Frühzeitige Inklusion

14 neue Fachkräfte für Inklusion starten in Memmingen

Bei der feierlichen Zertifikatsübergabe im Rathaus. Foto: Julia Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen
Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder gratulierte kürzlich gleich 14 Erziehern zum erfolgreichen Abschluss der berufsbegleitenden Zusatzausbildung. Auch für die Wirtschaft ist dies ein wichtiges Thema, denn die Inklusion am Arbeitsplatz spielt eine zunehmende Rolle.

„Mit dieser Zusatzqualifikation haben Sie ein Thema aufgegriffen, das wichtig ist und immer mehr ins Zentrum des gesellschaftlichen Interesses rückt", sagte Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der feierlichen Zertifikatsübergabe im Rathaus.

Fortbildungs-Möglichkeit für die gesamte Diözese Augsburg

Schilder gratulierte 13 Erzieherinnen und einem Erzieher zum erfolgreichen Abschluss als sogenannte Fachkraft Inklusion. Das städtische Amt für Kindertageseinrichtungen unter der Leitung von Bernhard Hölzle hatte die Fortbildung in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Augsburg angeboten.

„Inklusion ist ein Menschenrecht“

„Inklusion ist ein Menschenrecht und macht die Arbeit in meiner kleinen Kita-Gruppe als pädagogisches Prinzip zu einem Baustein einer gesamtgesellschaftlichen Vision", zitierte Anita Leeman, Referentin des Caritasverbands für die Diözese Augsburg, aus der schriftlichen Abschlussarbeit einer Kursteilnehmerin. Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung sei in den letzten Jahren immer mehr zu einer gesellschaftlichen Realität geworden, so Leeman. Die Inklusionsarbeit in Kindertageseinrichtungen stelle hohe Anforderungen an die berufliche Kompetenz der pädagogischen Fachkräfte. Ziel sei es, Situationen in der Kita „inklusiv“, also für alle gemeinsam erlebbar, zu gestalten.

Dank an die Verantwortlichen

Schilder lobte das Interesse der Erzieher an diesem Zukunftsthema und dankte für das Engagement bei der berufsbegleitenden Fortbildung. Der Dank des Stadtoberhaupts galt auch Anita Leeman und den Verantwortlichen innerhalb der Stadtverwaltung. „Ich hoffe, dass das beispielhafte Engagement Schule macht und sich weitere pädagogische Fachkräfte auf eine Weiterbildung zum Thema Inklusion einlassen", sagte Schilder.

Das sind die erfolgreichen Absolventen

Der Oberbürgermeister gratulierte namentlich Christina David, Elsa Henkel, Stefanie Huber, Lisa Kartheininger, Kristin Klaube, Cornelia Klotz, Barbara Küchle, Carmen Mayr, Sabine Müller, Karin Pock, Isabella Salger, Lydia Schatz, Sebastian Sterna und Andrea Walzer. Glückwünsche überbrachten auch Stadtrat Horst Holas, Referent für Kindertageseinrichtungen, Sozialreferatsleiter Jörg Haldenmayr und weitere Vertreter der Stadtverwaltung.

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