App für Gesundheit

Beurer kooperiert mit Start-Up LungPass

Gesundheitsspezialist Beurer ist nun Partner und Investor von dem osteuropäischen Start-Up LungPass. Das Start-Up legt den Fokus auf die Früherkennung von Lungenkrankheiten. So soll die Kooperation aussehen.

Unter den vier häufigsten Todesursachen befinden sich zwei Krankheitsbilder, die auf die Lunge zurückzuführen sind: chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) und Infektionen der unteren Atemwege. Hunderte Millionen Menschen sind weltweit betroffen, insbesondere Kinder und Senioren. Eine eindeutige Diagnose dauert oft Monate und der Therapiebeginn für die Patienten verzögert sich. Das Start-Up LungPass mit Sitz in Minsk und Tallin hat gemeinsam mit Pneumologen ein digitales Stethoskop mit App entwickelt. Dieses soll durch die Aufzeichnung, Analyse und Nachverfolgung von Lungentönen frühzeitig auf Krankheitsbilder aufmerksam machen kann. Der Gesundheitsspezialist Beurer unterstützt als Kooperationspartner und Investor.

Etwa einen halben Liter Luft atmet der Mensch bei jedem Atemzug ein. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist entscheidend von der Lungenfunktion abhängig. Atemwegserkrankungen sind weit verbreitet, belastend und mitunter schwer zu diagnostizieren – vor allem bei Kleinkindern. LungPass kann bei der Früherkennung von Lungenkrankheiten unterstützen und schenkt dem Atmungsorgan mehr Aufmerksamkeit.

Wie funktioniert LungPass?

Herzstück ist das Wireless Bluetooth-Stethoskop, welches ein Abhorchen des Brustkorbs und eine Auswertung mittels intelligenter Algorithmen ergänzend zur ärztlichen Konsultation ganz einfach zu Hause ermöglichen soll. Die kompatible „LungPass" App zeigt dem Nutzer die korrekte Platzierung des Geräts genau an und stellt eine Reihe von Fragen zu den Symptomen. Die Lungengeräusche werden aufgezeichnet und an die App übertragen. LungPass soll typische Lungentöne sowie deren krankhafte Veränderung erkennen. Für die Bewertung greift das System auf eine umfangreiche Datenbank mit Lungengeräuschen zurück. Die Nutzer erhalten einen ausführlichen Bericht zur Bedeutung der registrierten Geräusche. Auf diese Weise soll auf lange Sicht eine präzise Selbstüberwachung möglich sein. Ausgehend von bekannten Mustern und Auffälligkeiten bekommen die Anwender außerdem Handlungsempfehlungen.

LungPass bietet mit dieser computergestützten Analyse zur Beurteilung von Schallphänomenen der Lunge eine objektive Methode und kann dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Die Sensoren des elektronischen Stethoskops sind empfindlicher als das menschliche Ohr und können Lungengeräusche mit niedrigerer Frequenz erfassen. Dies ist besonders hilfreich bei Erkrankungen wie Lungenentzündungen, bei denen Geräusche bereits vor einem evident klinischen Krankheitsbild auftreten können. Gleiches gilt für Asthma und COPD, bei denen die Unterscheidung zwischen alltäglichen Symptomvariationen und einer aufkommenden Verschlechterung des Zustands Schwierigkeiten bereiten kann.

Eigene Gesundheit selbst kontrollieren

LungPass soll sich im Vergleich zur hausärztlichen Analyse als genauer bei der Klassifizierung von Lungengeräuschen erwiesen haben. Bei einer aktuellen Studie entsprachen die Auswertungen beständig den Ergebnissen von CT- und Röntgenuntersuchungen sowie den klinischen Diagnosen. Zusätzlich ist die eigene Gesundheit mit der Kombination aus Produkt und App für jeden kontrollierbar und es besteht die Möglichkeit, Lungenprobleme frühzeitiger und genauer zu erkennen, deren Entwicklung zu beobachten und Behandlungen schneller einzuleiten.

