Ziegelwerk Klosterbeuren Ludwig Leinsing GmbH & Co. KG

Ziegelwerk Klosterbeuren investiert 1,2 Millionen Euro in Standort

Das Ziegelwerk Klosterbeuren investiert 1,2 Millionen Euro in die eine umweltschonende Anlage. Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren
Das Ziegelwerk Klosterbeuren investiert 1,2 Millionen Euro in die eine umweltschonende Anlage. Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren

Das Ziegelwerk Klosterbeuren im Unterallgäu hat insgesamt 1,2 Millionen Euro in den Umweltschutz investiert. Denn das Ziegelwerk hat die Rauchgasreinigungs-Anlage im Werk 2 erneuert und damit seine Produktionsprozesse optimiert. Gefördert wurde das Projekt durch einen Zuschuss vom Bundeswirtschaftsministerium. 

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat die Erneuerung der seit 1993 bestehenden Rauchgasreinigungs-Anlage des Ziegelwerks Klosterbeuren gekostet. Doch damit leistet das Traditionsunternehmen einen großen Beitrag in den Umweltschutz. Deshalb wurde das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium  über das Programm „Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse“ gefördert.

„Uns ist es besonders wichtig, unsere Natur auch für künftige Generationen zu erhalten“

„Toll, dass unsere neue Anlage jetzt in Betrieb ist. Mit ihr können wir unsere Ziegel auch in Zukunft klimaschonend und besonders ökologisch produzieren. Als Familienunternehmen mit einer über 200-jährigen Geschichte ist es uns besonders wichtig, unsere Natur auch für künftige Generationen zu erhalten“, erklärt Hubert Thater, technischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren. Die Rauchgasreinigungs-Anlage wird bereits seit 1993 betrieben und war damals die erste überhaupt in der Ziegelindustrie. Nun wurde die Anlage erneuert. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Firma E.I.Tec aus Bayreuth geplant und umgesetzt.

Ziegelwerks Klosterbeuren investierte über 2,5 Millionen Euro in Energiesparmaßnahmen – allein in den letzten fünf Jahren

Schon immer wurde verantwortungsvolles Umwelt-Management im Ziegelwerk Klosterbeuren großgeschrieben. Denn schon im Jahr 2012 wurde das Unternehmen als erster Mauerziegelhersteller der Welt vom TÜV Süd für sein Energiemanagement-System nach DIN EN 16001 zertifiziert. Außerdem erreicht das Werk auf Anhieb auch das Audit nach der neuen Norm DIN EN 50001. Allein in den vergangenen fünf Jahren investierte das Unternehmen mehr als 2,5 Millionen Euro in Energiesparmaßnahmen.

Die neue Anlage beweist „Effizienz pur“

Das Herzstück der erneuerten Anlage sind keramische Wabenkörper. Diese wurden als Speichermasse in den Thermoreaktor eingesetzt. Die wabenförmige Oberfläche ermöglicht dabei eine effizientere Wärmeübertragung als vorher. Außerdem wurde auch der Wirkungsgrad im Vergleich zur alten Anlage erhöht. Zudem benötigen die Wabenkörper eine geringere Ventilator-Leistung. Auch das spart zusätzlich elektrische Energie. Das Prinzip der thermisch regenerativen Rauchgasreinigung bleibt aber auch bei der neuen Anlage unverändert. „Das ist Effizienz pur“, freut sich Michael Offner, Technischer Leiter im Ziegelwerk Klosterbeuren, über die Vorteile der neuen Rauchgasreinigungsanlage. „Das schont nicht nur unsere Betriebskosten, sondern vor allem auch die Umwelt.“

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Das Ziegelwerk Klosterbeuren investiert 1,2 Millionen Euro in die eine umweltschonende Anlage. Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren
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von Isabell Walter, Online-Redaktion

Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat die Erneuerung der seit 1993 bestehenden Rauchgasreinigungs-Anlage des Ziegelwerks Klosterbeuren gekostet. Doch damit leistet das Traditionsunternehmen einen großen Beitrag in den Umweltschutz. Deshalb wurde das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium  über das Programm „Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse“ gefördert.

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„Toll, dass unsere neue Anlage jetzt in Betrieb ist. Mit ihr können wir unsere Ziegel auch in Zukunft klimaschonend und besonders ökologisch produzieren. Als Familienunternehmen mit einer über 200-jährigen Geschichte ist es uns besonders wichtig, unsere Natur auch für künftige Generationen zu erhalten“, erklärt Hubert Thater, technischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren. Die Rauchgasreinigungs-Anlage wird bereits seit 1993 betrieben und war damals die erste überhaupt in der Ziegelindustrie. Nun wurde die Anlage erneuert. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Firma E.I.Tec aus Bayreuth geplant und umgesetzt.

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Das Herzstück der erneuerten Anlage sind keramische Wabenkörper. Diese wurden als Speichermasse in den Thermoreaktor eingesetzt. Die wabenförmige Oberfläche ermöglicht dabei eine effizientere Wärmeübertragung als vorher. Außerdem wurde auch der Wirkungsgrad im Vergleich zur alten Anlage erhöht. Zudem benötigen die Wabenkörper eine geringere Ventilator-Leistung. Auch das spart zusätzlich elektrische Energie. Das Prinzip der thermisch regenerativen Rauchgasreinigung bleibt aber auch bei der neuen Anlage unverändert. „Das ist Effizienz pur“, freut sich Michael Offner, Technischer Leiter im Ziegelwerk Klosterbeuren, über die Vorteile der neuen Rauchgasreinigungsanlage. „Das schont nicht nur unsere Betriebskosten, sondern vor allem auch die Umwelt.“

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