IHK Schwaben

IHK-Handelsdialog: Memminger Händler diskutieren IKEA-Ansiedlung

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Wie sehen die Pläne von IKEA am Standort Memmingen aus? Wird neben dem Einrichtungshaus ein Fachmarktzentrum benötigt? Diese und weitere Fragen standen im Fokus des IHK-Handelsdialogs. Auf Einladung der IHK Schwaben diskutierten über 60 Einzelhändler aus Memmingen mit den Vertretern von IKEA über die Pläne in Höhe des Autobahnkreuzes Memmingen.

Unter dem Motto: „Gemeinsam Chancen nutzen!“ stellte  IKEA seine Pläne zum IKEA-Einrichtungshaus und einem angegliederten Fachmarktzentrum vor. Auf insgesamt 56.620 Quadratmetern soll ein Einrichtungshaus mit 25.500 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Zudem ist ein Fachmarkt mit 31.020 Quadratmetern Fläche geplant. Auf rund 16.300 Quadratmetern soll auch innenstadtrelevantes Sortiment verkauft werden. Der Schwerpunkt liegt hier vor allem im Bereich Bekleidung, Sport- und Campingartikel. Auch Fahrräder und Zubehör sowie Elektronikartikel sollen Angeboten werden.

IKEA-Ansiedlung schafft Hunderte Arbeitsplätze

Bei der Präsentation stellten die Vertreter von IKEA vor allem die Chancen des neuen Fachmarktcenters in den Vordergrund. Der Konzern will gemeinsam mit der örtlichen Händlerschaft und den Stadtmarketingorganisationen Lösungen finden, um die Anbindung der Innenstadt herzustellen. IKEA will am neuen Standort Memmingen insgesamt 100 Millionen Euro investieren und 350 neue Arbeitsplätze schaffen.

IKEA-Ansiedlung steigert Attraktivität des Memminger Einzelhandels

Ein IKEA Einrichtungshaus mit dem Kernsortiment Möbel wird in Memmingen ausdrücklich begrüßt. Laut IHK Schwaben lehnt der Großteil der Händler das angegliederte Fachmarktzentrum ab. Die Sorge ist groß, dass die Ausrichtung des Sortiments zu erheblichen Umsatzverlagerungen aus der Innenstadt führen könnte. Vor allem die Sortimente Sport und Bekleidung täten der Innenstadt weh.

IKEA und Memminger Einzelhandel suchen weiterhin Dialog

Die IHK Schwaben will sich sowohl im derzeit laufenden Raumordnungsverfahren als auch im weiteren Dialogprozess einbringen. Aus Sicht der IHK nehmen die Belange des innerstädtischen Handels eine entscheidende Rolle ein: Die Schaufenster des Handels das Bild einer Innenstadt prägen die Stadt und sorgen gleichzeitig für Frequenz und Leben in Memmingen. Sowohl die Vertreter von IKEA als auch diejenigen des örtlichen Einzelhandels suchen weiterhin den Dialog. 

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Unter dem Motto: „Gemeinsam Chancen nutzen!“ stellte  IKEA seine Pläne zum IKEA-Einrichtungshaus und einem angegliederten Fachmarktzentrum vor. Auf insgesamt 56.620 Quadratmetern soll ein Einrichtungshaus mit 25.500 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Zudem ist ein Fachmarkt mit 31.020 Quadratmetern Fläche geplant. Auf rund 16.300 Quadratmetern soll auch innenstadtrelevantes Sortiment verkauft werden. Der Schwerpunkt liegt hier vor allem im Bereich Bekleidung, Sport- und Campingartikel. Auch Fahrräder und Zubehör sowie Elektronikartikel sollen Angeboten werden.

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