Internistische Intensivstation

Klinikum Memmingen steckt eine Million Euro in Modernisierung

Über eine Million Euro investierte das Klinikum Memmingen in die Erweiterung seiner Internistischen Intensivstation. Die Station kann die neuen Räumlichkeiten bereits nächste Woche beziehen.

„Dadurch haben wir jetzt erheblich mehr Platz zur Verfügung, was Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen zu Gute kommt“, so der Leiter der Intensivstation, Chefarzt Prof. Dr. Andreas May von der Medizinischen Klinik I.

Das Klinikum Memmingen hatte über eine Million Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Internistischen Intensivstation investiert. Am 26. Februar wird die Station aus ihrem Ausweichquartier im Untergeschoss des Klinikums in den dritten Stock des Krankenhauses umziehen.

Diese Neuerungen brachte der Umbau mit sich

Die neue Internistische Intensivstation umfasst nach einer zehnmonatigen Umbau-Phase insgesamt 14 Betten. Darunter stehen zehn vollausgestattete Beatmungsplätze für lebensbedrohlich Erkrankte zur Verfügung. „Daneben profitieren wir jetzt von einem großräumigen Reanimations- und Eingriffsraum, den es in dieser Form zuvor auf der Intensivstation noch nicht gegeben hat“, erklärt May. „Die bleiverstärkten Wände erlauben vor Ort kleinere Eingriffe unter Röntgenkontrolle, wie die Anlage von Herzunterstützungssystemen.“

Diese Neuerungen brachte der Umbau mit sich

Außerdem verfügt die neue Station über ein Isolationszimmer mit vorgelagerter Schleuse für infektiöse Patienten. „Die zwei Türen der Schleuse haben einen speziellen Verschluss. Die eine Tür öffnet sich nur, wenn die andere geschlossen ist“, so Chefarzt May. „Hier können beispielsweise Patienten mit multiresistenten Keimen separat versorgt werden.“ Für Besucher und Angehörige steht ein eigener Eingang mit Garderobe zur Verfügung. „Mit der neuen Intensivstation haben wir eine wesentliche Verbesserung erreicht“, betont auch der neue Verwaltungsleiter Maximilian Mai. „Nicht nur für die Bevölkerung der Stadt und der benachbarten Landkreise, sondern auch für die Menschen, die auf der Station arbeiten. Und ich weiß, dass diese Tätigkeit nicht immer ganz einfach ist“, sagt er.    

Neue Intensivstation muss sich Räume nicht mehr teilen

Auf der Internistischen Station werden Patienten mit schweren Herzkrankheiten, Magen-Darm-Blutungen, Lungen-, Leber- oder Nierenversagen überwacht und therapiert. Auch vor den Umbaumaßnahmen befand sich in den Räumlichkeiten im dritten Obergeschoss des Klinikums die Intensivstation. Damals teilte sie sich die Räume allerdings noch mit der damaligen Aufnahmestation 3A. Im Herbst 2015 zog diese in die Notfallklinik in einen Neubau, das sogenannte Verfügungsgebäude.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Internistische Intensivstation

Klinikum Memmingen steckt eine Million Euro in Modernisierung

Über eine Million Euro investierte das Klinikum Memmingen in die Erweiterung seiner Internistischen Intensivstation. Die Station kann die neuen Räumlichkeiten bereits nächste Woche beziehen.

„Dadurch haben wir jetzt erheblich mehr Platz zur Verfügung, was Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen zu Gute kommt“, so der Leiter der Intensivstation, Chefarzt Prof. Dr. Andreas May von der Medizinischen Klinik I.

Das Klinikum Memmingen hatte über eine Million Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Internistischen Intensivstation investiert. Am 26. Februar wird die Station aus ihrem Ausweichquartier im Untergeschoss des Klinikums in den dritten Stock des Krankenhauses umziehen.

Diese Neuerungen brachte der Umbau mit sich

Die neue Internistische Intensivstation umfasst nach einer zehnmonatigen Umbau-Phase insgesamt 14 Betten. Darunter stehen zehn vollausgestattete Beatmungsplätze für lebensbedrohlich Erkrankte zur Verfügung. „Daneben profitieren wir jetzt von einem großräumigen Reanimations- und Eingriffsraum, den es in dieser Form zuvor auf der Intensivstation noch nicht gegeben hat“, erklärt May. „Die bleiverstärkten Wände erlauben vor Ort kleinere Eingriffe unter Röntgenkontrolle, wie die Anlage von Herzunterstützungssystemen.“

Diese Neuerungen brachte der Umbau mit sich

Außerdem verfügt die neue Station über ein Isolationszimmer mit vorgelagerter Schleuse für infektiöse Patienten. „Die zwei Türen der Schleuse haben einen speziellen Verschluss. Die eine Tür öffnet sich nur, wenn die andere geschlossen ist“, so Chefarzt May. „Hier können beispielsweise Patienten mit multiresistenten Keimen separat versorgt werden.“ Für Besucher und Angehörige steht ein eigener Eingang mit Garderobe zur Verfügung. „Mit der neuen Intensivstation haben wir eine wesentliche Verbesserung erreicht“, betont auch der neue Verwaltungsleiter Maximilian Mai. „Nicht nur für die Bevölkerung der Stadt und der benachbarten Landkreise, sondern auch für die Menschen, die auf der Station arbeiten. Und ich weiß, dass diese Tätigkeit nicht immer ganz einfach ist“, sagt er.    

Neue Intensivstation muss sich Räume nicht mehr teilen

Auf der Internistischen Station werden Patienten mit schweren Herzkrankheiten, Magen-Darm-Blutungen, Lungen-, Leber- oder Nierenversagen überwacht und therapiert. Auch vor den Umbaumaßnahmen befand sich in den Räumlichkeiten im dritten Obergeschoss des Klinikums die Intensivstation. Damals teilte sie sich die Räume allerdings noch mit der damaligen Aufnahmestation 3A. Im Herbst 2015 zog diese in die Notfallklinik in einen Neubau, das sogenannte Verfügungsgebäude.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben