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45 Jahre ESTA: Industrie 4.0 wird Kernthema in Senden
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Jubiläum

45 Jahre ESTA: Industrie 4.0 wird Kernthema in Senden

 Die Scheckübergabe anlässlich des ESTA-Firmen-Jubiläums. Foto: ESTA

Vor 45 Jahren wurde das Sendener Unternehmen ESTA gegründet. Im Rahmen der Jubiläums-Feier gaben die Geschäftsführer Dr. Peter Kulitz und Philipp Raunitschke einen Ausblick, wie es für das Familien-Unternehmen weitergeht.

So ist klar, dass ESTA der Stadt Senden auch weiterhin treu bleiben will. Im Rahmen der Feierlichkeiten unterstrich der geschäftsführende Gesellschafter, Dr. Peter Kulitz, auch seine Verbundenheit mit der Stadt: „Wir sind ein Familien-Unternehmen mit Tradition. Wir haben uns vom Ein-Mann-Betrieb zu einem international agierenden mittelständischen Unternehmen mit mittlerweile gut 200 Mitarbeitern allein am Standort Senden entwickelt. Unser Bekenntnis zum Firmensitz ist ungebrochen. Vor allem unseren Beschäftigten gilt heute unser besonderer Dank. Sie sind der Motor unserer Zukunfts-Fabrik“.

Digitalisierung und Industrie 4.0 werden Schwerpunkt

Auch Philipp Raunitschke, seit 2016 zweiter Geschäftsführer bei ESTA, hat die Zukunfts-Pläne klar im Blick. So will er gezielt die internationalen Geschäfte weiter ausbauen und die Digitalisierung in den Fokus rücken. „Gesundes Wachstum durch die Erschließung weiterer internationaler Märkte und den schrittweisen Ausbau des Inlandsgeschäfts im Hinblick auf Endkunden, Händler-Netzwerk und Erst-Ausrüster steht ganz oben auf der To-do-Liste des Absaugtechnik-Geschäfts“, so Raunitschke. Neben technologischen und produktpolitischen Themen will ESTA auch den Bereich Industrie 4.0 voranbringen.

Tag der offenen Tür bei ESTA. Foto: ESTA

Spenden anlässlich des Jubiläums

ESTA feierte das Jubiläum am vergangenen Wochenende mit einem Tag der offenen Tür. In diesem Rahmen wurden auch Spenden vergeben. So überreichten Kulitz und Raunitschke, symbolisch für das Gründungsjahr 1972, jeweils einen Spendenscheck über 1972 Euro. Das Geld ging an die Stadt Senden und die benachbarten Donau-Iller-Werkstätten der Lebenshilfe Senden. Mit Letzterer verbindet den Familienbetrieb eine langjährige Zusammenarbeit. Lebenshilfe-Leiter Franz Stöberl freute sich über die Aufmerksamkeit: „Mit dem Geld ermöglichen wir 15 Beschäftigten aus unseren Werkstätten die Teilnahme an den Special-Olympics Bayern vom 12. bis 16. Juli 2017 in Hof. Das Projekt ist ein beispielhafter Beitrag für ein unverkrampftes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.“

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Auch der 2. Sendener Oberbürgermeister Josef Ölberger weiß bereits, wie er das Geld einsetzen will: „Die Spende soll an die Aktion ‚Senden hilft’ gehen. Damit bieten wir Sendener Bürgerinnen und Bürgern, die kurzfristig in soziale Notlagen geraten sind, finanzielle Unterstützung. Und das ohne Umwege und bürokratische Hürden“.

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