Einschränkungen

Corona-Virus: Stadt Ulm schließt öffentliche Einrichtungen

Die Stadt Ulm schränkt das öffentliche Leben ein, um die rasche Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Deswegen schließt die Stadt unter anderem Diskotheken, Bars und auch Kultureinrichtungen.

Um die rasche Ausbreitung des Corona-Virus im Stadtkreis einzudämmen, beschränkt die Stadt Ulm ab Montag, 16. März 2020, öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen und im Freien auf maximal 100 Teilnehmende. Das gilt zunächst bis zum 19. April. Die Stadt empfiehlt Privatleuten dringend, sich ebenfalls an diesen Regeln zu orientieren.

Diese Einrichtungen bleiben geschlossen

Darüber hinaus werden Diskotheken, Clubs, Bars und Tanzlokale geschlossen. Geschlossen bleiben auch Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater sowie Kinos. Auf der Liste stehen außerdem Sporthallen und Fitnessstudios, Schwimm- und Hallenbäder, Saunen, Jugendhäuser, Tiergarten und Jugendfarm, öffentliche Bibliotheken, Vergnügungsstätten sowie Prostitutionsbetriebe.

Das sind die Ausnahmen

Erlaubt bleiben Wochenmärkte sowie der Betrieb von Speisewirtschaften, Betriebskantinen sowie von Imbissen und Lieferservices. Ausgenommen von diesem Verbot sind außerdem Hotels, Gasthäuser, Pensionen und Herbergen, wenn dort ausschließlich Übernachtungsgäste bewirtet werden.

Großzügige und flexible Arbeitszeitregelungen für Beschäftigte

Die Corona-Pandemie sei eine noch nie dagewesene Herausforderung für unser Gemeinwesen. Nun seien Gemeinsinn und Solidarität aller gefordert, sagt Oberbürgermeister Gunter Czisch. Er appelliert an die Ulmerinnen und Ulmer, soziale Kontakte lebendig zu halten, dabei aber die bekannten Hygieneregeln zu beachten. „Rufen Sie Freunde und Verwandte an, skypen Sie oder mailen Sie miteinander“, so Czisch. Die Sozialen Medien könnten in dieser Situation hilfreich sein. Zugleich warnte der OB vor Fake News und abstrusen Verschwörungstheorien, die im Netz kursieren: „Bitte vertrauen Sie nur offiziellen und seriösen Quellen.“ An die Ulmer Unternehmen richtet das Stadtoberhaupt die dringende Bitte, angesichts der Ausnahmesituation großzügige und flexible Arbeitszeitregelungen für ihre Beschäftigten anzubieten.

Städtische Dienststellen

Ab Dienstag werden auch die städtischen Dienststellen den Publikumsverkehr einschränken. Alle städtischen Verwaltungsabteilungen werden Dienstleistungen nur noch nach Vereinbarung (per Telefon oder Mail) anbieten. Alle nicht dringenden Angelegenheiten sollten verschoben werden.

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Diese Einrichtungen bleiben geschlossen

Darüber hinaus werden Diskotheken, Clubs, Bars und Tanzlokale geschlossen. Geschlossen bleiben auch Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater sowie Kinos. Auf der Liste stehen außerdem Sporthallen und Fitnessstudios, Schwimm- und Hallenbäder, Saunen, Jugendhäuser, Tiergarten und Jugendfarm, öffentliche Bibliotheken, Vergnügungsstätten sowie Prostitutionsbetriebe.

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Erlaubt bleiben Wochenmärkte sowie der Betrieb von Speisewirtschaften, Betriebskantinen sowie von Imbissen und Lieferservices. Ausgenommen von diesem Verbot sind außerdem Hotels, Gasthäuser, Pensionen und Herbergen, wenn dort ausschließlich Übernachtungsgäste bewirtet werden.

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