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ZF bündelt Technologie im Vorstand: Holdmann wird CTO
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ZF bündelt Technologie im Vorstand: Holdmann wird CTO

ZF hat Dr. Peter Holdmann zum Chief Technology Officer ernannt. Er verantwortet im Vorstand bereits das Ressort Forschung und Entwicklung. Foto: ZF
ZF hat Dr. Peter Holdmann zum Chief Technology Officer ernannt. Er verantwortet im Vorstand bereits das Ressort Forschung und Entwicklung. Foto: ZF

Der Automobilzulieferer verankert Technologie stärker im Vorstand: Entwicklungschef Peter Holdmann übernimmt zusätzlich die Rolle des CTO. Er soll die Neuausrichtung von ZF vorantreiben.

Inmitten von Restrukturierung und milliardenschweren Verlusten stellt ZF seine technologische Ausrichtung neu auf: Der Aufsichtsrat hat Vorstandsmitglied Dr. Peter Holdmann zusätzlich zum Chief Technology Officer (CTO) ernannt. Die neu geschaffene Position soll die Entwicklung im Konzern effizienter und schlagkräftiger machen.

Neue CTO-Rolle soll Entwicklung effizienter machen

Holdmann verantwortet bereits das Ressort Forschung und Entwicklung. Mit der neuen Rolle bündelt ZF nun erstmals die technologische Steuerung zentral auf Vorstandsebene. Ziel ist es, Entwicklungsaktivitäten über alle Divisionen hinweg stärker zu koordinieren – und vor allem schneller in marktfähige Produkte zu überführen.

Die Entscheidung kommt in einer Phase, in der der Konzern unter hohem wirtschaftlichem Druck steht: 2025 verbuchte ZF einen Verlust von rund zwei Milliarden Euro und treibt seither den Umbau sowie den Schuldenabbau voran. Effizientere Entwicklungsprozesse gelten dabei als wichtiger Hebel.

Fokus auf KI, Software und Systemarchitekturen

ZF-CEO Mathias Miedreich spricht von einem „klaren Zeichen“ für die strategische Bedeutung von Technologie. Die CTO-Funktion solle nicht nur Innovationen beschleunigen, sondern auch die Kosten- und Effizienzperformance der Forschung und Entwicklung verbessern.

Inhaltlich rücken zentrale Zukunftsthemen noch stärker in den Fokus – darunter softwaredefinierte Fahrzeuge, Künstliche Intelligenz und vernetzte Systemarchitekturen. Gerade der Einsatz von KI spiele laut Holdmann eine entscheidende Rolle: Entwicklungsprozesse würden dadurch grundlegend verändert, schneller und effizienter.

Holdmann treibt technologische Neuausrichtung voran

Für ZF ist das mehr als ein organisatorischer Schritt. Der Konzern versucht derzeit, sich in einem schwachen Marktumfeld neu aufzustellen – mit weniger Komplexität, klarerem Fokus und höherer Effizienz. Die neue CTO-Struktur passt damit zur übergeordneten Strategie, Prozesse zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Holdmann ist promovierter Maschinenbauingenieur und seit dem Jahr 2000 bei ZF. Seit Mai 2024 gehört er dem Vorstand an.

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