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STADTWERK AM SEE: Energiezentrale für Fallenbrunnen
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STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG

STADTWERK AM SEE: Energiezentrale für Fallenbrunnen

Richtfest - Hermann Morandell, Uwe Schwarz, Dr. Stefan Köhler, Alfred Müllner, Udo Woble. Foto: SWS
Richtfest - Hermann Morandell, Uwe Schwarz, Dr. Stefan Köhler, Alfred Müllner, Udo Woble. Foto: SWS

Das Gebiet Fallenbrunnen wird künftig innovativ mit Wärme versorgt. Das Stadtwerk am See hat dort eine Energiezentrale gebaut, die ökologisch Wärme und Strom produziert. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

In Fallenbrunnen sichert künftig eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage die Grundwärmelast ab und produziert dazu energieeffizient Strom mit einem Wirkungsgrad von rund 90 Prozent.  Das Stadtwerk am See in Friedrichshafen feierte heute Richtfest für das Gebäude. Im ersten Bauabschnitt, dem sogenannten Campus-Areal, werden von der Energiezentrale die Zeppelin Universität, die Duale Hochschule, die Swiss International School (SIS) sowie die dazu gehörigen Studentenwohnheime sowie kulturellen Einrichtungen versorgt. 

Optimale Nutzung der eingesetzten Energie

„Wir haben eine innovative Wärmelösung umgesetzt, die dem innovativen Charakter dieses Forschungscampus und den ambitionierten Zielen der Stadt in Sachen Klimaschutz und  Nachhaltigkeit gerecht wird“, stellt Stadtwerk am See-Geschäftsführer Alfred Müllner fest. Für Friedrichshafen seien Projekte wie dieses „weitere Bausteine auf dem Weg zum erneuten European Energie Award in Gold.“ Die neue Anlage arbeite äußerst effizient, so Müllner. „Wir liefern den Kunden Wärme zu günstigen Preisen und holen dazu wirklich alles aus dem Brennstoff Erdgas heraus.“ Denn durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme wird in Kombination mit einem Nahwärmenetz und großen Wärmeverbrauchern die eingesetzte Energie optimal ausgenutzt. Der Betrieb einer einzigen Energiezentrale für alle ist somit effizienter und kostengünstiger als der Einbau von einzelnen Anlagen in jedem Gebäude.

Erste Wärmeleitungen schon 2012 verlegt

Für das Gebäude der neuen Energiezentrale feiert das Stadtwerk am See nun Richtfest. Die eigentliche Technik der Heizanlage wird in den nächsten Monaten eingebaut, die Wärmeleitungen liegen bereits im Boden. „Wir haben 2012 im Zuge der Erschließung des gesamten Gebiets begonnen, Wärmeleitungen zu verlegen“, berichtet Udo Woble, Bereichsleiter Energiesysteme im Stadtwerk am See. Die Gebäude der ehemaligen Flakkaserne wurden um 1930 errichtet und damals bereits aus einem Nahwärmenetz versorgt. Die alten vorhandenen Wärmeleitungen konnten aber nicht mehr verwendet werden. 

Strom für 150 Einfamilienhäuser

Im ersten Bauabschnitt wird nun das neue Campus-Areal aus der neuen Energiezentrale mit Wärme versorgt. Dazu wird die Anlage rund 3,5 Millionen Kilowattstunden Wärme produzieren – so viel wie etwa hundertfünfzig Einfamilienhäuser benötigen. Zusätzlich erzeugt sie rund 2 Millionen Kilowattstunden  Strom, die in das Netz des Stadtwerks am See eingespeist werden. Derzeit 1.120 Meter Leitungen verteilen die Wärme von der Energiezentrale zu den Campus-Gebäuden. Voraussichtlich im November soll dann das warme Heizwasser durch die Leitungen fließen.

Dezentralen Heizanlagen kommt wichtige Bedeutung bei Energiewende zu

Das nächste Ziel ist es, das gesamte Fallenbrunnen-Areal mit ökologischer Wärme zu versorgen. „Wir haben das alles bereits vorgesehen und die Energiezentrale entsprechend geplant“, berichtet Woble. Die von den Friedrichshafener Architekten Hildebrand und Schwarz geplante und von der Familie Züblin gebaute Energiezentrale kann entsprechend dem weiteren Bedarf ausgebaut und erweitert werden. Für den ersten Bauabschnitt investiert das SWSee für die Nahwärmeversorgung am Fallenbrunnen rund 1,5 Millionen Euro – das meiste davon für die Technik. „In einer Region, in der Wind- und Wasserkraft kaum zu realisieren sind, kommt solchen dezentralen Heizanlagen eine wichtige Bedeutung bei der Energiewende zu“, erläutert Müllner. Das Stadtwerk am See habe sich dies besonders auf die Fahnen geschrieben und sei hier führend im Bodenseekreis.

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