Spatenstich

Max Wild baut neues Service Center in Berkheim

Die Firma Max Wild mit Standort in Mindelheim expandiert. In Berkheim wird ein neues Service Center gebaut. Wie das Unternehmen hier nachhaltig wirtschaften möchte.

Mit dem Spatenstich für das neue Max Wild Service Center „DIE WERKSTATT“ am 18. Juli fiel der Startschuss für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Und  gleichzeitig die Investition in den Standort Berkheim in Baden-Württemberg. Im Mai 2020 soll der Neubau auf dem Betriebsgelände im Ortsteil Illerbachen dann fertig sein. 

Nachhaltigkeit ist der Fokus

Mit dem Bau entsteht ein KfW-55-Energieeffizienzgebäude, bei dem Nachhaltigkeit und Umwelttechnik im Vordergrund stehen sollen. Max Wild möchte hier gezielt auf regenerative Energie sowie ökonomische Wassernutzung setzen. „DIE WERKSTATT“ soll komplett mit Erdwärme und mit über 70 Prozent Strom aus den eigenen Solaranlagen versorgt werden. Weiterhin soll eine große Zisterne Wasser für die Kühlung und die Waschanlagen liefern. Im neuen Max Wild Service Center wird demnach zukünftig mit einer Wasserrecyclingquote von über 80 Prozent gerechnet. Ein weiterer Schritt Richtung „grüne Zukunft“ soll die konsequente Ausrichtung auf E-Mobilität werden. 

Spatenstich nach weniger als zwei Jahren Planung

Bereits im Oktober 2017 wurde mit den Planungen für das neue Werkstattgebäude begonnen. Die Mitarbeiter der bestehenden Werkstatt und Schlosserei erarbeiteten gemeinsam mit Roland Wild, Geschäftsführer der Max Wild GmbH, Daniel Wild und Markus Romer den Erstentwurf für „DIE WERKSTATT“. Parallel arbeitet eine weitere Arbeitsgruppe bis heute an der Generalhofplanung, damit das neue Werkstattgebäude und die weiteren Planungen optimal in das Zukunftskonzept von Max Wild passen. Das Ursprungskonzept wurde jedoch nun mit dem Spatenstich real. 

Berkheim soll High-Tech Standort werden

 

Für den Bau und die Ausstattung des Neubaus wurden bereits zahlreiche Lkw- und Baumaschinenwerkstätten im In- und Ausland besichtigt. Außerdem wurden viele Gespräche mit Spezialisten und Ausrüstern geführt. Das finale Konzept für den Gebäudebau wurde schließlich mit der Architektin Güler aus Ulm und der Firma Goldbeck verwirklicht: „Was hier entwickelt wurde, kann sich sehen lassen. Die neue Werkstatt ist eine der modernsten im weiten Umkreis“, erklärte Projektleiter Florian Veit von der Firma Goldbeck. Im Anschluss wird die Werkstattausstattung durch die Firma Boos fertiggestellt werden.  Nach den Detailplanungen Mitte des Jahres 2018, wurde im Dezember 2018 der Bauantrag eingereicht. Die letztendliche Baugenehmigung wurde schließlich Anfang Juli 2019 erteilt - die Gesamtabnahme der neuen Werkstatt ist für den Mai 2020 geplant.

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