Zusammenarbeit

Beurer aus Ulm kooperiert mit französischem Start-Up

Das Gesundheitsunternehmen Beurer investiert in das französische Start-Up PKvitality. Damit soll eine neue Möglichkeit der Blutzucker-Überwachung für Diabetiker gefördert werden. Dazu soll nämlich künftig kein Blut mehr gestochen werden müssen.

In Deutschland leben derzeit laut Diabetes-Atlas der „International Diabetes Federation“ rund 7,5 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus. Diabetiker sind dabei dazu angehalten, ihren Blutzuckerspiegel immer im Auge zu behalten. Die Überwachung ist bisher mit häufigem Stechen und der Entnahme von Blutstropfen, meist in der Fingerkuppe, verbunden. Mit neuen Smartwatches soll sich dies nun ändern können. Diese sollen nämlich auf dezente Art dauerhaft den Blutzuckerspiegel ohne einen Tropfen Blut überwachen können. Das Gesundheitsunternehmen Beurer kooperiert dazu mit dem französischen Start-Up PKvitality und investiert zwei Millionen Euro in diese neue Art der Blutzuckermessung.

So funktioniert die Messung

Anders als bei der Messung mit einem herkömmlichen Blutzuckermessgerät, wird bei den neuen Smartwatches nicht aus kapillärem Vollblut oder Plasma gemessen. Ein patentierter Biosensor der auf der Unterseite der Uhr angebracht ist, misst anhand eines Mikrosensors die chemische Zusammensetzung in der interstitiellen Flüssigkeit. Dank eingebauter Mikronadeln ist die Messung schmerzfrei. In die Smartwatch integriert ist auch die Aktivitäts- und Herzfrequenzmessung. Die kontinuierliche Messung soll damit eine einfache und schnelle Überwachung des Blutzuckerspiegels ohne lästige Blutentnahme ermöglichen. Sie soll so rechtzeitig bei Über- und Unterzuckerung warnen. Die spritzwassergeschützte Uhr muss dazu dauerhaft am Handgelenk getragen werden. Dafür muss sie allerdings nicht, wie herkömmliche CGM-Systeme, mit einem Kleber auf der Haut fixiert werden.

Über Beurer

Beurer wurde 1919 in Ulm gegründet und agiert seither in der Gesundheitsbranche. In diesem Segment ist das Traditionsunternehmen heute in mehreren Produktsparten eines der führenden Unternehmen. So unter anderem als ein Marktführer in Europa im Bereich Schmiegsame Wärme, in Deutschland für Blutdruckmessgeräte und Massageprodukte, sowie als einer der führenden Anbieter von Personenwaagen in Europa. Das Familienunternehmen unterhält ein weltweites Distributionsnetz in mehr als 100 Länder. Derzeit beschäftigt das Ulmer Unternehmen etwa 1.000 Mitarbeiter.

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In Deutschland leben derzeit laut Diabetes-Atlas der „International Diabetes Federation“ rund 7,5 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus. Diabetiker sind dabei dazu angehalten, ihren Blutzuckerspiegel immer im Auge zu behalten. Die Überwachung ist bisher mit häufigem Stechen und der Entnahme von Blutstropfen, meist in der Fingerkuppe, verbunden. Mit neuen Smartwatches soll sich dies nun ändern können. Diese sollen nämlich auf dezente Art dauerhaft den Blutzuckerspiegel ohne einen Tropfen Blut überwachen können. Das Gesundheitsunternehmen Beurer kooperiert dazu mit dem französischen Start-Up PKvitality und investiert zwei Millionen Euro in diese neue Art der Blutzuckermessung.

So funktioniert die Messung

Anders als bei der Messung mit einem herkömmlichen Blutzuckermessgerät, wird bei den neuen Smartwatches nicht aus kapillärem Vollblut oder Plasma gemessen. Ein patentierter Biosensor der auf der Unterseite der Uhr angebracht ist, misst anhand eines Mikrosensors die chemische Zusammensetzung in der interstitiellen Flüssigkeit. Dank eingebauter Mikronadeln ist die Messung schmerzfrei. In die Smartwatch integriert ist auch die Aktivitäts- und Herzfrequenzmessung. Die kontinuierliche Messung soll damit eine einfache und schnelle Überwachung des Blutzuckerspiegels ohne lästige Blutentnahme ermöglichen. Sie soll so rechtzeitig bei Über- und Unterzuckerung warnen. Die spritzwassergeschützte Uhr muss dazu dauerhaft am Handgelenk getragen werden. Dafür muss sie allerdings nicht, wie herkömmliche CGM-Systeme, mit einem Kleber auf der Haut fixiert werden.

Über Beurer

Beurer wurde 1919 in Ulm gegründet und agiert seither in der Gesundheitsbranche. In diesem Segment ist das Traditionsunternehmen heute in mehreren Produktsparten eines der führenden Unternehmen. So unter anderem als ein Marktführer in Europa im Bereich Schmiegsame Wärme, in Deutschland für Blutdruckmessgeräte und Massageprodukte, sowie als einer der führenden Anbieter von Personenwaagen in Europa. Das Familienunternehmen unterhält ein weltweites Distributionsnetz in mehr als 100 Länder. Derzeit beschäftigt das Ulmer Unternehmen etwa 1.000 Mitarbeiter.

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