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Brunel GmbH begibt sich auf globale Personalsuche
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Brunel GmbH

Brunel GmbH begibt sich auf globale Personalsuche

 Javier Valletto erkundet seine neue Heimat am liebsten zu Fuß oder mit dem Rad. Quelle: privat

Wenn die Region selbst nicht genügend Fachkräfte bereit hält, dann suchen regionale Unternehmen auch global nach geeignetem Personal. Die Ulmer Brunel GmbH konnte nun mithilfe ihres weltweiten Netzwerkes eine Stelle in der Medizintechnik mit einem Argentinier besetzen.

Die Auftragsbücher der Unternehmen im hochtechnologischen Bereich sind prall gefüllt, doch eines fehlt den Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels suchen viele Unternehmen händeringend nach gut ausgebildeten Mitarbeitern, um die Aufträge abzuarbeiten oder Know-how in der für die deutsche Wirtschaft so wichtigen Innovationsentwicklung bündeln zu können. Wird für eine regional oder gar bundesweit ausgeschriebene Stelle jedoch kein geeigneter Kandidat gefunden, bleibt sie meist unbesetzt. Das muss aber nicht so sein. Für die Unternehmen bedeutet dies, das sie neue Wege beschreiten müssen und ihre Personalsuche ausweiten müssen. „Doch oftmals fehlen Mittelständlern und sogar Konzernen die Ressourcen für eine internationale Personalrekrutierung“, erklärt Silvija Marsic, seit Januar 2012 Ulmer Niederlassungsleiterin des Ingenieurdienstleisters Brunel.

Brunel verfügt über ein weltweites Netzwerk

Die Brunel GmbH ist seit nunmehr 11 Jahren in der Region als Projektpartner für Technik und Management mit Branchenfokus auf den Maschinenbau, die Automobil- und Pharmaindustrie sowie die IT und Medizintechnik tätig. „Durch unser globales Netzwerk aus 100 Standorten in 35 Ländern haben wir die Möglichkeit, die Unternehmen hier vor Ort mit passgenauen und kompetenten Spezialisten – auch grenzübergreifend – zu unterstützen. Die Unternehmen in der Region profitieren somit durch zusätzliches Know-how, die ausländischen Mitarbeiter durch neue berufliche Herausforderungen in einem wirtschaftlich stabilen Umfeld“, so Marsic.

Eine Reise von Argentinien über Spanien nach Schwaben

Paradebeispiel für diese Win-Win-Situation ist Javier Valletto. Er ist Argentinier und kam im Mai 2011 nach Süddeutschland, wo er für Brunel bei einem führenden Medizintechnik-Konzern im Bereich Qualitätsmanagement in der Lieferantenentwicklung tätig ist. Der 40-Jährige kannte Deutschland bereits durch Studienaufenthalte und weitere Berührungspunkte wie deutsche Freunde und vorherige berufliche Stationen. Über das Jobangebot musste er daher nicht lange nachdenken. Bereits vor seinem offiziellen Projektbeginn sind ihm Frau und Tochter in den Wohnort nahe Ulm gefolgt. Für die junge Familie ist die Entfernung zur Heimat nicht entscheidend. „Wir haben vorher schon zehn Jahre in Barcelona gelebt, nun sind es nur weitere 90 Flugminuten mehr. Alles im Leben ist relativ“, so Valletto.

Die Firmenphilosophie ist entscheidend

Auch als externer Mitarbeiter fühlt sich der Argentinier mit italienischen Wurzeln voll integriert. Seine fachlichen Erfahrungen als studierter Elektronikingenieur, seine Weiterbildung zum Qualitätsingenieur und der mehrsprachige Hintergrund – Spanisch, Italienisch, Englisch und teils Deutsch – qualifizieren ihn für den Job im aktuellen Projekt. Mittelfristig strebt der Argentinier hier eine Teamleitung an. „Die Lieferanten, mit denen ich zu tun habe, sind auf der ganzen Welt verstreut. Das ist eine Herausforderung, lässt aber auch das Tagesgeschäft nie langweilig werden“, berichtet Valletto. Das Arbeiten in Deutschland war anfangs zwar eine Umstellung, „doch die kulturellen Unterschiede sind dennoch nicht so groß wie gedacht. In der globalisierten Arbeitswelt ist oftmals eher die Firmenphilosophie entscheidend, nicht das Land.“

Deutschland als langfristige Heimat

Die Projektarbeit bei Brunel ist für ihn deshalb auch mehr als ein Zwischenstopp. Valletto kann sich vorstellen, langfristig in Deutschland zu bleiben. „Ich habe zwar ein argentinisches Herz, aber Europa ist meine zweite Heimat geworden und unsere Erwartungen wurden hier weit übertroffen.“ Zudem verfügt der Globetrotter über einen wertvollen Blick von außen, der vielen Deutschen manchmal schwer fällt: „Durch die vielen Feiertage und die verschiedensten Kompensationen bei Überstunden habe ich hier mehr Freizeit als in den meisten Ländern, die ich kenne. In diesem Sinne ist Deutschland ein Paradies.“

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