Pflege

Klinikum Memmingen bildet zahlreiche neue Fachkräfte aus

Ausbildungsbeginn an der Krankenpflegeschule des Klinikum Memmingens. Foto: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen
Zum 1.Oktober haben 55 Kranken- und Kinderkrankenpfleger ihre Ausbildung am Klinikum Memmingen begonnen. Für die Ausbildung stehen 22 neue Praxisanleiter zur Verfügung.

52 junge Frauen und drei Männer haben sich in diesem Jahr für eine Ausbildung an der Berufsfachschule für Kranken- und Kinderkrankenpflege des Klinikum Memmingen entschieden. In ihrer Ausbildung beschäftigen sich die Nachwuchskräfte mit Fächern wie „Grundlagen der Pflege“, „Recht und Verwaltung“, „Deutsch und Kommunikation“. An Übungspuppen oder an Mitschülern wird trainiert, wie man im Krankenhausalltag die Patienten richtig wäscht, anzieht oder sie rückenschonend bewegt.

Auszubildende werden früh in der Klinik eingesetzt  

Neben dem 2.100 Stunden umfassenden theoretischen Unterricht kommen die angehenden Kranken- und Kinderkrankenpfleger 2.500 Stunden in allen Fachbereichen des Memminger Klinikums zum Einsatz. Unter der Aufsicht von Praxisanleitern, Lehrern für Pflegeberufe und Pflegepädagogen werden auf Stationen wie unter anderem der Chirurgie, der Inneren Medizin, der Gynäkologie, der Kinderklinik oder der Intensivstation ausgebildet. „Wir legen Wert auf eine gute Vernetzung von Theorie und Praxis“, betont der Leiter der Krankenpflegeschule, Fridolin Bruckner.

Neu ausgebildete Praxisanleiter sollen den Nachwuchs betreuen

Um weiterhin eine gute Ausbildung am Klinikum Memmingen zu gewährleisten werden stetig neue Praxisanleiter ausgebildet. So bestanden jüngst alle 22 Teilnehmer einen Weiterbildungslehrgang in diesem Bereich. „Ein Pferderitt durch unbekanntes Terrain, am Wegesrand lauern Gefahren“ – Mit dieser Metapher umschrieb Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora den anspruchsvollen Lehrgang zum Praxisanleiter. Der Pflegedirektor lobte die Absolventen bei der Zeugnisvergabe: „Sie haben sich nach vielen Jahren Berufstätigkeit in der Pflege dafür entschieden, sich erneut fortzubilden. Dabei zeigten sie ein hohes Maß an Engagement, Eigeninitiative und Kompetenz.“ Desweiteren bedankt sich Stopora bei der Memminger Klinikleitung für die bereitgestellte Kursfinanzierung in fünfstelliger Höhe.

Die 22 Absolventen schlossen ihre Weiterbildung alle mit einer Eins oder einer Zwei vor dem Komma ab. Die angehenden Praxisanleiter werden in Zukunft Auszubildende der hausinternen Krankenpflegeschule begleiten, beraten und unterrichten, um sie mit den Arbeitsabläufen auf den Klinikstationen vertraut zu machen. Auch Memmingens Zweite Bürgermeisterin Margaretha Böckh war bei der Abschlussveranstaltung des Lehrgangs vor Ort und würdigte das Engagement: „Sie haben für diese Weiterbildung viel Zeit geopfert. Für Ihren Fleiß, Ihr Durchhaltevermögen und Ihr Engagement möchte ich Ihnen meinen herzlichsten Dank aussprechen.“

Reflexionsgespräche spielen eine große Rolle

In ihrem Lehrgang durchliefen die neuen Praxisanleiter in vier Monaten 200 Unterrichtsstunden mit neun Dozenten. Sie erstellten Projektarbeiten und übten in Rollenspielen schwierige Gesprächssituationen, die sie mit der Videokamera filmten. „Das ist eine wichtige Erfahrung für die frischgebackenen Mentoren“, betonte Pflegedirektor Stopora. „Denn solche Reflexionsgespräche werden sie später immer wieder mit den ihnen anvertrauten Auszubildenden führen.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Pflege

Klinikum Memmingen bildet zahlreiche neue Fachkräfte aus

Ausbildungsbeginn an der Krankenpflegeschule des Klinikum Memmingens. Foto: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen
Zum 1.Oktober haben 55 Kranken- und Kinderkrankenpfleger ihre Ausbildung am Klinikum Memmingen begonnen. Für die Ausbildung stehen 22 neue Praxisanleiter zur Verfügung.

