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Der Solarpark Buxheim feiert einen wichtigen Meilenstein. Beim symbolischen Spatenstich am Standort im Unterallgäu kamen Vertreter der Gemeinde, die Projektverantwortlichen und weitere Beteiligte zusammen, um den Fortschritt des Photovoltaikprojekts zu würdigen. Auf einer Fläche von rund 15,64 Hektar entsteht eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 21,6 Megawattpeak. Insgesamt sind 33.626 Solarmodule geplant. Sie sollen künftig rund 22,68 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Rechnerisch entspricht das dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von etwa 6.500 Haushalten.
E-con entwickelt das Projekt. ZPV und Alois Müller übernehmen die Planung und bauliche Umsetzung. Betreiber der Anlage ist der Solarpark Buxheim. Nach aktuellem Planungsstand soll die Photovoltaikanlage im Januar 2027 in Betrieb gehen.
Mit dem Solarpark soll die regionale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ausgebaut werden. An der Umsetzung arbeiten die Gemeinde, die Projektentwicklung und die ausführenden Unternehmen zusammen.
Peter Waizenegger, Vorstand bei E-con, sieht in der Anlage einen Beitrag zu einer stabileren regionalen Energieversorgung. „Unser Ziel ist es, Energie möglichst dort zu nutzen, wo sie erzeugt wird – beispielsweise in ansässigen Unternehmen, für Großwärmepumpen in einem Wärmenetz oder für Ladeinfrastruktur“, erklärt Waizenegger. „So können wir regionale Erzeugung und Verbrauch künftig noch stärker miteinander verbinden.“
Auch die regionale Zusammenarbeit spielt bei dem Vorhaben eine wichtige Rolle. Andreas Müller, geschäftsführender Gesellschafter der Alois-Müller-Gruppe, geht auf die technischen Kompetenzen vor Ort ein. „Wir verfügen vor Ort über das technische Know-how und die Erfahrung, um anspruchsvolle Energieprojekte umzusetzen. Der Solarpark Buxheim ist dafür ein sehr gutes Beispiel“, so Müller.
Für die Gemeinde Buxheim bedeutet das Projekt einen Ausbau der Solarstromerzeugung auf dem eigenen Gemeindegebiet. Bürgermeister Wolfgang Schmidt begrüßt den Fortschritt der Bauarbeiten.
Bei der Gestaltung der Fläche sollen auch Natur- und Artenschutz berücksichtigt werden. Für die Begrünung ist gebietsheimisches Saatgut vorgesehen. Dieses sogenannte autochthone Saatgut stammt aus der jeweiligen Region.
Zudem sollen Schafe die Flächen künftig beweiden. Ergänzend ist ein Schmetterlings- und Wildbienensaum geplant. Auch die Ausrichtung der Solarmodule ist festgelegt. Sie werden überwiegend nach Süden beziehungsweise Südwesten ausgerichtet. Dabei fließen die Ergebnisse eines Blendgutachtens in die Planung ein.