Kontaktvervolgung

Deshalb setzt das Unterallgäu auf die Luca-App

Sie soll die Kontaktverfolgungen bei Öffnungen vereinfachen. Deshalb setzt jetzt auch das Unterallgäu auf die Luca-App. Doch diese ist umstritten.

Mit der Luca-App ins Restaurant oder zum Shoppen: Das soll auch im Unterallgäu möglich sein, sobald es Öffnungen gibt. Deshalb haben das Gesundheitsamt und die Wirtschaftsförderung am Landratsamt nun die Betriebe angeschrieben. Ab sofort können sich alle für die Nutzung der App anmelden - sowohl Gastronomen und Einzelhändler als auch alle anderen Unternehmen, die Kundenkontakt haben oder Veranstaltungen organisieren. Zuletzt hatte auch der Landkreis Lindau auf die App gesetzt.

Kontakte sollen einfacher verfolgt werden können

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Voraussetzung für Öffnungen ist oftmals, dass Unternehmer die Kontaktdaten von Kunden erfassen. Mit der App sei dies leicht und sicher möglich, erklärt das Landratsamt in einer Mitteilung. Der Freistaat Bayern hat eine Landeslizenz der Software erworben, um diese flächendeckend einzuführen. Ziel ist es, dass sich Kunden, Unternehmen und Gesundheitsamt bei einem Corona-Fall schnell austauschen und Kontakte effizient nachverfolgt werden können. Darüber hinaus kann die App auch für die Kontaktnachverfolgung im privaten Bereich genutzt werden, etwa bei einer Feier, wenn dies wieder möglich ist.

Gesundheitsamt sieht diese Vorteile

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Die Luca-App hat laut Gesundheitsamt verschiedene Vorteile. Gäste und Betriebe müssen keine Zettel mehr ausfüllen und verwalten, sondern können die Anwesenheit in einem Restaurant, einem Geschäft oder bei einer Veranstaltung einfach und datenschutzkonform dokumentieren. Die Gästelisten werden demnach, so ist sich das Gesundheitsamt sicher, geschützt erfasst und können nur von ebendieser Behörde entschlüsselt werden. Dieses wiederum kann Kontakte damit lückenlos nachverfolgen und Infektionsketten schnell unterbrechen.

Kritik von IT-Sicherheitsforschern

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Doch die App ruft bei Experten auch Skepsis hervor. Mehr als 70 deutsche IT-Sicherheitsforscher, darunter Spezialisten von der Ruhr-Universität Bonn und der TU Darmstadt, übten im April scharfe Kritik an der App. Diese müsse laut einer gemeinsamen Stellungnahme nämlich vier Grundprinzipien folgen: Zweckbindung, Transparenz, Freiwilligkeit und Risikoabwägung. Anders als bei der Corona-Warn-App, sei der Luca-App sei jedoch keine dieser Prinzipien erfüllt. „Es gibt keine technische Zweckbindung, sondern es wurden bereits weitere Geschäftsmodelle basierend auf Luca diskutiert. Damit entsteht eine Abhängigkeit von einem einzelnen Privatunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht als Betreiber des Systems“, heißt es etwa. Ebenfalls scharf kritisiert wurden Risiken im Datenschutz. „Die Daten werden zentralisiert und auf Vorrat bei einem Privatunternehmen gesammelt und gespeichert“, kritisieren die Experten und warnen vor der Möglichkeit zum Datenmissbrauch oder eines Leaks.

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Gesundheitsamt sieht diese Vorteile

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