Biogasanlagen

Neuer Projekt-Partner für Modell-Region Unterallgäu: renergie Allgäu

Symbolbild einer Biogasanlage. Foto: Philipp Pohlmann  / pixelio.de
Bei der Energiewende spielen Biogasanlagen eine wichtige Rolle. Ihren Beitrag weiter auszubauen, ist einer der Schwerpunkte des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest, ein deutschlandweit einzigartiger Feldversuch. Neuer Projektpartner ist der Verein renergie Allgäu.

In einem Teil des Unterallgäus wird modellhaft der Weg zu einer beschleunigten Energiewende im ländlichen Raum aufgezeigt. Finanziell gefördert wird dies von der Bundesregierung, Unterstützung erhält das Projekt vom Landkreis Unterallgäu. Die Koordination hat das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) übernommen. Als neuer Projektpartner konnte nun für den Bereich Biogas der Verein renergie Allgäu gewonnen werden. Unter anderem wird der politisch und wirtschaftlich unabhängige Verein eine Beratungskampagne für Landwirte durchführen. „Biogas ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Energiemix der Zukunft“, betont eza-Geschäftsführer Martin Sambale.

„Biogasanlagen können bedarfsgerecht erzeugen“

Zur Modellregion Unterallgäu Nordwest gehören die Verwaltungsgemeinschaften Babenhausen, Boos, Memmingerberg, Erkheim, Pfaffenhausen und Kirchheim. Hier gibt es derzeit 57 Biogasanlagen. Die meisten Betreiber sind bereits Mitglieder bei renergie Allgäu. Einer der großen Vorteile des Kraftstoffes: Es handelt sich um eine steuer- und speicherbare Energiequelle. „Biogasanlagen können bedarfsgerecht Strom und Wärme erzeugen“, erklärt Sambale. Das ist gerade im Winter wichtig, wenn die Sonne für die Solarstromerzeugung nicht so lange scheint, wenig Wind weht und der Wärmebedarf am größten ist.

Betreiber sollen zu Modernisierungs-Maßnahmen motiviert werden

„Unsere Ziele lauten: Die Abwärme bestehender Anlagen zu nutzen, die Strom- und Wärmeerzeugung der Biogasanlagen im Projektgebiet zu flexibilisieren und zu steuern, um sie dem Strombedarf anzupassen“, so Landrat Hans-Joachim Weirather. Mit renergie Allgäu sei dafür ein kompetenter Partner gewonnen worden. „Wir wollen die Anlagenbetreiber zu Modernisierungs-Maßnahmen und den Einsatz neuer effizienterer Technologien motivieren“, erläutert Richard Mair, Vorsitzender von renergie Allgäu.

Das hat renergie Allgäu vor

In einem ersten Schritt geht es darum, sämtliche Daten der bestehenden Anlagen in der Modellregion zu sammeln. Der Landkreis hat dazu bereits im Jahr 2015 eine Potenzial- und Machbarkeitsstudie zur Effizienzsteigerung vorhandener Biogasanlagen im Unterallgäu durchführen lassen. Diese Daten werden jetzt aktualisiert und ergänzt. Darüber hinaus hat renergie Allgäu den Auftrag, darzustellen, wie – bezogen auf die Modellregion – kleine und große landwirtschaftliche Biogasanlagen für den künftigen Betrieb optimiert werden können. Anschließend sollen möglichst viele Projekte umgesetzt werden – unter anderem durch eine intensive Beratung der Landwirte.

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Betreiber sollen zu Modernisierungs-Maßnahmen motiviert werden

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Das hat renergie Allgäu vor

In einem ersten Schritt geht es darum, sämtliche Daten der bestehenden Anlagen in der Modellregion zu sammeln. Der Landkreis hat dazu bereits im Jahr 2015 eine Potenzial- und Machbarkeitsstudie zur Effizienzsteigerung vorhandener Biogasanlagen im Unterallgäu durchführen lassen. Diese Daten werden jetzt aktualisiert und ergänzt. Darüber hinaus hat renergie Allgäu den Auftrag, darzustellen, wie – bezogen auf die Modellregion – kleine und große landwirtschaftliche Biogasanlagen für den künftigen Betrieb optimiert werden können. Anschließend sollen möglichst viele Projekte umgesetzt werden – unter anderem durch eine intensive Beratung der Landwirte.

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