Diskussion

Lieferkettengesetz: Multivac fordert Bürokratieabbau in der EU

Das Unternehmen Multivac empfing Politiker zu einem gemeinsamen Austausch über die zukünftigen Herausforderungen der europäischen Wirtschaft. Welche Forderungen daraus hervorgingen.

Die globale Arbeitswelt entwickelt sich derzeit rasanter denn je. Daher müssen rechtliche Strukturen geschaffen werden, mit der Unternehmen sich auch in der Zukunft dieser Herausforderung anpassen können. Um notwendige und sinnvolle Richtlinien zu gestalten, bedarf es eines offenen Diskurses. Zu diesem luden der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) und der Vorsitzendende der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments Manfred Weber (CSU) Unternehmer aus der Region ein. Empfangen wurden sie im Auditorium des Trainings- und Anwendungszentrum von Multivac in Wolfertschwenden.

Aufschwung nach der Pandemie?

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Begrüßt wurden die Teilnehmer durch Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor von Multivac, welcher grundsätzlich mit Zuversicht nach vorne blickt: „Nach den Monaten der Pandemie kommt die europäische Wirtschaft wieder zurück. Wir starten von einer Position der Stärke aus." Damit man dieser Voraussicht auch gerecht werden kann, soll nun der Rahmen für ökonomische, digitale und globale Aufgaben der EU-Märkte gesetzt werden. Gleichzeitig darf man sich aber dadurch nicht in seinen Handlungsmöglichkeiten beschneiden. „Lassen Sie uns gemeinsam Normen entwickeln. Die EU kann ein fühlbares Ergebnis erzielen“, bekräftigt Traumann.

Bürokratieabbau als Schlüsselinstrument?

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Insbesondere die bürokratischen Hürden des Rechtssystems der Europäischen Union rückten bei der Frage nach Entwicklungsschritten in den Fokus. Der Geschäftsführer nahm unter anderem Stellung in Bezug auf Prozesse, die dem Lieferkettengesetz unterliegen: „Der Umfang der Sorgfaltspflichten sollte aus unserer Sicht auf unmittelbare Zulieferer beschränkt werden und der Ausschluss der nachgelagerten Lieferkette klargestellt werden." Zusätzlich plädierte Traumann für einen unkomplizierten Handel und dessen Notwendigkeit: „Für international agierende Unternehmen wie Multivac ist es entscheidend, dass die Freiheiten im EU-Binnenmarkt nicht durch bürokratische Maßnahmen ausgehöhlt werden."

EU ist sich der Problematik bewusst

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Der Europaabgeordnete Manfred Weber griff die Thematik erkennend auf: „Eine Wirtschaftsregion wie das Allgäu lebt von offenen Grenzen und freiem Personen- und Warenverkehr.“ Dass globale Arbeit auch in Wolfertschwenden relevant ist, zeigte sich jüngst bei einer weiteren Expansion von Multivac. Für einen unbürokratischen Wandel nehme Weber zudem „von der EU-Kommission durchaus positive Signale wahr“, forderte selbst aber auch technische Lösungen statt Verboten, beim Zusammenspiel von Wirtschaft und der Klimaentwicklung.

Vielzahl an Herausforderungen

Auch Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke erläuterte weitere unternehmerische Aufgaben, die es künftig zu bewältigen gilt: „Der Arbeitsmarkt steht vor großen Veränderungsprozessen. Mit Digitalisierung und Dekarbonisierung kommen großen Veränderungen auf die Unternehmen und die Mitarbeiter zu. Deshalb bedarf es einer verstärkten Qualifizierung und Weiterbildung, um Arbeitsplätze zu erhalten. Die Fördermittel des Bundes für Unternehmen in diesem Bereich wurden deshalb massiv ausgebaut und verbessert. Daran muss auch in Zukunft angeknüpft werden.“

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Auch Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke erläuterte weitere unternehmerische Aufgaben, die es künftig zu bewältigen gilt: „Der Arbeitsmarkt steht vor großen Veränderungsprozessen. Mit Digitalisierung und Dekarbonisierung kommen großen Veränderungen auf die Unternehmen und die Mitarbeiter zu. Deshalb bedarf es einer verstärkten Qualifizierung und Weiterbildung, um Arbeitsplätze zu erhalten. Die Fördermittel des Bundes für Unternehmen in diesem Bereich wurden deshalb massiv ausgebaut und verbessert. Daran muss auch in Zukunft angeknüpft werden.“

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