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Stadtwerk am See gibt Frauen Einblicke in Technikberufe
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Projekttag

Stadtwerk am See gibt Frauen Einblicke in Technikberufe

Vermessungstechnikerin Maike Niproschke (hinten) lässt die Projekttag-Teilnehmerinnen spielerisch die Funktionen der Messgeräte erkunden. Foto: Stadtwerk am See

In Kooperation mit einer Schule aus der Region lud der Friedrichshafener Energieversorger Schülerinnen zu einem Schnuppertag ein. Was sie dort erleben konnten und wie Technikberufe im Stadtwerk am See zunehmend geschlechtsneutral besetzt werden.

Der Projekttag „Girls Day Academy“ soll Mädchen der 9. Klasse für technische Berufe begeistern. Organisiert wurde dieser von der St. Elisabeth-Realschule in Friedrichshafen. Das Stadtwerk am See öffnete dahingehend seine Türen für die interessierten Schülerinnen. Vermessungstechnikerin, Bauingenieurin, Elektroingenieurin oder doch Elektronikerin? Die Auswahl an technischen Berufen beim Energieversorger am Bodensee ist breit gefächert.


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Aufbrechen von Geschlechterrollen

Dennoch sollen sich viele junge Mädchen nach der Schule noch immer für „klassisch weibliche“ Berufsfelder oder duale Studiengänge entscheiden. „Das ist super schade“, findet Regine Weps, Ausbildungsleiterin des Friedrichshafener Unternehmens. Sie sei mit der bisherigen Abschaffung von Geschlechterrollen im Arbeitsleben noch lange nicht zufrieden: „Zwar merken wir, dass sich in dem Bereich aktuell einiges tut. Und ja, wir haben auch schon einige junge Frauen erfolgreich in ‚männlichen Berufsdomänen‘ ausgebildet. Ganz aktuell sind beispielsweise auch wieder zwei neue technische Studentinnen bei uns am Start. Aber klar ist auch: da geht noch mehr!“ Vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik steige auch beim Stadtwerk künftig der Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs.


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So lief der Projekttag ab

Um den St. Elisabeth-Schülerinnen einen authentischen Einblick in den Berufsalltag zu geben, führten hauptsächlich weibliche, ehemals technische Auszubildende – und inzwischen übernommene Mitarbeiterinnen – durch das Programm. Sie nahmen die Schülerinnen mit auf Baustellen und in die Anlagen, gaben ihnen Einblick in den Berufsalltag beim Friedrichshafener Stadtwerk und beantworteten die vielen Fragen der insgesamt sieben Projekttag-Teilnehmerinnen. „Am spannendsten war für mich die Vermessungstechnik. Echt Wahnsinn, was man mit den vielen Geräten so alles messen kann und wie genau die Messungen sind, obwohl man mehrere Meter entfernt steht“, zieht die 15-jährige Jana Gekti ihr Fazit am Ende des Projekttags.


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Weiterer Aktionstag geplant

Den „Girls Day Academy“-Projekttag verbuchen Schule und Stadtwerk als klassische Win-Win-Situation. Deshalb arbeite das Friedrichshafener Unternehmen schon am nächsten Aktionstag. „Wir freuen uns sehr über solche Projekte und planen zudem schon den Girls Day Ende April, bei dem auch wieder Schülerinnen einen Tag lang in unser technisches Ausbildungs- und duales Studienangebot schnuppern können“, spannt Weps den Bogen zu weiteren Projekten in naher Zukunft. Vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik steige auch beim Stadtwerk künftig der Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs.

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