Auszeichnung

Memminger Fassadenpreis geht an Architekten-Duo

Der Memminger Fassadenpreis ging in diesem Jahr an die Sanierung des Gebäudes in der Kreuzstraße 11. Verantwortet hatten die Renovierung Nursel Abraham und ihr Sohn Benjamin Abraham.

Auch in diesem Jahr wurde der Memminger Fassadenpreis durch den Oberbürgermeister Manfred Schilder überreicht. Der mit 4.500 Euro dotierte Preis ging an die Bauherren Nursel und Kenan Abraham, die die Sanierung des Gebäudes Kreuzstraße 11 realisiert hatten. Auf der offiziellen Preisverleihung nahm das Architekten-Duo den Preis entgegen. Der Beschluss, die Auszeichnung 2019 den Abrahams zu verleihen, sei vom Bau-Senat des Stadtrates einstimmig gefasst worden, berichtete Schilder.

„Gebäude prägt den Übergang der Kreuzstraße in den Roßmarkt“

„Das am Stadtbach liegende dreigeschossige Gebäude bildet stadträumlich den südöstlichen Abschluss des Roßmarktes und prägt somit maßgebend den Übergang der Kreuzstraße in den Roßmarkt“, stellte der Oberbürgermeister fest. In der Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege sei das Baudenkmal als „Wohnhaus, dreigeschossiger Satteldachbau, im Kern mittelalterlich, 1621 und 1892 verändert“ geführt.

Sanierung wurde engmaschig von Denkmalpflege begleitet

Wegen des schlechten Zustandes des Gebäudes, ungünstiger Geschosshöhen und schwierigen Raumaufteilungen sollte das Gebäude in den Jahren 2012/2013 abgebrochen werden, erinnerte Schilder. „Durch einen Eigentümerwechsel konnte das bauhistorisch und städtebaulich für Memmingen wichtige Gebäude erhalten werden.“ Die umfangreiche Sanierung des Gebäudes durch die Bauherren Nursel und Kenan Abraham sei in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden erfolgt. 

Von diesen Umbaumaßnahmen können die Bewohner am meisten profitieren

Neben gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss gebe es in den Obergeschossen Wohnungen, die durch den Einbau eines neuen Treppenhauses mit Aufzug und dank energetischer Maßnahmen den heutigen Wohnansprüchen gerecht würden. Erwähnenswert sei auch die Sanierung der Altanen an der Südfassade, wodurch den Bewohnern sogar Freisitze zur Verfügung stünden, so Schilder.

In vorbildlicher Weise seien beim Einbau neuer Dachgauben für die Belichtung der Dachgeschosswohnung die Vorgaben der Denkmalbehörden umgesetzt worden. „Das heutige Erscheinungsbild der Fassade orientiert sich an der Umbauphase Ende des 19. Jahrhunderts und strahlt wieder positiv in den Stadtraum“, befindet der Oberbürgermeister abschließend.

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