Ausbau

Rapunzel: Erweiterung des Logistikzentrums in Bad Grönenbach

Bei dem Ausbau des Firmengeländes bei Rapunzel handelt es sich um die größte Einzelbaumaßnahme der Firmengeschichte. Das ist geplant.

Positive Wachstumsprognosen und eine Optimierung der Arbeitsabläufe erfordern einen Ausbau der Lagerkapazitäten bei Rapunzel in Bad Grönenbach. Gleichzeitig sollen auch die Flächen für die Kommissionierung sowie der Wareneingang und -ausgang vergrößert werden. Daher wird das bestehende Logistikzentrum in Bad Grönenbach ausgebaut. Hierdurch sollen rechtzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Bessere Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter

Firmengründer und Geschäftsführer Joseph Wilhelm begründet diese umfangreiche Baumaßnahme mit der weiteren Erwartung wachsender Umsätze. „Um dieser Entwicklung gerecht zu werden und um die Arbeitsabläufe zu optimieren, erweitern wir das Logistikzentrum in Bad Grönenbach. Gleichzeitig verbessern wir damit die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden. Und wir können auch den stetig wachsenden Anforderungen unserer Kunden gerecht werden.“

Automatisiertes Intralogistik-System

Im Erweiterungsbereich des Logistiklagers entstehen 6.300 zusätzliche Paletten-Stellplätze, davon sind 504 Komissionierplätze. Die fünf neuen Gassen des Hochregallagers werden durch ein automatisiertes Intralogistik-System gesteuert. Der zusätzliche Raum soll dazu dienen, die Arbeitsabläufe zu optimieren. Auch die Fördertechnik wird mit den Baumaßnahmen ausgebaut.

Verwaltungs- und Sozialbereiche

Der neue Wareneingangsbereich kann durch sechs Verladeschleusen bedient werden. Im Warenausgangsbereich sollen drei zusätzliche temperierte Überladestellen erstellt werden. Im dreigeschossigen Kopfbau werden Verwaltungs- und Sozialbereiche integriert. Der westliche Logistikhof wird insgesamt um 4.300 Quadratmeter vergrößert, um ausreichend Rangierfläche für den Wareneingangsbereich zu schaffen. 

Berücksichtigung ökologischer Aspekte

Bei den Baumaßnahmen sollen vordergründig auch ökologische Aspekte bedacht werden. Deshalb wurden traditionelle Baumaterialien ausgewählt. Die Fassaden werden mit Elementen aus Porenbeton gebaut. Die notwendigen Dämmebenen werden aus Steinwollfaser und weiteren ökologischen Isoliermaterialien gebaut. Laut Rapunzel sei dies eine Besonderheit, da normalerweise bei Hallen- und Industriebauten die kostengünstigeren PUR-Systemfassadenelemente aus Aluminium und PU-Schaum eingesetzt werden.

Gesamtinvestition von ungefähr 18 Millionen Euro

Mit dem Spatenstich am 29. Juli dieses Jahres begann die Bauphase der Logistikerweiterung. Diese soll voraussichtlich ein Jahr dauern. Der Ausbau ist die größte Einzelbaumaßnahme in der Firmengeschichte von Rapunzel. Die Gesamtinvestition wird mit circa 18 Mio. Euro veranschlagt. „Dieses Projekt ist angesichts des sich aktuell abzeichnenden Generationswechsels auch eine Entscheidung für die Zukunft von Rapunzel“, betont Joseph Wilhelm. „Um eine Entscheidung dieser Größenordnung zu treffen, braucht es Mut und Vertrauen in die Richtigkeit des Vorhabens und noch mehr in die Zukunft unserer Branche und Wirtschaft.“

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