Beitrag zur Müllvermeidung

Unterallgäu setzt ab sofort auf Mehrweg-Kaffeebecher

Der „Allgäu-Becher“ soll Schritt für Schritt die Wegwerf-Pappbecher ersetzten: Wer einen „Coffee to go“ im Unterallgäu kauft, kann diesen bei vielen Partnern künftig im Mehrweg-Kaffeebecher erhalten. Memmingens Oberbürgermeister und der Unterallgäuer Landrat stellten das Konzept nun offiziell vor.

Im Naschhaus Häussler gab OB Manfred Schilder den Startschuss für den „Allgäu-Becher“ der Firma Recup in Memmingen. Den Pfandbecher für heiße Getränke zum Mitnehmen gibt es ab sofort für einen Euro Pfand auch im restlichen Landkreis Unterallgäu bei allen teilnehmenden Betrieben. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Müllvermeidung und ich bin sicher, die Vorreiter, die den Allgäu-Becher anbieten, werden bald Nachahmer finden“, sagte Schilder.

Allgäu führt den Becher als erste Region flächendeckend ein

„Derzeit sind in Memmingen die Bäckereien Häussler und Brommler, das Hamptons am Marktplatz mit Coffee Lounge im Klinikum sowie die FOS/BOS dabei“, berichtet Wirtschaftsförderer Michael Haider. Weitere Stellen, die einen Pfandbecher für den Kaffee zum Mitnehmen verkaufen und gebrauchte Becher wieder zurücknehmen, sollen folgen. Lisa Henze von der Firma Recup betonte, dass mit dem Allgäu die erste Region flächendeckend den recycelbaren To-Go-Becher einführe. Die Allgäu-Becher können deutschlandweit, beispielsweise auch bei Partnern auf Sylt, abgeben werden. „Damit verbreiten sich die Allgäu-Motive bis in den hohen Norden“, so der Rathauschef.

Bis zu 500 Mal im Gebrauch

Der für das Allgäu gestaltete Becher wird in Wangen produziert. Er zeigt das Memminger Rathaus, Schloss Neuschwanstein, die Basilika in Ottobeuren, den Kaufbeurer Fünfknopfturm, den Lindauer Leuchtturm, den Grünten und das Rathaus von Kempten. Den Allgäu-Becher gibt es zudem in zwei Größen und kann 500 Mal verwendet werden, ehe er recycelt werden muss.

Becher im ganzen Allgäu zu erhalten

Landrat Hans-Joachim Weirather stellte das Pfandsystem in „Marino’s Café“ in Mindelheim vor. Im Unterallgäu gibt es den Becher außerdem bei den Bäckereien Böhm in Sontheim, Fäßler in Mindelheim und Kaiser in Bad Wörishofen sowie bei der Konditorei Gerle in Ottobeuren und dem Schützenbäck in Erkheim. Darüber hinaus bekommt man den Mehrwegbecher der Firma Recup auch in Cafés und Bäckereien in Kempten.

Hintergrund: Recup seit 2016 aktiv

Laut Recup werden in Deutschland pro Jahr zirca 2,8 Milliarden Pappbecher für „Coffee to go“ verwendet und nach Gebrauch weggeworfen. Das Mehrwegsystem vermeidet demnach jährlich 40.000 Tonnen Abfall. Das Pilotprojekt von Recup startete 2016 in Rosenheim. Inzwischen gibt es deutschlandweit Betriebe, die sich am Mehrwegbecher-System beteiligen. Laut Recup sind es über 500 Betriebe, die den Mehrwegbecher ausgeben und zurücknehmen.

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Im Naschhaus Häussler gab OB Manfred Schilder den Startschuss für den „Allgäu-Becher“ der Firma Recup in Memmingen. Den Pfandbecher für heiße Getränke zum Mitnehmen gibt es ab sofort für einen Euro Pfand auch im restlichen Landkreis Unterallgäu bei allen teilnehmenden Betrieben. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Müllvermeidung und ich bin sicher, die Vorreiter, die den Allgäu-Becher anbieten, werden bald Nachahmer finden“, sagte Schilder.

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Bis zu 500 Mal im Gebrauch

Der für das Allgäu gestaltete Becher wird in Wangen produziert. Er zeigt das Memminger Rathaus, Schloss Neuschwanstein, die Basilika in Ottobeuren, den Kaufbeurer Fünfknopfturm, den Lindauer Leuchtturm, den Grünten und das Rathaus von Kempten. Den Allgäu-Becher gibt es zudem in zwei Größen und kann 500 Mal verwendet werden, ehe er recycelt werden muss.

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Landrat Hans-Joachim Weirather stellte das Pfandsystem in „Marino’s Café“ in Mindelheim vor. Im Unterallgäu gibt es den Becher außerdem bei den Bäckereien Böhm in Sontheim, Fäßler in Mindelheim und Kaiser in Bad Wörishofen sowie bei der Konditorei Gerle in Ottobeuren und dem Schützenbäck in Erkheim. Darüber hinaus bekommt man den Mehrwegbecher der Firma Recup auch in Cafés und Bäckereien in Kempten.

Hintergrund: Recup seit 2016 aktiv

Laut Recup werden in Deutschland pro Jahr zirca 2,8 Milliarden Pappbecher für „Coffee to go“ verwendet und nach Gebrauch weggeworfen. Das Mehrwegsystem vermeidet demnach jährlich 40.000 Tonnen Abfall. Das Pilotprojekt von Recup startete 2016 in Rosenheim. Inzwischen gibt es deutschlandweit Betriebe, die sich am Mehrwegbecher-System beteiligen. Laut Recup sind es über 500 Betriebe, die den Mehrwegbecher ausgeben und zurücknehmen.

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