Meilensteine erreicht

In diese Projekte hat der Landkreis Unterallgäu 2017 investiert

Das Schulzentrum in Ottobeuren wurde auf den neuesten Stand gebracht. Foto: Sylvia Rustler/Landratsamt Unterallgäu
Die historische Eisenbahnbrücke in Illerbeuren. Foto: Stefanie Vögele/Landratsamt Unterallgäu
Neuer Magnetresonanztomograph (MRT) ermöglicht spezialisierte Untersuchungen des Herzens. Foto: Katrin Rohde
Um die Attraktivität des Landkreises zu erhalten und weiter zu steigern, flossen auch in diesem Jahr wieder Gelder in den Ausbau von Infrastruktur und Bildung. Landrat Hans-Joachim Weirather blickt zum Jahresende nun auf die erfolgreich abgeschlossenen Projekte aus 2017.

„Ein Meilenstein, den wir heuer erreicht haben, ist der vollständige Abschluss unserer Schulgeneralsanierungen“, erklärt der Landrat. Das große Sanierungsprogramm, das der Kreistag 2011 beschlossen hat, sei nun vollständig umgesetzt. „Der Abschluss der Arbeiten an den Schulzentren in Bad Wörishofen, Babenhausen und Ottobeuren wurde heuer groß gefeiert“, so Weirather weiter. „Die Schulhäuser sind jetzt wieder topmodern – ob energetisch, technisch oder im Hinblick auf Barrierefreiheit und Brandschutz.“

Brücken im Fokus des Landkreises

Darüber hinaus habe der Landkreis 2017 dem Landrat zu folge auch in das circa 329 Kilometer lange Kreisstraßennetz investiert: „Zu den vier größten Projekten in diesem Jahr gehören die Beseitigung des Bahnübergangs in Ungerhausen, die Instandsetzung der historischen Eisenbahnbrücke in Illerbeuren und der Ausbau der Ortsdurchfahrten von Bedernau und Mindelau samt der Errichtung neuer Radwege.“ Der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Bedernau werde noch in diesem Jahr abgeschlossen, die restlichen Projekte sollen 2018 fertig werden.

Spende ermöglicht Ausbau der Klinik Mindelheim

Den dritten großen Block bildete die medizinische Versorgung. Dank einer Spende des verstorbenen Mindelheimers Unternehmers Dr. Burkhart Grob in Höhe von zwei Millionen Euro wurden für die Mindelheimer Kreisklinik drei neue radiologische Großgeräte angeschafft. „Seit diesem Jahr sind alle in Betrieb“, blickt der Kreischef zurück. „Die neuen Geräte - ein MRT, ein CT und ein neues Durchleuchtungsgerät - ermöglichen eine noch bessere Diagnostik. Die Mindelheimer Klinik ist damit für ein regionales Krankenhaus außergewöhnlich gut aufgestellt.“ Darüber hinaus wurde auch das Leistungsspektrum an der Klinik in Ottobeuren erweitert: „Dort haben wir heuer den Schwerpunkt Lungenheilkunde aufgebaut.“

Auszeichnungen für das Unterallgäu

Gut voran kommt laut Weirather auch die Umsetzung von Senioren- und Klimaschutzkonzepten sowie der Aktionsplans für Menschen mit Behinderung. „Für unsere Bemühungen um den Klimaschutz sind wir in diesem Jahr mit dem European-Energy-Award ausgezeichnet worden“, freut sich der Landrat. Auch das Unterallgäuer Seniorenkonzept finde immer wieder überregional Beachtung. „Besonders vorbildliche Projekte aus der Seniorenarbeit haben wir heuer mit unserem Förderpreis ausgezeichnet.“ Prämiert wurden der Dorf-Treff in Wolfertschwenden, das Projekt Spurensuche aus Lautrach und der Seniorenverein Heimertingen. Ferner würden zahlreiche Maßnahmen realisiert, um die Teilhabe der mehr als 13.000 Menschen mit Behinderung im Landkreis zu verbessern.

Vorschau: Hier soll im kommenden Jahr gebaut werden

Für 2018 hat der Landkreis Unterallgäu bereits einige Projekte auf der Liste, die realisiert werden sollen. Darunter sind auch der Ausbau der Kirchdorfer Straße in Fellheim, der Kreisstraße MN 34 zwischen Legau und Straß sowie der Kreisstraße MN 19 zwischen Zell und Bad Grönenbach zu finden. Die unfallträchtigen Kreuzungen zwischen Schöneberg und Bronnen sowie zwischen Lauben und Erkheim sollen zudem in Kreisverkehre umgebaut werden. Geplant ist weiter ein neuer OP- und Intensivtrakts an der Kreisklinik Ottobeuren.

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