Wasserversorgung

Eingeweiht: Memminger Hochbehälter erfolgreich saniert

Die Versorgung mit Trinkwasser ist für die Stadt Memmingen nun auch für die Zukunft sichergestellt. Der Wasserhochbehälter in Eisenbach, dessen Sanierung nun abgeschlossen wurde, regelt den Druck für das gesamte Stadtgebiet.

Mit Kosten von rund 1,5 Millionen Euro konnte die Grundsanierung des Memminger Wasserhochbehälters beendet werden. Die Einrichtung befindet sich in Eisenbach und fasst das als besonders rein geltende Trinkwasser aus Benninger Quellen. „Das Geld ist in unser Trinkwasser bestens investiert. Es beeindruckt zu sehen, wie außerordentlich sorgsam und unter höchsten Hygiene- und Qualitätsvorschriften mit unserem Trinkwasser umgegangen wird“, befand Oberbürgermeister Manfred Schilder bei einem Ortstermin. „Wasser ist ein sehr hohes Gut, viele andere Länder beneiden uns darum.“ Gemeinsam mit Herbert Müller, Stadtratsreferent für die Stadtwerke, besuchte er die generalsanierte Einrichtung.

Erstmals überschritt die Entnahme-Menge das Fassungsvermögen des Tanks

Sechs Millionen Liter Trinkwasser können in den Kammern des Hochbehälters gefasst werden. Diese Menge reicht aus, um rund 50.000 Menschen zu versorgen. Das Wasser in den Becken wird jeden Tag erneuert.  „Bedingt durch die hohen Temperaturen erreichte in diesem Jahr die Tagesabgabe an drei Sommertagen mit über 12.000 Kubikmetern einen neuen Rekordwert“, informierte Peter Domaschke, Werkleiter der Stadtwerke Memmingen.

Über den Ablauf der Renovierungsarbeiten

Die Sanierung des Hochbehälters lief bereits 2015 an. „In einem ersten Bauabschnitt haben wir die Abdichtung der Gebäudehülle von außen erneuert, einen Wärmeschutz aufgebracht und das Gelände optimiert“, erläuterte Marcus Geske, Technischer Leiter der Stadtwerke Memmingen. Seit 2017 ging es im Innenraum weiter. Die alte Beschichtung musste im Wasserhöchststrahl-Verfahren abgetragen werden und Schicht für Schicht wurde eine neue mineralische Beschichtung aufgebaut. Drucktüren wurden eingebaut, die Treppen zu den Kammern erneuert.

Auch die Beleuchtung und Elektroinstallationen wurden auf den neuesten Stand gebracht und eine Sprühwasserpumpe ausgetauscht. Die Arbeiten wurden bei laufendem Betrieb ausgeführt, eine Kammer war immer am Netz. „Es gab natürlich auch besondere hygienische Auflagen und alle Materialien müssen für die Verwendung im Trinkwasserbereich zugelassen sein. Die Kabelisolierung ist beispielsweise auf der Basis von Neopren, die neue Mineralbeschichtung ohne organische Inhaltsstoffe“, erläuterte Marcus Geske.   

Hochbehälter ist „druckbestimmend“ für Memmingen

Gebaut wurde der Hochbehälter im Jahr 1964. „Für das Trinkwassernetz im ganzen Stadtgebiet ist er druckbestimmend. Da zum Beispiel der Memminger Marktplatz 63 Meter tiefer liegt, beträgt dort der Ruhedruck 6,3 bar. Nur Eisenburg muss wegen des großen Gefälles eigens geregelt werden“, informierte Marcus Geske.

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Auch die Beleuchtung und Elektroinstallationen wurden auf den neuesten Stand gebracht und eine Sprühwasserpumpe ausgetauscht. Die Arbeiten wurden bei laufendem Betrieb ausgeführt, eine Kammer war immer am Netz. „Es gab natürlich auch besondere hygienische Auflagen und alle Materialien müssen für die Verwendung im Trinkwasserbereich zugelassen sein. Die Kabelisolierung ist beispielsweise auf der Basis von Neopren, die neue Mineralbeschichtung ohne organische Inhaltsstoffe“, erläuterte Marcus Geske.   

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Gebaut wurde der Hochbehälter im Jahr 1964. „Für das Trinkwassernetz im ganzen Stadtgebiet ist er druckbestimmend. Da zum Beispiel der Memminger Marktplatz 63 Meter tiefer liegt, beträgt dort der Ruhedruck 6,3 bar. Nur Eisenburg muss wegen des großen Gefälles eigens geregelt werden“, informierte Marcus Geske.

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