Zugangebot ausweiten

Holetschek fordert Stärkung des Schienenverkehrs in Bayern

Der Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). In dieser Rolle möchte er die Mobilität im Freistaat Bayern mitgestalten. Die nötigen Mittel dafür stehen bereits zur Verfügung.

Als neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) will Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek die Mobilität im Freistaat maßgeblich mitgestalten: „Unser Ziel ist es, den Bayerntakt auf der Schiene sukzessive und flächendeckend zu einem Stundentakt auszubauen“, so Holetschek. „Im Doppelhaushalt 2019/2020 stehen uns dafür zusätzliche Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro zur Verfügung.“

Bahnknoten sollen besser verbunden werden


In seiner ersten Aufsichtsratssitzung als Vorsitzender hat sich Holetschek Anfang Juli über den Stand der Umsetzung informiert. Zudem wurde in Abstimmung mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg eine weitere Angebotsverbesserung beschlossen: Mit der Betriebsaufnahme des E-Netz Allgäu im Dezember 2021 wird zwischen Memmingen und Lindau auch samstags, sonntags und an Feiertagen der Stundentakt eingeführt. „Wir verbinden die wichtigen schwäbischen Bahnknoten Memmingen und Lindau auch am Wochenende stündlich. Das ist eine sehr gute Nachricht für die zahlreichen Ausflügler und Touristen, die zwischen Unterallgäu und Bodensee unterwegs sind“, betont Holetschek.

Weitere Angebotsverdichtungen sind geplant

Das stündliche Grundangebot soll montags bis freitags von 5-23 Uhr, samstags von 6-23 Uhr und sonntags von 7-23 Uhr gelten. Die BEG wurde damit beauftragt, alle Strecken in Bayern, die dieses Grundangebot noch nicht aufweisen, anhand verschiedener Kriterien, wie Nachfragepotenzial und Infrastrukturbedarf zu priorisieren. In der Folge konnten zahlreiche Angebotsverdichtungen im Aufsichtsrat beschlossen werden, die zum Teil heute schon umgesetzt sind. Andere kommen in den nächsten Jahren hinzu.

Mehr Menschen sollen vom Bahnfahren überzeugt werden


 „Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich Qualität und Angebot im Bahnland Bayern weiter verbessern“, betont Holetschek. „Mit Blick auf Umwelt und Klima sowie auf den weiter wachsenden Verkehr im Freistaat wollen wir mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft noch mehr Menschen vom Bahnfahren überzeugen.“ Und auch alternative Antriebe will Holetschek verstärkt in den Blick nehmen: „Wasserstoffzüge sind, übrigens genauso wie Akkuzüge, eine hochinteressante Geschichte und liegen mir sehr am Herzen. Wir werden diese Züge im Freistaat verstärkt einsetzen. Wo genau, lassen wir in Kürze untersuchen, zum Beispiel mit Testfahrten.“

Über die Bayerische Eisenbahngesellschaft

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft plant, finanziert und kontrolliert den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums. Dessen Staatssekretär Klaus Holetschek hat im März die Nachfolge von Dr. Hans Reichhart als Vorsitzender des Aufsichtsrats der BEG angetreten. Der Aufsichtsrat besteht aus elf Mitgliedern und berät und überwacht die Geschäftsführung der BEG. Wichtige Entscheidungen und Rechtsgeschäfte wie grundsätzliche Planungsentscheidungen, Wettbewerbsprojekte und Verkehrsverträge müssen ihm zur Entscheidung vorgelegt werden. Im Aufsichtsrat finden somit entscheidende Weichenstellungen für den bayerischen Schienenpersonennahverkehr statt.

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Bahnknoten sollen besser verbunden werden


In seiner ersten Aufsichtsratssitzung als Vorsitzender hat sich Holetschek Anfang Juli über den Stand der Umsetzung informiert. Zudem wurde in Abstimmung mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg eine weitere Angebotsverbesserung beschlossen: Mit der Betriebsaufnahme des E-Netz Allgäu im Dezember 2021 wird zwischen Memmingen und Lindau auch samstags, sonntags und an Feiertagen der Stundentakt eingeführt. „Wir verbinden die wichtigen schwäbischen Bahnknoten Memmingen und Lindau auch am Wochenende stündlich. Das ist eine sehr gute Nachricht für die zahlreichen Ausflügler und Touristen, die zwischen Unterallgäu und Bodensee unterwegs sind“, betont Holetschek.

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