Bürgerbegehren

Bahnhofsareal Memmingen: Pläne von Investor Ten Brinke gescheitert

Nach einem Bürgerbegehren im Mai hat der Memminger Stadtrat nun beschlossen, die bisherigen Planungen für das Bahnhofsareal aufzuheben. Das sind die nächsten Schritte.

Beim Bürgerbegehren im Mai stimmte die Mehrheit der Wähler dafür, die Pläne von Investor Ten Brinke nicht weiter zu verfolgen. Sie forderten ein neues Verfahren mit mehr Bürgerbeteiligung und unter der Leitung eines unabhängigen Fachgremiums zu starten.

Planunen starten neu

Daher werden die Planungen für das Bahnhofsareal neu gestartet. Der Stadtrat hat den Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Gebiet wieder aufgehoben. Der Memminger Stadtrat stimmte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einstimmig für die Aufhebung. Erst im Zuge der weiteren Planungen, wenn ein neues städtebauliches Konzept vorliegt, kann ein neues Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden, wie die Stadt mitteilt.

Große Bürger-Diskussionsrunde im November

Uwe Weißfloch, Leiter des Stadtplanungsamts, erläuterte dem Stadtrat die weitere Vorgehensweise: „Die Mitgestaltung durch die Öffentlichkeit soll durch mehrere Veranstaltungen und eine Arbeitsgruppe, die aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern bestehen soll, gewährleistet werden. Die erste große Diskussionsrunde ist im November geplant.“

Externe Fachbegleiter und Impulsvorträge

Insgesamt werde die weitere Planung für die Bebauung zwischen Bahnhofstraße und Heidengasse in die zurzeit laufende Vorbereitende Untersuchung (VU) Altstadt integriert werden, die aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) im Jahr 2018 hervorgegangen ist. Das damit beauftragte Planungsbüro Haines & Leger werde dann auch die Maßnahme am Bahnhofsareal federführend moderieren. Neben externen Fachbegleitern sollen Impulsvorträge durch weitere externe Referenten zu verschiedenen Themen in den Prozess eingebaut werden. Die Zwischenstände der Arbeitsgruppe werden transparent kommuniziert, heißt es seitens der Stadt. Das Ergebnis der Arbeitsgruppe wird der Öffentlichkeit und dem Stadtrat vorgestellt.

Städtebaulicher Wettbewerb startet erst 2020

„Nach vorsichtiger Schätzung können frühestens Mitte 2020 die Grundlagen für den sich anschließenden städtebaulichen Wettbewerb vorliegen“, resümierte Weißfloch. Auf Nachfrage Helmut Börners erklärte der Stadtplaner, dass der Memminger Stadtrat zum Thema VU Altstadt im November 2019 einen Klausurtag abhalten wird und die Auslobung zum Wettbewerb durch den Stadtrat beschlossen werden soll. Der Stadtrat wird des Weiteren parallel zum Bürgerbeteiligungsprozess in das Verfahren eingebunden.

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„Nach vorsichtiger Schätzung können frühestens Mitte 2020 die Grundlagen für den sich anschließenden städtebaulichen Wettbewerb vorliegen“, resümierte Weißfloch. Auf Nachfrage Helmut Börners erklärte der Stadtplaner, dass der Memminger Stadtrat zum Thema VU Altstadt im November 2019 einen Klausurtag abhalten wird und die Auslobung zum Wettbewerb durch den Stadtrat beschlossen werden soll. Der Stadtrat wird des Weiteren parallel zum Bürgerbeteiligungsprozess in das Verfahren eingebunden.

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