleiten.

Umfangreiche Erfahrungen mit Sanierungen und Restrukturierungen

Durch seine langjährige Berufserfahrung und seine vielfältigen Tätigkeiten in diesem Bereich ist er mit allen Facetten des Gesundheitsmarktes bestens vertraut und vernetzt. Der 49-jährige bringt bereits umfangreiches Fachwissen sowie Kenntnisse im Bereich des Krankenhauswesens mit. So war er unter anderem als Verwaltungsdirektor von 2003 bis 2009 für die Sanierung und Restrukturierung der Fachklinik Hilchenbach zuständig. Die neurologische Fachklinik Hilchenbach ist eine Rehabilitations-Einrichtung mit 225 Betten. Hier konnte er innerhalb von drei Jahren ein positives Betriebsergebnis erwirtschaften.

„Ein sehr kompetenter und äußerst erfahrener Stiftungsdirektor“

Auch als Geschäftsführer der katholischen Klinik Oberhausen konnte unter seiner Leitung die medizinische und betriebswirtschaftliche Neustrukturierung erfolgreich abgeschlossen werden. Die zwei Krankenhäuser umfassen insgesamt 495 Betten der Grund- und Regelversorgung sowie zwei Pflegeeinrichtungen und ein Hospiz. „Wir freuen uns, mit Herrn Engelhard einen sehr kompetenten und äußerst erfahrenen Stiftungsdirektor gewonnen zu haben“, betonen der kommissarische Stiftungsdirektor Ernst Peter Keller und der Direktor der Illertalklinik Dr. Andreas Keller.

Hier war Marc Engelhard bislang tätig

Seit 2012 ist Herr Engelhard als Geschäftsführer am Vitos Klinikum Gießen-Marburg und seit 2013 auch als Geschäftsführer der Vitos Service GmbH tätig. Das Vitos Klinikum beschäftigt 2.000 Mitarbeiter, die Budgetverantwortung liegt bei 100 Millionen Euro. Auch hier gehören es die Restrukturierung des Klinikums und die medizin-strategische Neuausrichtung zu seinem Aufgabenbereich. Das Vitos Klinikum ist das größte psychiatrische Krankenhaus Hessens mit 410 Plätzen, einer Jugendforensik, einer betreuten Abteilung sowie einer Übergangseinrichtung.

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Engelhard wird seine neue Position zum 1. Januar 2018 angetreten. Er folgt damit auf Michael Gaßner, der bereits zum 25. November 2016 von seinen Aufgaben entbunden wurde und sein Arbeitsverhältnis mit dem 30. April 2017 vorzeitig beendet hat. Grund dafür war die Situation der Kliniken. So war zwar bekannt, dass sich die Betriebs-Ergebnisse in den letzten Jahren verschlechtert hätten. Doch die Höhe der Summe von rund 13 Millionen Euro Defizit für 2015 und 2016 wurde erst im November 2016 mitgeteilt. Abhilfe soll nun Marc Engelhard schaffen. Der studierte Betriebswirt ist bereits seit 1998 in leitender Funktion im Gesundheitsbereich tätig. Seit 2009 ist Engelhard sogar Geschäftsführer. Engelhard konnte bereits mehrere Einrichtungen erfolgreich auf dem Weg durch eine betriebswirtschaftliche Neustrukturierung begleiten.

Umfangreiche Erfahrungen mit Sanierungen und Restrukturierungen

Durch seine langjährige Berufserfahrung und seine vielfältigen Tätigkeiten in diesem Bereich ist er mit allen Facetten des Gesundheitsmarktes bestens vertraut und vernetzt. Der 49-jährige bringt bereits umfangreiches Fachwissen sowie Kenntnisse im Bereich des Krankenhauswesens mit. So war er unter anderem als Verwaltungsdirektor von 2003 bis 2009 für die Sanierung und Restrukturierung der Fachklinik Hilchenbach zuständig. Die neurologische Fachklinik Hilchenbach ist eine Rehabilitations-Einrichtung mit 225 Betten. Hier konnte er innerhalb von drei Jahren ein positives Betriebsergebnis erwirtschaften.

„Ein sehr kompetenter und äußerst erfahrener Stiftungsdirektor“

Auch als Geschäftsführer der katholischen Klinik Oberhausen konnte unter seiner Leitung die medizinische und betriebswirtschaftliche Neustrukturierung erfolgreich abgeschlossen werden. Die zwei Krankenhäuser umfassen insgesamt 495 Betten der Grund- und Regelversorgung sowie zwei Pflegeeinrichtungen und ein Hospiz. „Wir freuen uns, mit Herrn Engelhard einen sehr kompetenten und äußerst erfahrenen Stiftungsdirektor gewonnen zu haben“, betonen der kommissarische Stiftungsdirektor Ernst Peter Keller und der Direktor der Illertalklinik Dr. Andreas Keller.

Hier war Marc Engelhard bislang tätig

Seit 2012 ist Herr Engelhard als Geschäftsführer am Vitos Klinikum Gießen-Marburg und seit 2013 auch als Geschäftsführer der Vitos Service GmbH tätig. Das Vitos Klinikum beschäftigt 2.000 Mitarbeiter, die Budgetverantwortung liegt bei 100 Millionen Euro. Auch hier gehören es die Restrukturierung des Klinikums und die medizin-strategische Neuausrichtung zu seinem Aufgabenbereich. Das Vitos Klinikum ist das größte psychiatrische Krankenhaus Hessens mit 410 Plätzen, einer Jugendforensik, einer betreuten Abteilung sowie einer Übergangseinrichtung.

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