Die Krisengewinner

So erfolgreich ist Schneider Kunststofftechnik trotz Corona

Schneider Kunststofftechnik wurde 1994 in Kirchheim in Schwaben gegründet. Seither fertigt das Unternehmen Kunststoff-Spitzgussteile, sowie Wasserfilter der Marke „Ujeta“. Im Interview erklärt die Managing Direktorin von Schneider Kunststofftechnik, Drita Schneider, wie das Unternehmen nicht nur gut durch die Krise kommt, sondern auch gewinnen kann.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Sieht sich Schneider Kunststofftechnik als Gewinner der Corona-Krise sehen?

Drita Schneider: Natürlich hatten wir während der Zeit des Lockdowns Einbußen, die wir mit etwa 20 Prozent beziffern können. Doch hat es uns lange nicht so hart getroffen wie einige Mitbewerber, die schon bald schließen mussten. Wir haben auch schnell Maßnahmen ergriffen, um die Umsätze stabil zu halten. Und wir hatten während der Corona-Zeit keine Kurzarbeit angemeldet. Deswegen waren auch unsere Mitarbeiter zu 100 Prozent beschäftigt. Das ist für uns einer der wesentlichen Gründe, ein Krisengewinner zu sein. 

Haben andere Unternehmen in Ihrer Branche ebenso reagieren können?

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Das ist recht unterschiedlich und kommt ganz auf das Produktportfolio an. Viele Mitbewerber von Schneider Kunststofftechnik, die zum Beispiel nur für die Automobilindustrie fertigen, mussten wie gesagt schließen. Für uns ist die Krise deswegen definitiv einfacher zu bewältigen, weil wir mit unserem Kerngeschäft für unterschiedliche Industriebereiche fertigen.

Welche dieser Industriebereiche sind in der Krise besonders umsatzstark?

Besonders stabil erwies sich für uns der Markt mit Sensor- und Regeltechnik. Aber auch Sport-und Freizeitprodukte blieben in diesen Zeiten nachgefragt. Und natürlich lag ein Schwerpunkt im Bereich der Medizintechnik. Hier wurde die Zusammenarbeit mit der Firma samway aus Mindelheim zum wahren Gewinn. Wir haben die Ärmel mitten in der Krise hochgekrempelt und produzieren gemeinsam dreilagige Geschichtsmasken und seit Anfang September auch zertifizierten, medizinischen Mund- und Nasenschutz. Damit haben wir einen völlig neuen Geschäftsbereich für uns erschlossen, der uns wirtschaftlich stark stützt und nach vorne bringt, der aber auch einen wichtigen Beitrag für die medizinische Grundversorgung unserer Gesellschaft leistet. 

Gab es im Unternehmen dennoch Einschränkungen durch Corona?

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Einschränkungen gab es in unserem Betrieb nur wenige. Da wir grundsätzlich in zwei Schichten arbeiten, haben die Mitarbeiter ohnehin immer genügend Abstand zueinander. Durch das Zwei-Schicht-Modell begegnen sich auch nicht so viele Menschen, wie in anderen Betrieben. Dadurch dass wir außerdem unsere eigenen Masken produzieren, wird ein Mangel an hochwertigen, zertifizierten Schutzprodukten für uns nie ein Problem sein.

Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung von Schneider Kunststofftechnik ein? 

Inzwischen läuft die Auftragslage in unserem Kerngeschäft wieder sehr rund. Auch mit der umsatzstarken Kooperation mit der Firma samway aus Mindelheim hier in Schwaben können wir weiterhin gut und zukunftsblickend wirtschaften. Deswegen gehen wir auch davon aus, dass wir zum Ende des Jahres trotz Corona bei über 100 Prozent unserer Vorkrisenkalkulation liegen werden. Sollte dies der Fall sein, wären wir tatsächlich, um beim Thema zu bleiben, ein echter Gewinner der Krise.

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Besonders stabil erwies sich für uns der Markt mit Sensor- und Regeltechnik. Aber auch Sport-und Freizeitprodukte blieben in diesen Zeiten nachgefragt. Und natürlich lag ein Schwerpunkt im Bereich der Medizintechnik. Hier wurde die Zusammenarbeit mit der Firma samway aus Mindelheim zum wahren Gewinn. Wir haben die Ärmel mitten in der Krise hochgekrempelt und produzieren gemeinsam dreilagige Geschichtsmasken und seit Anfang September auch zertifizierten, medizinischen Mund- und Nasenschutz. Damit haben wir einen völlig neuen Geschäftsbereich für uns erschlossen, der uns wirtschaftlich stark stützt und nach vorne bringt, der aber auch einen wichtigen Beitrag für die medizinische Grundversorgung unserer Gesellschaft leistet. 

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Inzwischen läuft die Auftragslage in unserem Kerngeschäft wieder sehr rund. Auch mit der umsatzstarken Kooperation mit der Firma samway aus Mindelheim hier in Schwaben können wir weiterhin gut und zukunftsblickend wirtschaften. Deswegen gehen wir auch davon aus, dass wir zum Ende des Jahres trotz Corona bei über 100 Prozent unserer Vorkrisenkalkulation liegen werden. Sollte dies der Fall sein, wären wir tatsächlich, um beim Thema zu bleiben, ein echter Gewinner der Krise.

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