LungPass und Beurer werden das Wireless Bluetooth-Stethoskop sowie die App europaweit voraussichtlich Ende 2020 gemeinsam auf den Markt bringen.

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Unter den vier häufigsten Todesursachen befinden sich zwei Krankheitsbilder, die auf die Lunge zurückzuführen sind: chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) und Infektionen der unteren Atemwege. Hunderte Millionen Menschen sind weltweit betroffen, insbesondere Kinder und Senioren. Eine eindeutige Diagnose dauert oft Monate und der Therapiebeginn für die Patienten verzögert sich. Das Start-Up LungPass mit Sitz in Minsk und Tallin hat gemeinsam mit Pneumologen ein digitales Stethoskop mit App entwickelt. Dieses soll durch die Aufzeichnung, Analyse und Nachverfolgung von Lungentönen frühzeitig auf Krankheitsbilder aufmerksam machen kann. Der Gesundheitsspezialist Beurer unterstützt als Kooperationspartner und Investor.

Etwa einen halben Liter Luft atmet der Mensch bei jedem Atemzug ein. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist entscheidend von der Lungenfunktion abhängig. Atemwegserkrankungen sind weit verbreitet, belastend und mitunter schwer zu diagnostizieren – vor allem bei Kleinkindern. LungPass kann bei der Früherkennung von Lungenkrankheiten unterstützen und schenkt dem Atmungsorgan mehr Aufmerksamkeit.

Wie funktioniert LungPass?

Herzstück ist das Wireless Bluetooth-Stethoskop, welches ein Abhorchen des Brustkorbs und eine Auswertung mittels intelligenter Algorithmen ergänzend zur ärztlichen Konsultation ganz einfach zu Hause ermöglichen soll. Die kompatible „LungPass" App zeigt dem Nutzer die korrekte Platzierung des Geräts genau an und stellt eine Reihe von Fragen zu den Symptomen. Die Lungengeräusche werden aufgezeichnet und an die App übertragen. LungPass soll typische Lungentöne sowie deren krankhafte Veränderung erkennen. Für die Bewertung greift das System auf eine umfangreiche Datenbank mit Lungengeräuschen zurück. Die Nutzer erhalten einen ausführlichen Bericht zur Bedeutung der registrierten Geräusche. Auf diese Weise soll auf lange Sicht eine präzise Selbstüberwachung möglich sein. Ausgehend von bekannten Mustern und Auffälligkeiten bekommen die Anwender außerdem Handlungsempfehlungen.

LungPass bietet mit dieser computergestützten Analyse zur Beurteilung von Schallphänomenen der Lunge eine objektive Methode und kann dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Die Sensoren des elektronischen Stethoskops sind empfindlicher als das menschliche Ohr und können Lungengeräusche mit niedrigerer Frequenz erfassen. Dies ist besonders hilfreich bei Erkrankungen wie Lungenentzündungen, bei denen Geräusche bereits vor einem evident klinischen Krankheitsbild auftreten können. Gleiches gilt für Asthma und COPD, bei denen die Unterscheidung zwischen alltäglichen Symptomvariationen und einer aufkommenden Verschlechterung des Zustands Schwierigkeiten bereiten kann.

Eigene Gesundheit selbst kontrollieren

LungPass soll sich im Vergleich zur hausärztlichen Analyse als genauer bei der Klassifizierung von Lungengeräuschen erwiesen haben. Bei einer aktuellen Studie entsprachen die Auswertungen beständig den Ergebnissen von CT- und Röntgenuntersuchungen sowie den klinischen Diagnosen. Zusätzlich ist die eigene Gesundheit mit der Kombination aus Produkt und App für jeden kontrollierbar und es besteht die Möglichkeit, Lungenprobleme frühzeitiger und genauer zu erkennen, deren Entwicklung zu beobachten und Behandlungen schneller einzuleiten.

LungPass und Beurer werden das Wireless Bluetooth-Stethoskop sowie die App europaweit voraussichtlich Ende 2020 gemeinsam auf den Markt bringen.

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