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Neuer Solarpark in Trunkelsberg gestartet: Strom für 1.500 Haushalte
Erneuerbare Energien

Neuer Solarpark in Trunkelsberg gestartet: Strom für 1.500 Haushalte

Neuer Solarpark und Weidefläche für Schafe in Trunkelsberg. Foto: Thorsten Öhme
Neuer Solarpark und Weidefläche für Schafe in Trunkelsberg. Foto: Thorsten Öhme

Der neue Solarpark in Trunkelsberg ist ans Netz gegangen. Die Anlage soll jährlich rund 5,2 Gigawattstunden Strom erzeugen und dabei mehr als 2.000 Tonnen CO₂ einsparen. Zugleich ist auf der Fläche ein Konzept für mehr Biodiversität vorgesehen.

Seit dem 25. August produziert der neue Solarpark in Trunkelsberg Strom. Die Photovoltaikanlage erstreckt sich über eine Fläche von knapp vier Hektar und verfügt über eine installierte Leistung von fünf Megawattpeak. Pro Jahr sollen dort künftig rund 5,2 Gigawattstunden erneuerbarer Strom erzeugt werden.

Nach Angaben der Betreiber reicht diese Menge rechnerisch aus, um etwa 1.500 Haushalte mit drei bis vier Personen ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Gleichzeitig sollen durch die Anlage jährlich rund 2.175 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Rund 2,2 Kilometer lange Leitung zum Netzanschluss

Der Solarpark befindet sich entlang der Autobahn A96 am Ortsrand Trunkelsberg und der Alpenstraße und ist nach Süden ausgerichtet. Der dort erzeugte Strom wird direkt in das Netz der LVN eingespeist. Dafür wurde eine rund 2,2 Kilometer lange Trasse bis zum Netzanschlusspunkt am Tierheim „Am Vogelsbrunnen“ gebaut.

Der Solarpark Trunkelsberg liegt neben der A96. Foto: Thorsten Öhme
Der Solarpark Trunkelsberg liegt neben der A96. Foto: Thorsten Öhme

Hinter dem Solarpark stehen die Gesellschafter Max von Heuß-Blößt, Konrad Prestel und die e-con energie GmbH. Peter Waizenegger, Vorstand der e-con AG, bezeichnet die Inbetriebnahme als Ergebnis zahlreicher ineinandergreifender Schritte von der Planung über den Bau bis zur Netzanbindung. „Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie technische Kompetenz und regionale Zusammenarbeit eine nachhaltige Energieversorgung voranbringen können“, sagt Waizenegger.

Schafe sollen Fläche des Solarparks beweiden

Neben der Stromproduktion soll auch der Natur- und Artenschutz auf der Fläche berücksichtigt werden. Vorgesehen ist, ausschließlich heimische Pflanzenarten anzusiedeln. Außerdem beweiden Schafe den Solarpark. Ergänzende Heckenpflanzungen sollen dafür sorgen, dass sich die Anlage besser in die Umgebung einfügt.

Für Andreas Müller leisten Photovoltaik-Freiflächenanlagen mehr als die reine Stromproduktion. Müller ist geschäftsführender Gesellschafter der Alois-Müller-Gruppe, Mutterkonzern von e-con. „Wenn Energieerzeugung, regionale Wertschöpfung und Biodiversität von Beginn an gemeinsam gedacht werden, entstehen Flächen mit einem nachhaltigen Mehrwert.“ Diesen Anspruch verfolge der Solarpark Trunkelsberg.

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