Projekt „zusammen.nachhaltig“

Cineplex Memmingen will die Kinobranche nachhaltig verändern

Symbolbild. Blick in einen Kinosaal. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Sowohl für Kinos als auch für das Publikum ist das Thema Nachhaltigkeit von wachsender Bedeutung. Mit dem Projekt „zusammen.nachhaltig“ bündelt die Kinomarke Best-Practice-Beispiele aus den Kinobetrieben sowie Innovationen.

Themen sind unter anderem Recycling und Müllvermeidung, Einkauf und Gastronomie, Energie und Wasser sowie betriebliche Weiterentwicklungen. Das Projekt befindet sich bereits in der Anlaufphase und soll zum Jahresende in die Umsetzung gehen.

So sieht das Projekt aus

Cineplex will das Thema Nachhaltigkeit nun wirkungsvoll in der Kinobranche etablieren und eine Vorreiterrolle einnehmen. Das Projekt „zusammen.nachhaltig“ gliedert sich in drei Säulen, die das Kino, den Besuch und innerbetriebliche Themen in den Fokus rücken. Derzeit läuft die interne Datenerhebung bei den Kinos über ein eigens entwickeltes Tool. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um zu sehen, was ist wie bis wann möglich. Für die Umsetzung werden kurz-, mittel- und langfristige Ziele formuliert. Diese sollen sich beispielsweise in Eigenmaßnahmen oder Anforderungen an Lieferanten oder Dienstleister wiederfinden.

Erst Investitionen wurden bereits getätigt

„Seit Jahren arbeiten wir im Cineplex Memmingen intensiv an verschiedenen Einzelthemen praktischer Nachhaltigkeit. In den vergangenen Jahren haben wir zum Beispiel unter anderem bei der sehr ressourcenintensiven Innenraum-Klimatisierung große Fortschritte erzielt. Erdsonden nutzen hierbei ganz natürliche geologische Merkmale und entlasten bei Heizung und Kühlung die Umwelt. Wichtige Investitionen im Bereich der Photovoltaik sowie massive Umrüstungen in der Beleuchtung – Stichwort LED Technologie – wurden nicht gescheut und thematisch bereits abgeschlossen“, so Werner Rusch, Gesellschafter des Cineplex in Memmingen.

Einwegverpackungen sollen reduziert werden

„Durch das Cineplex-Projekt ‚zusammen.nachhaltig‘ ergeben sich für unser Haus weitreichende Möglichkeiten, um weitere, wichtige Fortschritte bei zum Beispiel der Reduzierung von Einwegverpackungen und Restmüll zu erzielen. Auch unser Wasser ist ein wichtiges und großes Thema“, erklärt Rusch weiter. „Nachhaltigkeit bedeutet für uns zudem, dem Kinogast unbedingt die Möglichkeit zu geben, erfolgreich mit uns mitwirken zu können. Es gibt hierzu bereits gelebte Konzepte, dass zum Beispiel mitgebrachte Mehrweggefäße zu unterstützen sind.“

„Wir möchten einen kraftvollen Aufbruch auf breiter Front initiieren“

„Nachhaltigkeit geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen: Kinos, Lieferanten, Dienstleister, Entsorger, Partner, Politik und Publikum. Mit dem Projekt zusammen.nachhaltig möchten wir einen kraftvollen Aufbruch auf breiter Front initiieren“, weiß Kim Ludolf Koch, Geschäftsführer der Cineplex-Gruppe. Die Gruppe vereint insgesamt 25 Betreiber an 66 Standorten mit mehr als 90 Kinos und über 530 Leinwänden. „In allen Häusern wird seit Jahren intensiv über Einzelthemen wie Energieeffizienz, Verpackung und Entsorgung, Ökostrom oder Verzicht auf Palmöl diskutiert. Das Projekt soll fundierte Entscheidungsgrundlagen für die ganze Gruppe schaffen und neuartige Lösungen für die Umsetzung auf den Weg bringen“, betont Koch.

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