52 junge Frauen und drei Männer haben sich in diesem Jahr für eine Ausbildung an der Berufsfachschule für Kranken- und Kinderkrankenpflege des Klinikum Memmingen entschieden. In ihrer Ausbildung beschäftigen sich die Nachwuchskräfte mit Fächern wie „Grundlagen der Pflege“, „Recht und Verwaltung“, „Deutsch und Kommunikation“. An Übungspuppen oder an Mitschülern wird trainiert, wie man im Krankenhausalltag die Patienten richtig wäscht, anzieht oder sie rückenschonend bewegt.

Auszubildende werden früh in der Klinik eingesetzt  

Neben dem 2.100 Stunden umfassenden theoretischen Unterricht kommen die angehenden Kranken- und Kinderkrankenpfleger 2.500 Stunden in allen Fachbereichen des Memminger Klinikums zum Einsatz. Unter der Aufsicht von Praxisanleitern, Lehrern für Pflegeberufe und Pflegepädagogen werden auf Stationen wie unter anderem der Chirurgie, der Inneren Medizin, der Gynäkologie, der Kinderklinik oder der Intensivstation ausgebildet. „Wir legen Wert auf eine gute Vernetzung von Theorie und Praxis“, betont der Leiter der Krankenpflegeschule, Fridolin Bruckner.

Neu ausgebildete Praxisanleiter sollen den Nachwuchs betreuen

Um weiterhin eine gute Ausbildung am Klinikum Memmingen zu gewährleisten werden stetig neue Praxisanleiter ausgebildet. So bestanden jüngst alle 22 Teilnehmer einen Weiterbildungslehrgang in diesem Bereich. „Ein Pferderitt durch unbekanntes Terrain, am Wegesrand lauern Gefahren“ – Mit dieser Metapher umschrieb Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora den anspruchsvollen Lehrgang zum Praxisanleiter. Der Pflegedirektor lobte die Absolventen bei der Zeugnisvergabe: „Sie haben sich nach vielen Jahren Berufstätigkeit in der Pflege dafür entschieden, sich erneut fortzubilden. Dabei zeigten sie ein hohes Maß an Engagement, Eigeninitiative und Kompetenz.“ Desweiteren bedankt sich Stopora bei der Memminger Klinikleitung für die bereitgestellte Kursfinanzierung in fünfstelliger Höhe.

Die 22 Absolventen schlossen ihre Weiterbildung alle mit einer Eins oder einer Zwei vor dem Komma ab. Die angehenden Praxisanleiter werden in Zukunft Auszubildende der hausinternen Krankenpflegeschule begleiten, beraten und unterrichten, um sie mit den Arbeitsabläufen auf den Klinikstationen vertraut zu machen. Auch Memmingens Zweite Bürgermeisterin Margaretha Böckh war bei der Abschlussveranstaltung des Lehrgangs vor Ort und würdigte das Engagement: „Sie haben für diese Weiterbildung viel Zeit geopfert. Für Ihren Fleiß, Ihr Durchhaltevermögen und Ihr Engagement möchte ich Ihnen meinen herzlichsten Dank aussprechen.“

Reflexionsgespräche spielen eine große Rolle

In ihrem Lehrgang durchliefen die neuen Praxisanleiter in vier Monaten 200 Unterrichtsstunden mit neun Dozenten. Sie erstellten Projektarbeiten und übten in Rollenspielen schwierige Gesprächssituationen, die sie mit der Videokamera filmten. „Das ist eine wichtige Erfahrung für die frischgebackenen Mentoren“, betonte Pflegedirektor Stopora. „Denn solche Reflexionsgespräche werden sie später immer wieder mit den ihnen anvertrauten Auszubildenden führen.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben