Corona-Pandemie

Unterallgäuer Wirtschaft fordert langfristige Öffnung der Schulen

Die IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu fordern Maßnahmen, um die Schulen dauerhaft offen zu halten, um den Präsenzunterricht weiterlaufen zu lassen. Das ist der Plan.

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Die regionale Wirtschaft fordert alle Entscheidungsträger auf, den Sommer für Schutzmaßnahmen in den Schulen zu nutzen: „Die Rückkehr zu Distanz- oder Wechselunterricht ab Herbst sollte unbedingt vermieden werden. Das geht aber nur durch rechtzeitige Vorbereitung“, sagt Andrea Thoma-Böck, Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu.

Wirtschaft fordert Präsenzunterricht

Die Wirtschaftsvertreter plädieren klar für offene Schulen im Herbst. „Die Kinder von heute sind die Fachkräfte von morgen. Sie haben ein Recht auf die besten Bildungschancen. Dies trifft auch auf die Berufsschulen zu, in denen unsere Auszubildenden einen wesentlichen Teil ihrer beruflichen Bildung absolvieren“, erklärt Unternehmerin Thoma-Böck. Zudem seien viele Beschäftigte darauf angewiesen, dass ihre Kinder in den Kitas und Schulen betreut werden: „Wir müssen verhindern, dass Eltern erneut die Aufgaben der Schule übernehmen müssen. Das hilft den Kindern nicht und es schränkt die Leistungsfähigkeit der Unternehmen ein, die viele Eltern beschäftigen.“ Thoma-Böck weiter: „Die Unternehmen erwarten vom Kultusministerium klare Vorgaben, die den Schulen Handlungssicherheit für die Durchführung von Präsenzunterricht geben. Dazu gehört die Erstellung von differenzierten Kriterien zur Vermeidung von Beschränkungen. Das in der Vergangenheit einzig herangezogene Kriterium der Inzidenz darf im Herbst nicht mehr allein ausschlaggebend sein.“

Unternehmen engagieren sich

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Die IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu begrüßt die Ankündigung der bayerischen Staatsregierung verstärkt auf Luftfilter an Schulen zu setzen, heißt es in einer Pressemeldung im Juli. Bereits im Frühjahr seien einige Unternehmen aus eigener Initiative gezielt auf Schulen und Sachaufwandsträger zugegangen, um sie bei der Umsetzung von geeigneten Maßnahmen finanziell zu unterstützen. „In einigen Schulen konnten wir mit der Unterstützung von Unternehmen die Rahmenbedingungen verbessern. Aufgrund der damals geringen Akzeptanz von Luftfiltern haben wir uns in Abstimmung mit den Schulen auf andere Lösungen, wie zum Beispiel die Spende von CO2-​Messgeräten geeinigt“, erklärt Dr. Albert W. Schultz, Vizepräsident der IHK Schwaben.

Klare Aussagen und schnelles Handeln

„Jetzt müssen die Weichen für das neue Schuljahr gestellt werden. Klare und verlässliche politische Aussagen sparen Zeit und erleichtern die Umsetzung für Schulen und Sachaufwandsträger“, so Dr. Schultz. „Gelingt es das Infektionsrisiko an Schulen noch weiter zu minimieren, sind die Hindernisse für Präsenzunterricht überwunden. Schließlich rechnen wir bis dahin auch mit einem deutlichen Impffortschritt“, so der IHK-Vizepräsident. Abschließend verweist er auf ohnehin schon bestehende soziale Ungleichheiten unter den Schülern, die unter anderem durch Homeschooling noch verstärkt würden. „Es gibt in Deutschland eine Schulpflicht unter anderem um möglichst vielen Kindern auch möglichst gleiche Chancen mit professionellen Pädagogen in Präsenz zu ermöglichen. Also bitte lasst uns diese Pflicht für die Kinder auch im Angebot ernst nehmen. Lernen wir dabei von den Besten, in diesem konkreten Fall von Ländern wie Frankreich oder der Schweiz, die in den starken Infektionswellen während des letzten Winters Präsenzunterricht weitestgehend gewährleisten konnten.“

 

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Die Wirtschaftsvertreter plädieren klar für offene Schulen im Herbst. „Die Kinder von heute sind die Fachkräfte von morgen. Sie haben ein Recht auf die besten Bildungschancen. Dies trifft auch auf die Berufsschulen zu, in denen unsere Auszubildenden einen wesentlichen Teil ihrer beruflichen Bildung absolvieren“, erklärt Unternehmerin Thoma-Böck. Zudem seien viele Beschäftigte darauf angewiesen, dass ihre Kinder in den Kitas und Schulen betreut werden: „Wir müssen verhindern, dass Eltern erneut die Aufgaben der Schule übernehmen müssen. Das hilft den Kindern nicht und es schränkt die Leistungsfähigkeit der Unternehmen ein, die viele Eltern beschäftigen.“ Thoma-Böck weiter: „Die Unternehmen erwarten vom Kultusministerium klare Vorgaben, die den Schulen Handlungssicherheit für die Durchführung von Präsenzunterricht geben. Dazu gehört die Erstellung von differenzierten Kriterien zur Vermeidung von Beschränkungen. Das in der Vergangenheit einzig herangezogene Kriterium der Inzidenz darf im Herbst nicht mehr allein ausschlaggebend sein.“

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„Jetzt müssen die Weichen für das neue Schuljahr gestellt werden. Klare und verlässliche politische Aussagen sparen Zeit und erleichtern die Umsetzung für Schulen und Sachaufwandsträger“, so Dr. Schultz. „Gelingt es das Infektionsrisiko an Schulen noch weiter zu minimieren, sind die Hindernisse für Präsenzunterricht überwunden. Schließlich rechnen wir bis dahin auch mit einem deutlichen Impffortschritt“, so der IHK-Vizepräsident. Abschließend verweist er auf ohnehin schon bestehende soziale Ungleichheiten unter den Schülern, die unter anderem durch Homeschooling noch verstärkt würden. „Es gibt in Deutschland eine Schulpflicht unter anderem um möglichst vielen Kindern auch möglichst gleiche Chancen mit professionellen Pädagogen in Präsenz zu ermöglichen. Also bitte lasst uns diese Pflicht für die Kinder auch im Angebot ernst nehmen. Lernen wir dabei von den Besten, in diesem konkreten Fall von Ländern wie Frankreich oder der Schweiz, die in den starken Infektionswellen während des letzten Winters Präsenzunterricht weitestgehend gewährleisten konnten.“

 

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