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Neuer Chefarzt bereitet in Memmingen Herzklopfen
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Klinikum Memmingen

Neuer Chefarzt bereitet in Memmingen Herzklopfen

So sieht der neue Mann an der Spitze im Klinikum Memmingen aus - Professor Dr. Andreas May. Foto: Klinikum Memmingen

Professor Dr. Andreas May wird ab November 2013 neuer Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Memmingen. Der 45-Jährige Vater zweier Kinder hat sich auf die Bereiche Kardiologie, Pneumologie und Nephrologie spezialisiert. May ist somit Nachfolger von Professor Dr. Gerhard König, der in den Ruhestand gewechselt ist. Im Interview mit dem Klinikum sprach der zukünftige Chefarzt über die aktuellste Behandlungsmöglichkeit bei Herzkrankheiten. Außerdem erläuterte May seine Zukunftspläne am Klinikum in Memmingen.  

Sehr geehrter Herr Professor Dr. May, haben Herzerkrankungen in den vergangenen Jahren zugenommen?

 Professor Dr. Andreas May: Herz- und Kreislauferkrankungen sind weiterhin Todesursache Nummer eins in Deutschland. Das Auftreten des Herzinfarkts hat aufgrund des demographischen Wandels mit einer älter werdenden Bevölkerung zahlenmäßig zugenommen. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich aber erheblich gebessert und damit auch die Prognose der betroffenen Patienten. 

Können Herzbeschwerden auch psychische Ursachen haben?

Professor Dr. Andreas May: Psychische Aspekte wie akuter Stress können wohl als unmittelbare Auslöser wirken. Hierauf wies zum Beispiel eine erhöhte Herzinfarktrate in München bei spannenden Deutschlandspielen während der Fußballweltmeisterschaft 2006 hin.

Welche Risikofaktoren für Herzerkrankungen gibt es?

Professor Dr. Andreas May: Klar erwiesene Risikofaktoren wie ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel und das Rauchen hängen mit den heutigen Lebensgewohnheiten zusammen. Sie können durch geeignete Aufklärungsmaßnahmen aber effektiv gemindert werden. Hinzu kommen Bluthochdruck, Diabetes und erhöhtes Cholesterin, die sowohl genetisch wie auch durch die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten bedingt sein können.

Auf welches Gebiet haben Sie sich während Ihrer medizinischen Laufbahn spezialisiert? 

Professor Dr. Andreas May: Mein Spezialgebiet ist die Herzkatheter-Behandlung der Koronargefäße mit sogenannten Stents, die kathetergeführte Behandlung von Herzklappenfehlern und die Internistische Intensivmedizin - hier spielt die Versorgung von Patienten mit schwerer Herzschwäche eine wesentliche Rolle.

Sie betreiben auch Grundlagenforschung. Worum geht es dabei? 

Professor Dr. Andreas May: Hauptschwerpunkt ist die Entwicklung und Erprobung „blutverdünnender“ Medikamente, die wir heute schon sehr maßgeschneidert für den individuellen Patienten einsetzen können. Während bis vor kurzem nur Aspirin und Marcumar zur Verfügung standen, haben wir heute eine enorme Bandbreite neuer Medikamentenkombinationen zur Verfügung.

Aus welchem Grund wechseln Sie nach Memmingen?

Professor Dr. Andreas May: Die einzigartige Kombination aus einer sehr guten Klinik mit einer großen internistischen Abteilung in einer schönen, lebenswerten bayerischen Stadt in der Nähe zu den Bergen hat für meine Familie und mich den Ausschlag gegeben.

Wird es am Klinikum Memmingen unter Ihrer Leitung grundlegende Veränderungen geben?

Professor Dr. Andreas May: Ausgebaut werden soll in den kommenden Jahren die Herzkatheter-Behandlung von koronarer Herzkrankheit, Herzklappenfehlern und Rhythmusstörungen. Hierfür ist aktuell ein weiterer Herzkatheter-Raum am Klinikum in Planung.

Hat ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung wie das Klinikum Memmingen Vorteile gegenüber einem großen Universitätsklinikum?

Professor Dr. Andreas May: Ich sehe als wesentlichen Vorteil den engeren persönlichen Umgang aller Mitarbeiter untereinander und die geringere Fluktuation unter den Ärzten im Vergleich zur Uniklinik. Dies schafft Kontinuität, eine engere Patientenbindung und eine individuelle, persönliche Versorgung.

Nehmen heutzutage finanzielle Aspekte in Krankenhäusern einen großen Stellenwert ein?

Professor Dr. Andreas May: Wirtschaftliche Notwendigkeiten sind seit Jahren in den Kliniken so präsent wie in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Eine adäquate Krankenversorgung ist hiermit aktuell sehr gut vereinbar. 

Wie schalten Sie nach einem langen Arbeitstag am besten ab?

Professor Dr. Andreas May: In der Familie und beim Sport mit Laufen und Schwimmen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Menschen besonders?

Professor Dr. Andreas May: Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit, Witz.

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