Berufsmesse

Freiraum Messe 2020: Job, Bildung, Gründung

Die Freiraum Messe Memmingen präsentierte erneut eine große Bandbreite an Stellenangeboten im Allgäu. So soll gegen den Fachkräftemangel angekämpft werden.

„Die vierte Freiraum Messe für Job, Bildung und Gründung war ein voller Erfolg“, resümiert Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, welcher die Messe mitverantwortet. „Gerade im Bereich Pflege und Tourismus haben wir einen starken Fachkräftemangel und hier konnten wir mit unserem Auftritt viele Interessierte erreichen und persönlich überzeugen.“ Eine Job-Wall mit offenen Stellen, Bildungsberatung, Bewerbungsmappen-Check mit Fotos vom Profi und Stilberatung, dazu 70 Aussteller verschiedenster Branchen: Rund 2.000 Besucher nutzten das Angebot der Freiraum Messe 2020, um sich beruflich neu zu orientieren.

Prognostizierter Fachkräftemangel

Anton Klotz, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH verwies bei der Eröffnung auf die hohe Innovationskraft der Allgäuer Unternehmer und warnte zugleich vor dem Fachkräftemangel. Dieser führe zu einem Verlust der Bruttowertschöpfung. Der Fachkräftemonitor Allgäu prognostiziert bis zum Jahr 2030 demografisch bedingt einen Mangel an 38.000 Fachkräften. Daher unterstütze man diese wichtige Leitmesse. Sie auszurichten sei unter anderem das Ergebnis der Fachkräfte-, Gründer- und Weiterbildungsnetzwerke im Allgäu. Nicht nur einzelne Unternehmen, sondern auch die Bildungsberater waren, laut eigener Aussage, hocherfreut: Noch nie seien so viele konkrete Anfragen gestellt worden. Der Terminkalender aller Berater sei in den kommenden Wochen gut gefüllt.

Pflegebranche im Mittelpunkt

Die Branche Pflege bildete auch 2020 ein Kernthema auf der Freiraum Messe. Der Leitspruch „Dein Allgäu braucht Dich“ symbolisiere eine selbstbewusste Pflege im Allgäu, wie Silvia Knips von der Allgäu GmbH erklärt. Die Initiative „Starke Pflege im Allgäu“ trete dem Fachkräftemangel gleich mit mehreren Maßnahmen entgegen. Neben der bundesweiten Suche sollen auch Fachkräften aus dem Ausland attraktive Arbeitsangebote gemacht werden. Internationale Pflegeschulen bilden bereits an zwei Standorten Schüler aus. Auf der Messe kam man direkt mit Interessierten ins Gespräch. „Gerade regionale Kräfte seien für viele Menschen wichtig“, berichtet Knips.

Auch Hotellerie betroffen

Auch in der Hotellerie suche man Fachkräfte. Dabei seien mit über 50 Berufsfeldern, von dem Animateur über den Golf-Pro, den Kneipp-Therapeuten und Sauna-Meister eine große Auswahl gegeben, meint Sybille Wiedenmann, Geschäftsführerin der AllgäuTopHotels. In persönlichen Gesprächen konnten Knips und Wiedenmann Interessierte beraten und vor allem eines klar stellen: Ob in der Pflege oder Hotellerie, die Auswahl an Berufsangeboten sei groß wie nie und Fortbildungen ermöglichen schnelle Karrieren.

Tipps für Gründer

„Nie war Lernen so wichtig wie heute“ – ein Satz, dem in Zeiten der Digitalisierung viele Besucher eine große Bedeutung zumessen. Die Bildungsberater Allgäu zeigten sich hocherfreut: „Mussten wir in den Vorjahren noch aufklären, wurden diesmal schon mit klar definierten Zielen Termine vereinbart“, berichtet Susanne Gendner von der Bildungsberatung Oberallgäu.

Inspiration, aber auch konkrete Tipps zur Gründung konnten sich die Besucher bei der Vorstellung der drei auf der Gründerbühne 2019 prämierten Gründer-Teams holen. Thematisch unterschiedliche Vorträge von Experten – von „Erfolgreicher Strategien zur Stärkung von Frauen in Führungspositionen“ bis hin zu „Selbstständigkeit – voll im Trend“ unterhielten das Publikum.

Verschiedene Stimmen zur Messe

Das Ziel der Messe war es „das große Allgäuer Stellenangebot zu präsentieren und durch die Messe greifbar zu machen“, sagt Anton Klotz, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH. „Auf der Messe kommen wir in direkten Kontakt mit Besuchern und Interessierten. Wir können wir viel über uns, die Jobs und die Anreise oder Wohnmöglichkeiten erzählen“, erklärt Birgit Oberweger, Personalerin bei Ölz Meisterbäcker. „Auch wir haben einen extremen Bedarf an Fachkräften und es ist einfacher mit den Besuchern direkt zu sprechen, als die Kontaktaufnahme über Social Media“, so Frau Schröder, Personalabteilung KUTTER GmbH & Co. KG.

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