Whitepaper der Lünendonk & Hossenfelder GmbH

Zeitarbeit: Arbeitgeber stehen vor neuen Herausforderungen

Hartmut Lüerßen, Partner von Lünendonk & Hossenfelder. Foto: Lünendonk & Hossenfelder
Seit April 2017 gelten neue Regeln, um externe Dienstleistungen rechtmäßig zu beauftragen. Welche Konsequenzen das für Auftraggeber und Dienstleister bringt, erklärt die Mindelheimer Lünendonk & Hossenfelder GmbH.

Das „Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmer-Überlassungsgesetzes und anderer Gesetze“ hat weitreichende Wirkung. So greift es auch in die Vergabe von Projekten auf der Basis von Dienstverträgen und Werkverträgen ein. Auftraggeber und Dienstleister stehen nun vor der Schwierigkeit, unternehmerische Flexibilität auch zukünftig gemeinsam rechtssicher zu gestalten. Im Whitepaper von Lünendonk & Hossenfelder in Zusammenarbeit mit SAP Fieldglass werden die Auswirkungen dargelegt.

Wichtige Regelungen nicht im Detail definiert

Unter anderem wurden die Themen „18 Monate Höchstüberlassungsdauer“ und „Equal Pay nach neun Monaten“ in dem Gesetzt verankert. „Gleichzeitig wurden wichtige Regelungen im Detail nicht definiert, beispielsweise die genaue Umsetzung des Begriffs Equal Pay. Der Gesetzgeber hat insofern in manchen Teilen des Gesetzes zwar formuliert, was die Personal-Dienstleister und die Einsatz-Unternehmen zu tun haben, aber nicht wie“, erläutert Hartmut Lüerßen, Partner von Lünendonk & Hossenfelder, die Schwierigkeit.

Rechtlich sichere Vertragsformen kaum zu erkennen

„Für die Auftraggeber ergibt sich zudem das Problem, dass die Projekt- oder Abteilungsleiter in der Praxis gar nicht beurteilen können, welche Vertragsform für den Einsatz rechtlich sicher ist“, so Lüerßen weiter. In der Praxis komme es daher darauf an, dieses erforderliche Fachwissen abzubilden. Beispiele hierfür seien etwa leicht nachvollziehbare Fragenkataloge im Rahmen von Vorab-Prüfungen. Diese sollen anhand der Antworten in den meisten Fällen direkt zu der erforderlichen Vertragsart führen.

„Wenn diese Fragenkataloge Teil des Workflows für die Beauftragung sind und softwaregestützt ablaufen, können die Auftraggeber nicht nur mehr Transparenz in den Vergabeprozess bringen. Sie erhöhen über die gesamte Projektlaufzeit hinweg die Compliance-Fähigkeit, weil Entscheidungswege nachvollziehbar dokumentiert werden“, erläutert Lüerßen.

Weitere Themen des Whitepapers

Doch dies ist nicht die einzige Thematik, die im Rahmen des Whitepapers analysiert wird. So werden Ausnahmen zur Höchstüberlassungs-Dauer, Abgrenzungs-Kriterien, Kennzeichnungs-Pflichten oder der Wegfall der sogenannten Fallschirm-Regelung dargestellt.

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Unter anderem wurden die Themen „18 Monate Höchstüberlassungsdauer“ und „Equal Pay nach neun Monaten“ in dem Gesetzt verankert. „Gleichzeitig wurden wichtige Regelungen im Detail nicht definiert, beispielsweise die genaue Umsetzung des Begriffs Equal Pay. Der Gesetzgeber hat insofern in manchen Teilen des Gesetzes zwar formuliert, was die Personal-Dienstleister und die Einsatz-Unternehmen zu tun haben, aber nicht wie“, erläutert Hartmut Lüerßen, Partner von Lünendonk & Hossenfelder, die Schwierigkeit.

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„Wenn diese Fragenkataloge Teil des Workflows für die Beauftragung sind und softwaregestützt ablaufen, können die Auftraggeber nicht nur mehr Transparenz in den Vergabeprozess bringen. Sie erhöhen über die gesamte Projektlaufzeit hinweg die Compliance-Fähigkeit, weil Entscheidungswege nachvollziehbar dokumentiert werden“, erläutert Lüerßen.

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