Lünendonk-Studie

Deutsche Industrieservice-Unternehmen erwarten Wachstum

Symbolbild. Foto: iStock / Sergey_Nivens
Deutschlands Industrieservice-Unternehmen blicken trotz verhaltener Entwicklung positiv in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie des Marktforschungsinstitut Lünendonk mit Sitz in Mindelheim.

Der Markt für Industrieservice in Deutschland hat sich in 2016 unterschiedlich entwickelt. Die Lünendonk & Hossenfelder GmbH ermittelte ein Wachstum von zwei Prozent für alle in 2017 analysierten Unternehmen. Diese Entwicklung ist überwiegend durch die kleineren Dienstleister geprägt. Die 20 führenden Dienstleister des seit Juli verfügbaren Anbieter-Rankings steigerten die Leistung um 1,2 Prozent gegenüber 2015. Mit einem Umsatzrückgang von 2,6 Prozent wiesen die Top-10 im Durchschnitt die schwächste Entwicklung der analysierten Studienteilnehmer auf.

Stabile Wachstumsraten erwartet

Von der Umsatzentwicklung losgelöst ist die Stimmung unter den Studienteilnehmern positiv. Sie erwarten für die kommenden Jahre stabile Wachstumsraten zwischen drei und vier Prozent. Das sind die Ergebnisse der Lünendonk®-Studie „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“, die 2017 zum neunten Mal erscheint.

Neue Marktdynamik

Der Industrieservice-Markt ist in Bewegung. Mit Anlagenbauern, Instandhaltungs-Gesellschaften von Industriepark-Betreibern sowie mit Allianzen drängen derzeit drei neue Anbietertypen in den Markt. Das Engagement von Private-Equity-Investoren sowie eine zunehmende Aktivität von Beratungsgesellschaften sorgen ebenfalls für zunehmende Dynamik. Parallel hierzu verändert sich die Nachfrage der Auftraggeber. Wachstumspotenziale sehen die Dienstleister in der Anpassung der Instandhaltung für die Industrie 4.0 sowie in Beratungsleistungen.

Marktvolumen beträgt 30 Milliarden Euro pro Jahr

Die Beratungsgesellschaft TME Associates aus München schätzt das Marktvolumen für Industrieservice in Deutschland auf über 30 Milliarden Euro pro Jahr. Hergeleitet wird diese Summe von den Service-Umsätzen der Anbieter in Deutschland sowie Instandhaltungsausgaben der Industrieunternehmen und Lebenszykluskosten im Anlagenbetrieb. Die Berechnung von TME wird ergänzt von der subjektiven Einschätzung der Anbieter und einer Schätzung des Branchenverbands WVIS.

Über die Studie

Die neunte Auflage der Lünendonk®-Studie zum Industrieservice-Markt in Deutschland enthält wesentliche Marktstrukturdaten zu Umsatz- und Mitarbeiterentwicklungen, Langzeitanalysen, Leistungsspektren, Kundensektoren, Pro-Kopf-Umsätzen und zur EBIT-Lage. Diese werden ergänzt durch die Einschätzungen der führenden Anbieter zu aktuellen Themen und Trends. In einem Sonderkapitel befasst sich die Studie mit der Auswirkung der Digitalisierung auf den Industrieservice-Markt.

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Stabile Wachstumsraten erwartet

Von der Umsatzentwicklung losgelöst ist die Stimmung unter den Studienteilnehmern positiv. Sie erwarten für die kommenden Jahre stabile Wachstumsraten zwischen drei und vier Prozent. Das sind die Ergebnisse der Lünendonk®-Studie „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“, die 2017 zum neunten Mal erscheint.

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Der Industrieservice-Markt ist in Bewegung. Mit Anlagenbauern, Instandhaltungs-Gesellschaften von Industriepark-Betreibern sowie mit Allianzen drängen derzeit drei neue Anbietertypen in den Markt. Das Engagement von Private-Equity-Investoren sowie eine zunehmende Aktivität von Beratungsgesellschaften sorgen ebenfalls für zunehmende Dynamik. Parallel hierzu verändert sich die Nachfrage der Auftraggeber. Wachstumspotenziale sehen die Dienstleister in der Anpassung der Instandhaltung für die Industrie 4.0 sowie in Beratungsleistungen.

Marktvolumen beträgt 30 Milliarden Euro pro Jahr

Die Beratungsgesellschaft TME Associates aus München schätzt das Marktvolumen für Industrieservice in Deutschland auf über 30 Milliarden Euro pro Jahr. Hergeleitet wird diese Summe von den Service-Umsätzen der Anbieter in Deutschland sowie Instandhaltungsausgaben der Industrieunternehmen und Lebenszykluskosten im Anlagenbetrieb. Die Berechnung von TME wird ergänzt von der subjektiven Einschätzung der Anbieter und einer Schätzung des Branchenverbands WVIS.

Über die Studie

Die neunte Auflage der Lünendonk®-Studie zum Industrieservice-Markt in Deutschland enthält wesentliche Marktstrukturdaten zu Umsatz- und Mitarbeiterentwicklungen, Langzeitanalysen, Leistungsspektren, Kundensektoren, Pro-Kopf-Umsätzen und zur EBIT-Lage. Diese werden ergänzt durch die Einschätzungen der führenden Anbieter zu aktuellen Themen und Trends. In einem Sonderkapitel befasst sich die Studie mit der Auswirkung der Digitalisierung auf den Industrieservice-Markt.

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