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Alois Müller expandiert nach Dänemark
Übernahme

Alois Müller expandiert nach Dänemark

Andreas Müller (rechts) wird gemeinsam mit Jes Donneborg die neue dänische Tochtergesellschaft der Alois Müller Gruppe leiten. Foto: Aalborg/Alois Müller
Andreas Müller (rechts) wird gemeinsam mit Jes Donneborg die neue dänische Tochtergesellschaft der Alois Müller Gruppe leiten. Foto: Aalborg/Alois Müller

Der Spezialist für Energietechnik hat einen Geschäftsbereich des dänischen Unternehmens Aalborg CSP übernommen. Es handelt es sich um die erste internationale Niederlassung des Allgäuer Unternehmens.

Die Alois Müller GmbH wächst erstmals international: Die 16 Niederlassungen in Deutschland werden künftig um einen Standort in Dänemark erweitert, denn der Energie- und Gebäudetechnikspezialist hat einen Geschäftsbereich des dänischen Unternehmens Aalborg CSP übernommen.

Neues Tochterunternehmen gegründet

Die Übernahme betrifft die Sparte für Niedertemperatur-Energielösungen. Alois Müller hat daraus die Gesellschaft Aalborg Heating und Cooling Systems ApS gegründet, die künftig unter der Marke Aalborg HC Systems auftreten werde. Die Technologien dieses Bereichs gelten in der Branche als besonders relevant für Projekte rund um Wärmeerzeugung und Wärmenetze.

Doppelspitze mit Donneborg und Müller

Die Geschäftsführung des neuen Tochterunternehmens übernimmt zum einen Andreas Müller, geschäftsführender Gesellschafter der Alois Müller Gruppe, der die Partnerschaft als „Quantensprung“ beschreibt. Jes Donneborg, der zuvor als Vice President bei Aalborg CSP tätig war, rundet die Doppelspitze ab. Donneborg werde mit rund 20 Personen in die neue Gesellschaft wechseln.

Donneborg sieht sein Team für die Zukunft in guten Händen, er erklärt: „Ich bin mittlerweile 72 Jahre alt und froh, dass mein Team gemeinsam mit Andreas Müller und seiner Mannschaft eine hervorragende Perspektive hat. Wir können das, was wir hier in Dänemark gut machen, auf andere Märkte übertragen und dabei unsere Qualität verbessern.“

Fokus auf Fernwärmeprojekte in Nordeuropa

Das Team aus Dänemark habe nach Unternehmensangaben in Europa mehr als 25 Großprojekte umgesetzt, darunter etwa industrielle Fernwärmenetze. Je nach Anforderung seien dabei unterschiedliche Systeme wie Geothermie-Wärmepumpen, Solarthermie oder Biogas-Wärmepumpen eingesetzt worden. Perspektivisch sollen Dienstleistungen von der Konzeptentwicklung bis zur schlüsselfertigen Inbetriebnahme angeboten werden; als Zielmärkte nannte Müller neben Deutschland auch Dänemark, Schweden und Norwegen. Zudem stellte er in Aussicht, dass zusätzliche Aufträge die Auslastung der Fertigungsstandorte in Reichenau (Sachsen) und Ungerhausen unterstützen könnten.

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