Bauarbeiten

Hier starten die nächsten Baustellen im Unterallgäu

Im kommenden Jahr wird auf den Straßen im Unterallgäu wieder gebaut. Für vier Projekte sprach sich nun unter anderem der Unterallgäuer Kreistag aus. An diesen Stellen kommt es deswegen zu Behinderungen.

In Ottobeuren wird die Sebastian-Kneipp-Straße ausgebaut. Diese wird auf einer Länge von 900 Metern vom Parkplatz der Basilika bis zum Ortsausgang in Richtung Wolfertschwenden erneuert. Dabei werden Risse und Unebenheiten beseitigt, die Ampeln nachgerüstet und die Verkehrsinseln am Ortsausgang angepasst. Während der Landkreis die Straßenbauarbeiten übernimmt, erledigt der Markt Ottobeuren parallel Arbeiten an Kanal- und Wasserleitung. Außerdem errichtet er drei Busparkplätze bei der Basilika und erneuert die Gehwege. Geplant ist laut Walter Pleiner, Tiefbauamtsleiter am Landratsamt, dass der Gehweg verbreitert und der Radweg bis zum Ortsende fortgeführt wird. Die Kosten für den Straßenausbau betragen voraussichtlich 1,55 Millionen Euro. Mit dem Ausbau der Sebastian-Kneipp-Straße ist die Erneuerung der Ortsdurchfahrt abgeschlossen. Den ersten Abschnitt von der Umgehungsstraße bis zur Basilika, die Memminger Straße, hat der Kreis bereits 2012 erneuert.

Ausbau zweier Kreisstraßen

Außerdem wird die Kreisstraße MN 2 wird zwischen Rammingen und Türkheim auf einer Länge von 2,4 Kilometern ausgebaut. Erneuert wird dabei auch die Einmündung der Straße nach Unterrammingen. „Wir haben sehr viel Verkehr auf dieser Achse“, erklärte Tiefbauamtsleiter Pleiner. Dadurch hätten sich Spurrinnen und Risse gebildet, das Bankett sei beschädigt und das Oberflächenwasser könne nicht vollständig abfließen. Zudem habe die Fahrbahn nur eine Breite von 5,70 Meter und es sei eine Verbreiterung erforderlich. Die Kosten für die Maßnahme betragen voraussichtlich 2,3 Millionen Euro.

Auch Kreisstraße MN 28 wird zwischen Unteregg und Warmisried auf 1,4 Kilometern erneuert und verbreitert. Außerdem wird ein Geh- und Radweg mit einer Länge von 600 Metern angelegt. Da sich der Oberbau der Straße in einem schlechten Zustand befindet, haben sich laut Pleiner Risse gebildet und Teile der Straße gesetzt. Der Radweg wird 2,50 Meter breit und durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgetrennt. Darüber hinaus ist geplant, die Kreuzung mit der Kreisstraße MN 5 sicherer zu machen. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 1,55 Millionen Euro. Ebenfalls geplant ist der Ausbau der Kreisstraße in der Ortsdurchfahrt von Warmisried sowie eines Teilstücks in Richtung Unteregg. Die Arbeiten waren bereits für dieses Jahr vorgesehen, wurden Pleiner zufolge aber zurückgestellt, da es für das Projekt bislang keine staatliche Förderung gab. Wird diese nun gewährt, könnten womöglich beide Bauabschnitte gleichzeitig in Angriff genommen werden.

Neuer Radweg in Illerbeuren

In Illerbeuren wird vom Ortsende bis zur Einmündung der Straße nach Greuth ein rund 800 Meter langer Radweg errichtet. Zum einen wolle man damit das Bauernhofmuseum gut erschließen, erläuterte Landrat Weirather. „Der Radweg ist an dieser Stelle notwendig, weil diese stark frequentiert und sehr gefährlich ist.“ Zum anderen wolle man aber auch eine Lücke auf dem Weg zum Center Parcs schaffen. „Mit dieser Maßnahme tun wir hier einen ersten wichtigen Schritt“, betonte Weirather. „Bis zum Center Parcs sind dann nur noch wenige kleine Lücken zu schließen.“ Der Radweg soll 2,50 Meter breit und größtenteils durch einen Grünstreifen von der Kreisstraße MN 20 abgetrennt werden. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird eine Mittelinsel als Überquerungshilfe errichtet. Zudem erneuert der Landkreis die Straßendecke. Errichtet wird der Radweg von der Gemeinde Kronburg in sogenannter Sonderbaulast. Der Kreis übernimmt alle Kosten, die über einen Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von 20 Prozent hinausgehen. Die Kosten für das Radweg-Projekt betragen voraussichtlich 780.000 Euro, die Deckenbaumaßnahme kostet 50.000 Euro.

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